
Selbstwirksam und kompetent in der Sprachlernberatung. Ein innovatives Theorie-Praxis-Konzept für Studierende und schulische Lerntutor:innen
Der Beitrag beleuchtet Ziele und Konzeption eines Theorie-Praxis-Seminars, das mithilfe von Blended Learning die Sprachlernberatungskompetenzen von Lehramtsstudierenden gezielt fördert. Im Seminar erwerben die Studierenden nicht nur Fähigkeiten, um Schüler:innen im selbstgesteuerten Fremdsprachenlernen zu unterstützen, sondern sie sollen diese Kompetenzen auch schulischen Lerntutor:innen weitervermitteln. Zudem werden im Beitrag Ergebnisse einer Evaluationsstudie zu den Wirkungen von Theorie-Praxis-Seminaren zur (Sprach-)Lernberatung auf die beratungsbezogene Selbstwirksamkeit (BERA-SW) von Lehramtsstudierenden präsentiert. Die Befunde zeigen einen Anstieg der BERA-SW der Teilnehmenden, während in einer Vergleichsgruppe keine Veränderung festgestellt wurde. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung praxisnaher Ansätze in der Lehrkräftebildung zur Vermittlung von Lernberatungskompetenzen. Implikationen für zukünftige Forschung werden diskutiert.
Auf einen Blick
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Innovation Learning Lab
Das Projekt Innovation Learning Lab (i2L) der Europa-Universität Flensburg verfolgt drei Hauptziele. Es zielt darauf ab, einen interdisziplinären, wissenschaftsbasierten und ko-konstruktiven Diskurs über Innovationen in der Lehre langfristig zu etablieren. Es ist so angelegt, dass Lehrinnovationen problembasiert und unter Einbindung aller Stakeholder entwickelt, modellhaft erprobt und nachhaltig in formale Strukturen der Hochschule verankert werden und auf die Lehr- und Lernkulturen an der gesamten Hochschule wirken. Um dies zu gewährleisten, werden die administrativen, kulturellen und technischen Rahmenbedingungen verbessert, innerhalb derer Innovationsimpulse aufgenommen und umgesetzt werden können.Im Zentrum der Transformations- und Innovationsanliegen steht die Überzeugung, dass die Weiterentwicklung der Hochschullehre nur kollaborativ und unterstützt funktionieren kann. Die EUF richtet deshalb das Innovation Learning Lab i2L ein. Es operationalisiert die Projektziele, indem es statusübergreifende interdisziplinäre Communities of Practice etabliert und einen konkreten Rahmen für ko-konstruktiv, problembasiert und modellhaft angelegte Konzeptentwicklung und -erprobung bietet. Gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden wird das i2L Faculty Learning Projekte (FLP) identifizieren und diese moderieren und unterstützen. FLP sind dabei feste Arbeitsgruppen, in die auch zur Umsetzung notwendige wissenschaftsunterstützende Expertise einbezogen wird.
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Digitaler Zwilling durch Minimum Viable Product
In Anlehnung an agile Methoden wurde ausgehend von einem ersten lauffähigen Prototyp (MVP) des digitalen Zwillings schrittweise eine zunehmende Anzahl von Funktionen implementiert. Dadurch konnte der digitale Zwilling frühzeitig mit Studierenden getestet, evaluiert und optimiert werden. So wurde eine langwierige Entwicklung ohne zwischenzeitliches Feedback von Studierenden vermieden.
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Do achievement goals and self-efficacy matter for feedback use?
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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