
Musik als gesellschaftliche Praxis
Angesichts zahlreicher gesellschaftlicher Veränderungsprozesse unserer Zeit sieht sich auch der Musikbetrieb und die Kunstform Konzert mit einem Wandel konfrontiert: Es ist notwendig geworden, das Selbstverständnis, Musik als sog. Hochkultur einseitig an ein Publikum weiterzugeben, zugunsten von Öffnungsprozessen und Begegnungsräumen mit einer sich diversifizierenden Gesellschaft zu verändern. Das Projekt richtet sich an Studierende der künstlerisch-pädagogischen Studiengänge und befähigt sie, Haltungen, Konzepte und konkrete Projekte künstlerischer Musikvermittlung zu entwickeln, die Begegnungen zwischen Kunst und Mensch, zwischen Institution und Gesellschaft schaffen und in denen sie sich mit Musik im gesellschaftlichen Kontext auseinandersetzen. Außerdem macht sich das Projekt zur Aufgabe, dieser Perspektive innerhalb der Hochschule einen Diskursraum zu geben. Herzstück des Projektes bilden Lehr-Lern-Labore, in denen Studierende gemeinsam mit Bürger*innen der Stadt kollaborativ Musikprojekte entwickeln und praktisch erproben. In weiteren Lehrformaten, wie einer Workshop- und Vortragsreihe oder einer Fachtagung, beschäftigen sich Studierende mit künstlerischen, pädagogischen und wissenschaftlichen Zugängen zu Musikvermittlung. Das Projekt fungiert zudem als Knotenpunkt zwischen Studiengängen innerhalb der Hochschule, zwischen Hochschule und Gesellschaft, zwischen Ausbildung und Berufspraxis, sowie zwischen Praxis und Wissenschaft.
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Hybrid Learning Center
An der TU Dortmund wird ein Hybrid Learning Center (HyLeC) aufgebaut, das Studierenden Ra?ume und Beratungsangebote (physisch und virtuell) in hybriden Lernwelten gemäß dem Anspruch auf Barrierefreiheit bereitstellt. Dabei sollen nicht nur offene Herausforderungen der Digitalisierungsstrategie der TU Dortmund, die insbesondere in der COVID-19 Pandemie sichtbar geworden sind, bearbeitet, sondern auch systematisch digitale Schlu?sselqualifikationen der Studierenden gefo?rdert werden. Ausgangspunkt des HyLeC ist die Universita?tsbibliothek als Zentrum, das Studierende aller Fakulta?ten im Rahmen ihrer Lernaktivita?ten nutzen. Das HyLeC umfasst die Digital Media World, Digital Collaboration World, New Scientists World, Maker World, Virtual Reality World und den Digital Campus. Dabei werden stets die Perspektiven Didaktik, Barrierefreiheit und Technik verbunden und konsequent ein studierendenzentrierter und partizipativer Ansatz verfolgt. Evaluations- und Weiterentwicklungsschleifen gewährleisten, dass die Universität in und mit ihrer Bibliothek die ausgereiften Lernwelten nach Projektende weiterbetreiben kann. Das HyLeC setzt auf Open-Source-Software und OER-Content, um das Wissen leicht mit anderen Hochschulen teilen zu können.
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Produktion von authentischen Gesprächsvideos für die Lehre im Psychologie-/ Psychotherapiestudium
Im Rahmen des Projekts wurden Videos von psychotherapeutischen Gesprächen erstellt. Gesprächspartner waren je ein Schauspielpatient und ein realer Psychotherapeut. Damit möglichst authentische, praxisnahe Gesprächssituationen entstehen, erhielten die Schauspielpatienten kein vorgefertigtes Skript, sondern wurden zu einem Rollencharakter instruiert und agierten spontan in der Situation. Zudem wurde beim Dreh darauf geachtet, Hinweise auf das Drehsetting gering zu halten. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Maßnahme anzeigen
How do different goals affect students’ internal collaboration script configurations? Results of an epistemic network analysis study
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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