
Individualisierung von Wirtschaftsinformatik-Übungen
Lernziel des Moduls Wirtschaftsinformatik ist die Fähigkeit, Aufgaben zum Thema Datenkompetenz mit Hilfe selbstgeschriebener Programme zu lösen. In Übungen lösen die Studierenden dazu Programmieraufgaben. Aufgrund der unterschiedlichen Vorkenntnisse der Studierenden trifft der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben nur einen Teil der Studierenden. Für überforderte Studierende sind die Lernschritte zu groß, Aufgaben können nicht selbstständig gelöst werden, oft werden Musterlösungen ohne eigenen Lösungsversuch betrachtet. Die Kompetenz, eine Lösung selbst zu erstellen, wird nicht erreicht und die Studierenden verlieren die Motivation. Unterforderten Studierenden fehlt die Stimulation, über das minimale Lernziel hinaus Verständnis für die Verarbeitung von Daten zu gewinnen, um besser auf die Anforderungen der Digitalisierung vorbereitet zu sein. Den Studierenden sollen individuelle Übungsaufgaben entsprechend dem jeweiligen Lernfortschritt vorgeschlagen werden. Statt durch die Bereitstellung von Musterlösungen sollen sie durch eine kontinuierliche, automatische Bewertung ihrer Lösungen intrinsisch motiviert werden, an den Übungen teilzunehmen. Durch ein Bonussystem, mit dem die Studierenden eine Verbesserung der Modulbenotung erreichen können, soll eine zusätzliche extrinsische Motivation gegeben werden. Dazu soll ein ausreichend großer Aufgabenpool geschaffen werden, aus dem individuelle Aufgaben mit angepasstem Schwierigkeitsgrad generiert werden können.
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VR-Supervision together in practice
Das Projekt soll vom Hochschulzentrum für berufliche Lehrkräftebildung der HS NB umgesetzt werden. Es bezieht sich auf beide berufspädagogischen Studiengängen Berufspädagogik Lehramt an beruflichen Schulen (Pflege/Sozialpädagogik) der HS und fokussiert den doppelten Gegenstandsbezug (KMK) in der beruflichen Lehrkräftebildung. In diesem entwickelt es Virtual Reality (VR)-Möglichkeiten der Praxisreflexion, die wiederum zu einem gelungenen und nachhaltigen Theorie-Praxis-Transfer beitragen sollen. Durch VR werden Praxissituationen aus den Berufsfeldern und der Lehrkräftetätigkeit rekonstruiert, reflektiert und zur weiteren Ausbildung genutzt. Die Praxissituationen werden systematisch aus den drei unterschiedlichen Perspektiven der Lehramtsausbildung (Lehrende, Studierende, Lehrkräfte) bearbeitet. Unter der Anwendung von VR-Technik werden Schlüsselsituationen der Praxis aus den Berufsfeldern der Sozialpädagogik, der Pflege und Gesundheit sowie der Lehrkräftetätigkeit an beruflichen Schulen digital aufbereitet. Die Schlüsselsituationen dienen der Bearbeitung von Lehr-, Lern- und Reflexionsaufgaben aus den Perspektiven Lehrende, Studierende, Lehrkräfte. Außerdem erfahren die Zielgruppen des Projekts eine technische und didaktische Ausbildung für die Anwendung von VR in der Hochschullehre, in der Lehramtsausbildung sowie für die berufsschulische Lehrtätigkeit. Das Projekt schafft die Grundlage, in den drei Bereichen der Lehramtsausbildung VR-Technologien nachhaltig anzuwenden.
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Produktion von authentischen Gesprächsvideos für die Lehre im Psychologie-/ Psychotherapiestudium
Im Rahmen des Projekts wurden Videos von psychotherapeutischen Gesprächen erstellt. Gesprächspartner waren je ein Schauspielpatient und ein realer Psychotherapeut. Damit möglichst authentische, praxisnahe Gesprächssituationen entstehen, erhielten die Schauspielpatienten kein vorgefertigtes Skript, sondern wurden zu einem Rollencharakter instruiert und agierten spontan in der Situation. Zudem wurde beim Dreh darauf geachtet, Hinweise auf das Drehsetting gering zu halten. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Selbstwirksam und kompetent in der Sprachlernberatung. Ein innovatives Theorie-Praxis-Konzept für Studierende und schulische Lerntutor:innen
Der Beitrag beleuchtet Ziele und Konzeption eines Theorie-Praxis-Seminars, das mithilfe von Blended Learning die Sprachlernberatungskompetenzen von Lehramtsstudierenden gezielt fördert. Im Seminar erwerben die Studierenden nicht nur Fähigkeiten, um Schüler:innen im selbstgesteuerten Fremdsprachenlernen zu unterstützen, sondern sie sollen diese Kompetenzen auch schulischen Lerntutor:innen weitervermitteln. Zudem werden im Beitrag Ergebnisse einer Evaluationsstudie zu den Wirkungen von Theorie-Praxis-Seminaren zur (Sprach-)Lernberatung auf die beratungsbezogene Selbstwirksamkeit (BERA-SW) von Lehramtsstudierenden präsentiert. Die Befunde zeigen einen Anstieg der BERA-SW der Teilnehmenden, während in einer Vergleichsgruppe keine Veränderung festgestellt wurde. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung praxisnaher Ansätze in der Lehrkräftebildung zur Vermittlung von Lernberatungskompetenzen. Implikationen für zukünftige Forschung werden diskutiert.
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