
Querschnitt12 - Kompetenz interfakultär!
Komplementäre und Alternative Medizin (KAM) hat in unserer Gesellschaft eine weite Verbreitung. Die geringe Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung und damit hohe Anfälligkeit breiter, auch gebildeter Teile der Bevölkerung für Alternative Medizin wird zu einem zunehmenden Problem in der Versorgung, mit dem Ärzte und andere Fachberufe immer mehr konfrontiert werden. KAM eignet sich in besonderer Weise, Studierende der Medizin mit den Aufgaben, Kenntnissen und Fähigkeiten anderer Berufsgruppen vertraut zu machen. Interdisziplinäre und multiprofessionelle Kommunikation und Diskussion sowie die Entwicklung gemeinsamer Behandlungsstrategien können hier an konkreten Krankheitsbildern gelernt werden. Studierende der Medizin, Psychologie, Pharmazie, Ernährungs- und Kommunikationswissenschaften sowie Medizinethik sollen in Fallkonferenzen in Teams Aufgabenstellungen in Form von Praxisbeispielen bearbeiten. Die konstruierten Fallbeispiele beginnen mit einem einfachen Szenario, das dann durch unterschiedliche Ergänzungen komplexer gestaltet werden kann, indem einmal die medizinische Situation ausgestaltet wird (z.B. Komplikationen oder Komorbiditäten) oder psychologische, soziale und ethische Aspekte hinzukommen. Zum Erwerb des notwendigen Wissens und der Kenntnisse und Fähigkeiten wird ein Depositorium von Wissens-Nuggets zu KAM für die verschiedenen Fächer entwickelt. Bildungstechnologien unterstützen darüber hinaus das fakultäts- und fächerübergreifende Lehr-/Lernszenario.
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Digital Public Health SkillsLab
Ausgangslage: In den Masterstudiengängen Public Health und Epidemiologie und in der Ausbildung von Ärzt:innen an der LMU München werden methodische Grundlagen der Digitalisierung, KI und Data Science vermittelt. Für die Konzeption und Umsetzung innovativer digitaler Ideen und innovativer Projekte ("Digital Public Health") werden Skills benötigt, die bisher in der Lehre nicht vermittelt werden. Projektziele: Das Digital Public Health SkillsLab (DPH-SkillsLab) ist eine Lern-, Experimentier- und Trainingsumgebung für Studierende und Lehrende, in der Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu Digital Public Health erworben werden können: KI, Gesundheits-Apps, Usability/UX, Cybersecurity, Projektmanagement u.v.m. Das SkillsLab soll einen Freiraum schaffen, in dem neue Digital-Public-Health-Ideen entwickelt und realisiert werden können. Es soll auch Digital Public Health in der Public Health-, Epidemiologie- und Medizin-Lehre fest etablieren. Projektvorhaben: 1. Einrichtung eines SkillsLab: Auf- und Ausbau inkl. Bereitstellung der Technologie sowie von betreuten Tutorien, Workshops, Projektathons; 2. Durchführung von Digital Public Health-Experimenten und -Projekten: Unterstützung von Studierenden bei der Planung, Durchführung und Evaluation von digitalen bzw. KI-Experimenten; 3. Einbettung in das Curriculum: Dauerhafte Verankerung des DPH-SkillsLab im Curriculum der Masterstudiengänge Public Health und Epidemiologie.
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Entwicklung des Stud.IP-Plugins „coLearn!“
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Digitale Lehr- und Lernlabore zur Förderung digitalitätsbezogener Professionskompetenzen in der Lehrkräftebildung
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