
Innovation ermöglichen und Transfer fördern: Strukturen für digitale Hochschullehre an der Universität Mannheim
Die Digitalisierung der Lehre ist für die Universität Mannheim strategisch wichtig, um die Internationalisierung und den Studienerfolg ihrer Studierenden zu fördern. Die letzten zwei Semester haben das vorhandene Potential zur Gestaltung digitaler Lehre aufgezeigt, aber ebenso Bedarfe für die dauerhafte Etablierung von digitaler Lehre sichtbar gemacht. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen sollen drei ineinandergreifende Maßnahmen digitale Lehrinnovationen und deren Transfer strukturiert fördern: 1. Aufbau eines Förderfonds für digitale Lehrprojekte: Universitätsinterner Innovationswettbewerb mit dem Ziel, Lehrenden Freiräume für Innovationen zu schaffen. 2. Implementierung eines Qualitätsentwicklungskonzepts: Begleitende Evaluation mit Fokus auf Studierendenzentrierung und Lernwirksamkeit der Projekte. 3. Stärkung von Strukturen für die Umsetzung und den Transfer der Projekte: Projektbezogener Ausbau von Infrastruktur und Support, Stärkung digitalisierungsbezogener Kompetenzen von Lehrenden und Studierenden. Der Transfer der Projektergebnisse wird durch Open Access-Publikationen, die Gestaltung von Entwurfsmustern, die Bereitstellung von Open Educational Resources und die Einbringung in die einschlägigen Netzwerke gewährleistet.
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Entwicklung einer Virtual Reality-basierten OSCE-Prüfungsumgebung für notfallmedizinische Fallszenarien
StudienabgängerInnen der Humanmedizin weisen erhebliche Defizite im Management von klinischen Notfällen auf. Deshalb wurde an der Universität Würzburg ein Simulationstraining für internistische Notfälle basierend auf Virtual-Reality (VR)-Technik entwickelt. Bisher kann der Lernerfolg der Studierenden allerdings nicht in einer adäquaten, klinisch-praktischen Prüfung erfasst werden. In der etablierten Parcoursprüfung im Format der OSCE wird für Notfallszenarien bisher auf Schauspielpersonen oder Simulationspuppen zurückgegriffen. Um die Probleme dieser klassischen Simulationsmodalitäten zu überwinden, soll im Rahmen der Freiraum 2022 Förderung ein VR-basiertes Prüfungsverfahren für komplexe notfallmedizinische Szenarien geschaffen werden. Durch dessen inhärente Vorteile kann eine Darstellung lebensnaher Szenarien sowie eine valide Erfassung notfallmedizinischer Kompetenzen gelingen. Zu diesem Zweck wird eine Steuerungsoberfläche für die Prüfenden und eine automatisierte Erfassung der studentischen Leistungen implementiert. Nach Pilotierung erfolgt die Integration der derart erweiterten VR-Simulation in die bestehende Infrastruktur der PJ-Reife OSCE. Zur Validierung werden zusätzlich inhaltsgleiche Szenarien als analoge Prüfungsstation umgesetzt. Die gewonnenen Erkenntnisse könnten wichtige Ansatzpunkte zur Verbesserung der notfallmedizinischen Lehre liefern.
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Dissemination der Projektergebnisse
Massnahme 1 ist die Dissemination der Projektergebnisse aus dem Projekt VR-Hybrid (https://transferkiosk.net/p/101442). Dabei sollen Studierende, Lehrende und Forschende aus den Erziehungswissenschaften und anderen Fachdisziplinen über die Ergebnisse informiert werden. Die Daten stammen aus den beiden im Projekt durchgeführten Evaluationen (siehe Massnahme 5: https://transferkiosk.net/p/101442/act/100702). Alle bisherigen Publikationen sind auf der Projektseite verlinkt oder hier zu finden: https://learninglab.uni-due.de/VR-Hybrid
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Studentische Partizipation: Eine demokratie-, organisations- und lerntheoretische Standortbestimmung
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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