
Das forTEXT-Portal Routinen, Ressourcen und Tools für die Digital Humanities Lehre
forTEXT ist ein Portal für digitale Methodik in den Geisteswissenschaften, das die Innovation in der Hochschullehre durch Lehrmaterialien auf der forTEXT-Website, das Annotationstool CATMA und Schulungen voranbringt. Die Website hat bereits jetzt über 180.000 Seitenzugriffe, wird auf mehr als 500 Seiten verlinkt und an rund 30 Universitäten für die Lehre genutzt. Das ebenfalls in zahlreichen Lehrveranstaltungen eingesetzte Tool CATMA hat etwa 10.000 Nutzer:innen. Das niedrigschwellige Open-Access-Angebot des Portals wird also intensiv von Lehrenden genutzt, gleichzeitig wurde in der ersten Projektphase ein Bedarf an spezifischerer Unterstützung offensichtlich. Dieser Bedarf wird nun in der Weiterentwicklung des Portals für Lehrende mit und ohne digitale Vorerfahrung umgesetzt. Die forTEXT-Website wird entsprechende Informationen und Ressourcen zur Verfügung stellen. Für das digitale Annotationstool CATMA wird eine spezifische Erweiterung “Classroom Edition” (CE) für die Lehre entwickelt. Hinzu kommt die Gründung eines Open-Access-Journals, welches die Einbindung der Fachcommunity ermöglicht. Diese Entwicklungen werden durch weitere unterstützende Aktivitäten flankiert.
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Innovationen für die Künstlerische Lehre
Künstlerische Lehre ist auf Präsenz, direkten Austausch und Kollaboration angewiesen. Angesichts der perspektivischen Bedeutung der Digitalisierung in den Künsten sollen im Vorhaben Innovationen für die Künstlerische Lehre der UdK Berlin digitale/hybride Formen künstlerischer Lehre über spezifische Tools und Hardwareschnittstellen sowie in fächerübergreifenden Lehr- und Lernformaten entwickelt und umgesetzt werden. In Themenclustern (Körper/Bewegung, Inter-/Transdisziplinäre Praxis, Musik/Klang, Form/Material/Interaktion, Kunst/Kritik/Medien) erarbeiten Akteur*innen der über 70 Studiengänge in fünf Semestern innovative Lehr- und Interaktionsformate. Das sechste Semester dient der Ergebnissicherung und dauerhaften Implementierung, (inter-)nationale Veranstaltungen ermöglichen eine interdisziplinäre Vernetzung. Als Basis der digitalen Kommunikation und Kooperation fungiert die partizipativ konzipierte und weiterzuentwickelnde lizenzfreie UdK-Plattform medienhaus/, die anderen Anwendern Open-Source-Werkzeuge nachhaltig zur Verfügung stellt. Das Projekt erwirkt eine Stärkung der Digital Literacy, medientechnische/-kommunikative Innovationen und qualitatives Lehren/Lernen in virtuellen/hybriden künstlerischen Unterrichtsformaten.
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Communities of Practice für Lehrinnovation
Mit dem Aufbau von Communities of Practice wurde ein strukturiertes Format zur Stärkung innovativer Lehre eingeführt. Durch einen offenen Call konnten Lehrende eigene Themen einbringen und gemein-schaftlich bearbeiten. Begleitet durch fachliche Beratung, organisatorische Unterstützung und finanzielle Mittel entwickeln sich daraus selbstorganisierte kollegiale Lern- und Arbeitsgemeinschaften.
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