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Beratung zur Einbindung der Lehrkräftebildung

Beratung (durchgeführt vom Zentrum Lehrkräftebildung) bei Fragen zur universitären Lehrkräftebildung (1. Ausbildungsphase) und Referendariat (2. Ausbildungsphase): Die Beratung ermöglichte konkrete Einblicke in die Strukturen der Lehrkräftebildung. Sie erleichterte die Vermittlung von Informationen über die Ausbil-dungsstruktur entlang der verschiedenen Phasen der Lehrkräftebildung an die DigiTeLL-Teilprojekte, die zuvor keinen Bezug zur Lehrkräftebildung hatten.

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
Zielgruppenorientiert
Wissenstransfer
Lösungsorientiert
Expertise
Problemmanagement
Zielgruppe(n)
Handlungsfeld & Aktivität(en)

Beschreibung

Herausforderung

Mitarbeitende der DigiTeLL-Teilprojekte hatten oftmals keine vorab erworbene Kenntnis von Angeboten der Lehrkräftebildung sowie von der technischen Ausstattung von Schulen, sodass in den Beratungssettings Kontakte hergestellt werden konnten. Über die Kontakte konnten die Mitarbeitenden der Teilprojekte wichtiges Wissen aus der Praxis in ihrer Projektkonzeption integrieren.

Herangehensweise

Konkrete Lösungen konnten in einem Wechsel aus zielgruppenorientierter Einzelberatung und Moderation von Austauschformaten in größeren Teilprojekt-Runden (DigiTeLL-Café) gefunden werden. Hauptsächlich wurden Mitarbeitende der Teilprojekte beraten, um z.B. Kontakt zu den Organisatoren der Landesfachtagung der Lehrkräftebildung herzustellen, sodass Mitarbeitende von Teilprojekten daran teilnehmen konnten. So war ein direkter Austausch mit Schulen und Lehrkräften möglich, sodass realitätsnahes Wissen über technische Ausstattungen und Abläufe im Schulalltag erworben werden konnte. Außerdem wurde die SMART-Methode als Projektmanagement-Tool sowie Elemente der systemischen Beratung genutzt, um die Projektmitarbeitenden in der zielführenden Umsetzung ihres Projekts zu unterstützen.

Zusammenhang

In der ersten Förderphase wurde ein offenes Sprechstundenformat angeboten. Danach wurde bedarfsorientierte Beratung auf Nachfrage angeboten. Zu Beginn der ersten und der zweiten Förderphase gab es ein Einstiegsgespräch, um Bedarfe abzufragen und weitere Kommunikationszyklen zu klären. Zu Beginn der dritten Förderphase wurden keine Einstiegsgespräche durchgeführt, da in dieser Phase die Verstetigung der bereits etablierten Teilprojekte im Fokus stand.

Voraussetzung

Vertrauensverhältnis zwischen Teilprojekten und Ansprechperson des Zentrums für Lehrkräftebildung: flache Hierarchien waren förderlich zur Entwicklung einer Partnerschaft.

Eignung

Nachnutzende können anhand der umfangreichen Dokumentation der Teilprojekte auf der universitären Plattform „Lehre virtuell“ alle gewünschten Informationen zum Learning Design und Einsatzszenario der Lerninhalte entnehmen. Hier zeigt sich die nah an der Lehramtsausbildung orientierte Umsetzung der Teilprojekte in konkreten Materialien und Learning Designs. In der Rubrik „Lessons Learned“ werden außerdem Praxiseindrücke der Teilprojekte aus dem Lehrkontext geschildert.

Vorgehen/Schritte

Der Erstkontakt zur Beratung wurde über einen verpflichtenden Onboarding-Workshop hergestellt. Daraufhin baute sich die auf Teilprojektebezogene Erstberatung auf. So konnten die Ansprechpersonen persönlich kennengelernt und die Grundlage für einen vertrauensbasierten Austausch gelegt werden. Anschließend wurde die Beratung auf Nachfrage angeboten.

Hinweise

Effekte

Neben inhaltlicher Beratung nutzten die Teilprojekte die Beratungsstelle auch als Anlaufpunkt, um im Übergang zwischen der zweiten und dritten Förderphase Sorgen über die Weiterförderung mitzuteilen, sodass die Beratungsstelle auch als Mediator zwischen der DigiTeLL-Projektleitung (letzte Instanz in der Projektauswahl) und einzelnen Teilprojektmitarbeitenden mit dem Wunsch nach einer Förderperspektive fungierte.

Learnings

Eine enge Zusammenarbeit innerhalb der Fachzentren (es gab vier Fachzentren im Bereich Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften und Lehrkräftebildung sowie Ansprechpersonen des Gleichstellungsbüros und bei Studium Digitale zur Unterstützung der digitalen Formate; weitere Informationen im Bereich „Nennen Sie Tipps und Tricks, was andere bei der Adaption der Maßnahme beachten sollten") ist die Basis für eine gelungene Beratung. Das Fachzentrum Lehrkräftebildung war dabei erste Anlaufstelle bei Fragen aus Teilprojekten mit Bezug zur Lehrkräftebildung und konnte bei fächerübergreifenden Fragen gezielt auf die Leitung der anderen Fachzentren verweisen. Im regelmäßigen Austausch mit den anderen Fachzentrumsleitungen konnten so mehrere Beratungsschleifen organisiert aber auch umgangen werden (z.B. Vermeidung von Mehrfachberatung).

Empfehlung

Offene Sprechstundenformate werden wenig genutzt, weswegen auf eine Organisation verzichtet werden kann. Persönliche Ansprachen innerhalb regelmäßiger Austauschtermine eignen sich eher als Auftakt für eine individuelle Beratung.

Tipps

Um den fachbereichsübergreifenden Austausch von Teilprojekten zu fördern, hat das DigiTeLL Projekt als erste Anlaufstelle die Fachzentren Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften und Lehrkräftebildung ins Leben gerufen. Die Zentren dienten während der Projektlaufzeit als direkter Zugang zu den Fachdisziplinen und konnten durch Beratungs- und Vernetzungsarbeit maßgeblich zum Erfolg der Teilprojekte beitragen. Diese einzigartige Struktur, die durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Rahmenstrukturen und Teilprojekten gefördert wurde, hat zum einen für einen regen Austausch zwischen den Disziplinen gesorgt, zum anderen jedoch auch die Vernetzung mit externen Stakeholdern, wie der Hessischen Lehrkräfteakademie ermöglicht.

Methoden

Empfohlen

Methoden
SMART-Methode; Systemische Beratung; Etablierung von Feedback-Schleifen
Formate
DigiTeLL-Café; Onboarding-Workshops
Technische Tools
Zoom; Rocket-Chat

Nicht empfohlen

Formate
Offenes Sprechstundenangebot
Technische Tools
Die Plattform Confluence wurde im Kontext des DigiTeLL-Projekts als Kommunikationsplattform genutzt. Während einzelne Funktionen dieser Plattform essenziell waren (Blog, Nachrichtenfunktion), war die Nutzung für die Beratung ungeeignet.

Kontakt

Projekt Kontakt
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