
Partizipativ lehren – die Kunst des Scheiterns und Lernens
Auf einen Blick
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SchriftEXPRESS am Schulanfang
Das Ziel von SchriftEXPRESS am Schulanfang (SEA) ist die Verankerung der Theorie-Praxis-Verzahnung und des forschungsorientierten Lernens an zentralen Inhalten des Schriftspracherwerbs (SSE). Dabei legt SEA ein Verständnis zu Grunde, das SSE als soziale Praxis begreift, die von Anfang an in literarische Kontexte eingebettet ist. Studierende des Lehramtes Primarstufe der Universität Erfurt unterstützen mit SchriftEXPRESS Erstklässler*innen durch schrift- und literaturbezogene Aktivitäten im Anfangsunterricht (einzeln oder in Kleingruppen). Sie professionalisieren ihr didaktisches Handeln in fachlichen Lehr-Lernprozessen und reflektieren ihre Erfahrungen in fachbezogenen SEA-Seminaren, die zu 50% im Peer-to-Peer Modus mit Beratungen durch geschulte Tutor*innen angeboten werden.Das Innovationspotential des schrift- und literaturbezogenen SEA-Projektes liegt 1. in der hohen Partizipation der Studierenden, inklusive der Bildung eines Kern-Teams mit allen studentischen Tutor*innen, die in alle Projektphasen aktiv eingebunden sind, 2. in der Gewährleistung nachhaltiger Grundstrukturen durch SEA-Materialboxen und eine SEA-Online-Plattform 3. in der Reflexion der Praxiserfahrungen der Studierenden im Seminar und im bewertungsfreien Peer-to-Peer Prozess 4. in Synergien, wenn Studierende zu eigenen Fragen, die in der Schulpraxis mit den Schreibanfänger*innen entstehen, Forschungsfragen für BA-Arbeiten entwickeln, die curricular zu dem Modul gehören, in dem die SEA-Seminare verankert sind.
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Dissemination der Projektergebnisse
Massnahme 1 ist die Dissemination der Projektergebnisse aus dem Projekt VR-Hybrid (https://transferkiosk.net/p/101442). Dabei sollen Studierende, Lehrende und Forschende aus den Erziehungswissenschaften und anderen Fachdisziplinen über die Ergebnisse informiert werden. Die Daten stammen aus den beiden im Projekt durchgeführten Evaluationen (siehe Massnahme 5: https://transferkiosk.net/p/101442/act/100702). Alle bisherigen Publikationen sind auf der Projektseite verlinkt oder hier zu finden: https://learninglab.uni-due.de/VR-Hybrid
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Too Positive to Be True? Sentiment Analysis of AI-Guided vs. Human-Led Debriefings in Virtual Reality Counseling Training
Debriefings are a crucial component of simulation-based learning, as they allow participants to critically reflect on their performance and translate experiences into knowledge. With the rise of artificial intelligence (AI), large language models (LLMs) are increasingly being explored as conversational agents in debriefings. However, concerns have been raised that AI debriefers may display sycophantic tendencies, characterized by overly positive sentiment and a lack of critical feedback. Such tendencies could affect learners' self-evaluations. In this study, 45 university students participated in a virtual reality (VR) counseling simulation, followed by either an AI-guided or a human-led debriefing. Sentiment analysis of 958 debriefing statements (350 AI, 608 human) was conducted using a German sentiment classification model. Results show that AI debriefers expressed significantly more positive sentiment and substantially fewer negative statements compared to human debriefers, corroborating the assumption of a sycophancy effect. However, sentiment was not found to predict self-rated counseling competence or self-efficacy. While AI debriefers provide consistent encouragement, their lack of critical feedback raises questions about their long-term effectiveness for professional skill development. Future research should explore hybrid approaches that combine AI scalability with human expertise in constructive reflection.
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