
Campus2031@HSB - Zukunftskompetenzen stärken
Das Projekt Campus2031@HSB Zukunftskompetenzen stärken der Hochschule Bremen zielt darauf ab, eine transformative Veränderung der curricularen Strukturen und des Hochschulalltags zu realisieren. Im Kontext einer hochemergenten Umwelt sollen Studierende, Lehrende und Mitarbeitende befähigt werden, mit Offenheit, akademischer Neugier und Gestaltungsfreude auf gesellschaftliche Herausforderungen zu reagieren. Der Antrag umfasst neun Arbeitspakete, die auf die Entwicklung curricularer Strukturen, innovativer didaktischer Formate und Inhalte sowie auf die räumlichen und kulturellen Voraussetzungen abzielen, um die Zukunftskompetenzen der Studierenden zu stärken. Im Fokus stehen die Fähigkeiten zur kritischen Reflexion, Problemlösung, interdisziplinärem Arbeiten, internationaler Teamarbeit und digitaler Kompetenz, die häufig unter dem Begriff Future Skills subsumiert werden. Die Hochschule wird damit zu einem gemeinsamen Entwicklungsraum, weshalb die angestrebten Lehr- und Lernentwicklungen in Zusammenarbeit mit allen Fakultäten und zentralen Einheiten umgesetzt werden sollen. Das Projekt leistet damit nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Hochschule und ihrer Akteur:innen, sondern auch für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung (der Region) insgesamt.
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Programm Kooperationsgruppen Digitale Lehre
Im Programm für Kooperationsgruppen für digitale Lehre (PROKODIL) haben Lehrende im Rahmen von Faculty Learning Communities (FLCs) strukturiert ihre Lehre weiterentwickelt und Open Educational Resources erstellt und publiziert. FLCs sind ein aus den USA adaptiertes Konzept: Mit dem Ziel, ihre Lehrveranstaltungen im kollegialen Austausch weiterzuentwickeln, arbeiten Lehrende in interdisziplinären, statusübergreifenden Gruppen über ein Jahr hinweg gemeinsam an einem Thema, z.B. der Umstellung auf Blended Learning oder dem Umgang mit KI-Tools in der Lehre. Die Teilnahme wird gefördert, etwa durch Deputatsumwidmungen, Sachkostenbudgets oder die Einstellung studentischer Hilfskräfte. Begleitet werden die Gruppen von Facilitators, die aus Lehr- und Lernzentren kommen oder aus dem Kreis der Lehrenden stammen. Im Projektzeitraum fanden 9 FLCs statt. Während der Teilnahme haben die Lehrenden studentisches Feedback auf ihre Innovationsideen bekommen. Die Wirkungen des Programms wurden begleitend beforscht, um Gelingensbedingungen und Herausforderungen von FLCs zu eruieren. In der Verlängerungsphase wurden im Sinne der Nachhaltigkeit des Programms Lehrende als Facilitators von FLCs weitergebildet, die dann eigene FLCs initiierten und durchführten. Zusätzlich wurden 11 Teilnehmende bei der Erstellung von Lehrvideos begleitet und durch einen Moodle-Wettbewerb entstanden bessere digitale Lernumgebungen. Ergebnisse der Begleitforschung liegen im Buchformat als Open Access-Publikation vor.
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Entwicklung digitaler Mathematik-Atlas „matlas“
Mit matlas können Studierende alle wichtigen Themen der Mathematik im Grundstudium über eine digitale Wissenslandkarte interaktiv erkunden und sich Wissen ergänzend zu Vorlesungen selbstständig aneignen. Über einen zentralen Einstiegspunkt ist matlas hochschulweit zugänglich. Über Lerneinheiten sind sämtliche multimediale Lernmaterialien, wie z.B. Lehrvideos und Foliensätze, zugänglich.
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Automatisierte Durchführung und Auswertung von ingenieurwissenschaftlichen Online-Praktika in der Messtechnik [2]
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