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Auf einen Blick
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Musik als gesellschaftliche Praxis
Angesichts zahlreicher gesellschaftlicher Veränderungsprozesse unserer Zeit sieht sich auch der Musikbetrieb und die Kunstform Konzert mit einem Wandel konfrontiert: Es ist notwendig geworden, das Selbstverständnis, Musik als sog. Hochkultur einseitig an ein Publikum weiterzugeben, zugunsten von Öffnungsprozessen und Begegnungsräumen mit einer sich diversifizierenden Gesellschaft zu verändern. Das Projekt richtet sich an Studierende der künstlerisch-pädagogischen Studiengänge und befähigt sie, Haltungen, Konzepte und konkrete Projekte künstlerischer Musikvermittlung zu entwickeln, die Begegnungen zwischen Kunst und Mensch, zwischen Institution und Gesellschaft schaffen und in denen sie sich mit Musik im gesellschaftlichen Kontext auseinandersetzen. Außerdem macht sich das Projekt zur Aufgabe, dieser Perspektive innerhalb der Hochschule einen Diskursraum zu geben. Herzstück des Projektes bilden Lehr-Lern-Labore, in denen Studierende gemeinsam mit Bürger*innen der Stadt kollaborativ Musikprojekte entwickeln und praktisch erproben. In weiteren Lehrformaten, wie einer Workshop- und Vortragsreihe oder einer Fachtagung, beschäftigen sich Studierende mit künstlerischen, pädagogischen und wissenschaftlichen Zugängen zu Musikvermittlung. Das Projekt fungiert zudem als Knotenpunkt zwischen Studiengängen innerhalb der Hochschule, zwischen Hochschule und Gesellschaft, zwischen Ausbildung und Berufspraxis, sowie zwischen Praxis und Wissenschaft.
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Konzept
Es wurde ein Konzept gesucht, mit dem "Critical & Creative Thinking (CCT) Skills" Studierenden im 5. Semester Bachelor (BWL-Managementstudiengänge) effektiv vermittelt werden können. Folgende Merkmale beschreiben das letztlich in zwei Semestern mit kleinen Studierendengruppen (ca. 10-12 Personen) eingesetzte Konzept: - Definition der konkreten CCT-Inhalte und benötigter Materialien - Lehr-Grundmodell (Kombination aus "Inverted Classroom" und Seminar) - Definition fachlicher Rahmenszenarien, innerhalb derer die CCT-Skills angewendet werden - Konkrete Aktivitäten in den Lehrveranstaltungen - Definition und Organisation von ergänzenden "Specials" wie thematisch passenden Seminaren mit externen Expertinnen/Experten und Exkursionen - Zeitliche Abfolge / logischer Aufbau aller Aktivitäten - Charakter Leistungsnachweis und Form der Erbringung (sukzessive Projektarbeit) - Erhebung von Studierenden-Feedback - Rückkopplung mit Fachbereichsverantwortlichen.
Maßnahme anzeigen
Coordination modes in higher education management
Diese Studie rekonstruiert eine Typologie von Koordinationsmodi im universitären „Third Space“ und stützt sich dabei auf extern finanzierte Hochschulentwicklungsprojekte an deutschen Universitäten. Sie untersucht, wie Projektkoordinatoren Steuerungsaufgaben wahrnehmen und welche idealtypischen Koordinationsmodi sich identifizieren lassen. Indem sie Projektkoordination als Governance-Ressource konzeptualisiert, schlägt die Studie zwei analytische Dimensionen vor, die eine Typologie mit vier Modi strukturieren. Die Typologie verfeinert das Verständnis von Führungsrollen im „Third Space“ und bietet Orientierungshilfen für die Integration solcher Positionen in die Hochschulgovernance, mit Implikationen für Systeme, in denen Projektifizierung eine herausragende Rolle spielt. Diese Studie rekonstruiert eine Typologie von Koordinationsmodi im universitären „Third Space“ und stützt sich dabei auf extern finanzierte Hochschulentwicklungsprojekte an deutschen Universitäten. Sie untersucht, wie Projektkoordinatoren Steuerung praktizieren und welche idealtypischen Koordinationsmodi identifiziert werden können.
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