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Praxisbegleitung in der Lehrer*innenbildung Sozialpädagogik

Vor dem Hintergrund des Fach- und Lehrer*innenmangels und des zügigen Ausbaus der Lehramtsstandorte für die berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik ist eine grundlegende Verständigung der Akteur*innen der (alten und neuen) Standorte dringend geboten. Das Projekt nimmt als übergeordnetes Ziel die Bildungs-, Lern- und Qualifizierungsprozesse im Studienverlauf zukünftiger Lehrer*innen mit der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik in den Blick, wobei der Schwerpunkt des Projekts auf der Vorbereitung/Begleitung der je nach Bundesland verschiedenen schulischen Praxisphasen und damit auch auf der Frage nach gelingenden Lehr-Lernformaten und Materialien sowie Bedarfen zur bestmöglichen Unterstützung der Studierenden liegt. Diese werden im Rahmen einer standortübergreifenden Workshopreihe mit Studierenden, Lehrer*innen und Expert*innen erarbeitet, erprobt und evaluiert. Die Ergebnisse werden an einem Fachtag diskutiert und anschließend veröffentlicht. Regelmäßige Netzwerktreffen schaffen einen Raum und eine geeignete Infrastruktur, um den Austausch und die gemeinsame (Weiter-)Entwicklung sowie didaktische Ausformulierung der Lehrer*innenbildung Sozialpädagogik voranzutreiben.

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Projekt 102146
Projekt

Praxisorientiertes Lernen an der Uni-Schule

Bund und Länder haben erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Lehrkräftebildung zu verbessern. Es besteht aber weiterhin Bedarf, das Lehramtsstudium in systemischer Form neu zu denken. Dies liegt zum einen an dem erheblichen gesellschaftlichen Wandel in Digitalität und Technik, Migration und Kultur u.v.m., zum anderen an den aktuellen Ergebnissen zur Leistungsfähigkeit des niedersächsischen Bildungssystems, die einen gravierenden Abwärtstrend zeigen (u. a. IQB, 2024). Die Leuphana will einen neuen Weg gehen und einen Pilotstudiengang mit Fokus auf praxisorientiertem Lernen ab dem ersten Semester, d. h. Professionalisierung gemäß des Core-Practice Ansatzes entwickeln und mit einer Universitätsschule ein Lernumfeld schaffen, das angehenden Lehrkräften ein an Erkenntnissen der empirischen Bildungsforschung ausgerichtetes Handeln ermöglicht. In der Universitätsschule werden neue technologische Möglichkeiten des Core-Practice-Trainings, wie eine Virtual-Reality-Simulation von Unterrichtshandeln oder online- und unterrichtsvideobasiertes Unterrichtsfeedback, eingesetzt, deren Wirksamkeit analysiert und diese bedarfsgerecht weiterentwickelt. Begleitend hierzu wird eine Innovation Community mit Studierenden und anderen relevanten (inter)nationalen Akteur*innen aus Schulen, Universitäten, Ministerien, Behörden etc. gegründet, mit dem Ziel, einen beispielhaften Transformationsprozess nach dem Design-Based-Research Ansatz im niedersächsischen Schulsystem zu initiieren.

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Maßnahme 100224
Maßnahme

Online-Selbstlernumgebung zur Curriculumsvernetzun

Das Biologiestudium hat den Anspruch alle grundlegenden Fachdisziplinen (von Biochemie bis Zoologie) und die naturwissenschaftlichen Grundlagen in den ersten Semestern zu vermitteln. Dabei werden Inhalte oft iso-liert betrachtet, obwohl es viele Überschneidungen gäbe. Um in diesem eingespielten Curriculum Platz für übergreifende Inhalte zu finden, wurde das Online-Selbstlernmodul „Prinzipien der Biologie“ als Unterstützung geschaffen. Es ermöglicht den Studierenden, den Lernstoff fächerübergreifend zu strukturieren, zu vernetzen und neu zu erleben. Dabei sind oft Anknüpfungen an die Inhalte der Vorlesungen gegeben, um das Curriculum nicht weiter aufzublähen, aber Vernetzung zwischen den Disziplinen als neue Perspektive im Vordergrund.

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Publikation 100702

Schmitz, Sigrid (2025): Postcolonial Feminist Science Technology Studies. Inhalt und Strategie zur Dekolonialisierung der Lehre.

Die Auseinandersetzung mit feministisch-postkolonialen Science & Technology Studies bietet Ansatzpunkte für eine Dekolonialisierung der Lehre mit heterogenen Studierendengruppen. In diesem Beitrag stelle ich mein Seminarkonzept aus Natur-/Technikwissenschaften und Gender Studies vor. Die Studierenden können gemeinsam Konzepte und Themen des Forschungsfeldes bearbeiten und reflektieren dabei kontinuierlich die eigenen Positionen und Verständnismöglichkeiten. Entlang ihrer Erfahrungen und Rückmeldungen diskutiere ich Impulse und Herausforderungen für eine Dekolonisierung der Lehre. In: Maureen Maisha Auma, Denise Bergold-Caldwell, Inka Greusing, Ilona Pache, Marianne Schmidbaur, Susanne Völker, &. Christine Vogt-William (Hrsg.), Gender Studies otherwise? Reflexionen und Praxen der Dekolonisierung (S. 135-156). Wiesbaden: Springer VS.

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