
2 Internationale Studierenden-Workshops Product Design/Design Futures “Light and Modularity”
Internationale Masterstudierende des Industrial Designs an der us-amerikanischen Partnerhochschule planen und führen einen Workshop zum Thema „Light and Modularity“ an einer deutschen Hochschule aus. Die Studierenden erweitern ihre gestalterischen Kompetenzen auf wissenschaftlicher und praktischer Ebene, außerdem werden ihre internationalen Kompetenzen im Sinne eines interkulturellen Austauschs gestärkt. Die internationale Kooperation schafft einen Möglichkeitsraum zur Entwicklung, Erprobung u [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Kategorien
Beschreibung
Herausforderung
Internationalität spielt im Designstudium eine untergeordnete Rolle
Zu geringe finanzielle Unterstützung für projektbezogene Studierendenreisen; Gesellschaftlicher Rückzug in nationale Strukturen, Fixierung auf die „Eigenen Probleme“ nach Covid und verstärkt durch den Krieg in Europa.
Globale Herausforderungen des 21. Jahrhunderts: Globalisierte Produktionsprozesse, Kommunikation, Nachhaltigkeit, Umgang mit kulturellen Unterschieden
Globale wirtschaftliche Abhängigkeit, jedoch meist zu nationalen Z
Voraussetzung
Aufgrund der strukturellen Verschiedenheiten mit der internationalen Partnerhochschule haben sich die unterschiedlichen Terminkalender der Hochschulen sowie die Zeitverschiebung als herausfordernd herausgestellt.
Grundsätzlich haben das Abrechnungswesen und die veränderten Umstände zur weiteren Förderung den Ablauf der Maßnahme erschwert. Außerdem ist die Planungseinforderung der Stiftung zu engmaschig für spätere Änderungen, da durch Unvorhergesehenes während der Maßnahme dazugelernt wird und teilweise auch improvisiert werden muss.
Das große Engagement und der Einsatz der Student Ambassadors sowie die Bereitschaft der Studierenden der jeweiligen Hochschule am Workshop teilzunehmen, sind vorraussetzend.
Eignung
keine Evaluation
Vorgehen/Schritte
Themenfindung, Erster Workshop Draft, finalen Titel festlegen (3 Wochen)
Planung Kooperation, Firmenbesuch und Workshop bei ERCO (3 Wochen)
Recherche Literatur und Materialien (2 Monate)
Planung und Buchung vom Trip (housing/ transportation/ flights) (2 Monate)
Besorgung Materialen (2 Tage)
Workshop Exposé (2 Wochen)
Literaturliste für Studierende (Google File) (1 Tag)
Vorbereitung Präsentationen (2 Wochen)
genaue Strukturierung vom Workshop (timetable) (2 Tage)
Durchführung Workshop (5 Tage)
ein Monat bis zu einem Semester
Hinweise
Effekte
Studierende treten in die Rolle der Lehrenden und erlangen so einen Perspektivwechsel auf Lehre, Lernen und den Designprozess.
Lehrende der Partnerhochschule können online am Workshop teilnehmen und ihre Perspektiven einbringen.
Die Arbeitsweise der externen Lehrenden und Studierenden wird vermittelt.
Es findet eine beidseitige Erweiterung/Veränderung in der Designlehre statt: Das RIT erprobt eine experimentelle Herangehensweise an den Designprozess (z.B. durch den Einsatz von Mock-up Modellen), die Folkwang lernt eine linearere Konzeptfindung kennen und erlangt durch das Vignelli Archiv den Zugang zu Literatur, Design Objekten und Artefakten.
Die Arbeitsweisen von Designer:innen der klassischen Moderne werden bewusst als Referenzen für zukünftige Aufgaben eingesetzt (Modularität als Herangehensweise der Moderne wird heute noch angewendet, bsp. Firma ERCO). Auch dienen deren Herangehensweisen an Gestaltung als kulturspezifische Eigenschaften (Otl Aicher als Vertreter der klassischen europ
Learnings
Erfahrung und Kompetenzerweiterung der Studierenden in internationalen Arbeitskontexten; die eigenständige Gestaltung einer kommunikativen Auseinandersetzung in internationaler Teamarbeit; Gestaltung eines gelingenden Lehrkonzepts, das sowohl einen theoretischen als auch praktischen Part beinhaltet; Kooperation mit Firma aus der Industrie sehr ertragreich
Empfehlung
Für eine erleichternde Abwicklung der Maßnahme ist die Auswahl einer gut geeigneten Partnerhochschule wichtig. Dabei sind eine gleichwertige Bereitschaft zum Austausch, eine ausgeglichene Aufteilung von Aufgaben sowie ein gleichmäßiges Engagement aller Beteiligten ausschlaggebend.
Tipps
Die internationale Kooperation ist die Grundlage der Maßnahme.
Sonstiges
Terminierung des Workshops wenn möglich zu Beginn eines Semesters; die Student Ambassadors aus beiden Ländern sollen sich schon vorher kennenlernen und dann gemeinsam die Workshops erarbeiten; Hochschulinterne Vergabe von Leistungspunkten attraktiver machen, um die Teilnahme zu erhöhen.
Methoden
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