
Praxisbegleitung in der Lehrer*innenbildung Sozialpädagogik
Vor dem Hintergrund des Fach- und Lehrer*innenmangels und des zügigen Ausbaus der Lehramtsstandorte für die berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik ist eine grundlegende Verständigung der Akteur*innen der (alten und neuen) Standorte dringend geboten. Das Projekt nimmt als übergeordnetes Ziel die Bildungs-, Lern- und Qualifizierungsprozesse im Studienverlauf zukünftiger Lehrer*innen mit der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik in den Blick, wobei der Schwerpunkt des Projekts auf der Vorbereitung/Begleitung der je nach Bundesland verschiedenen schulischen Praxisphasen und damit auch auf der Frage nach gelingenden Lehr-Lernformaten und Materialien sowie Bedarfen zur bestmöglichen Unterstützung der Studierenden liegt. Diese werden im Rahmen einer standortübergreifenden Workshopreihe mit Studierenden, Lehrer*innen und Expert*innen erarbeitet, erprobt und evaluiert. Die Ergebnisse werden an einem Fachtag diskutiert und anschließend veröffentlicht. Regelmäßige Netzwerktreffen schaffen einen Raum und eine geeignete Infrastruktur, um den Austausch und die gemeinsame (Weiter-)Entwicklung sowie didaktische Ausformulierung der Lehrer*innenbildung Sozialpädagogik voranzutreiben.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Digital unterstütztes Lernen in MINT in der angewandten, hybriden Lehre von Präsenzhochschulen
COV-19 hat bestehende Lehr-/Lernformate an Hochschulen verändert. Die Problematik zeigt sich insbesondere in den MINT-Studiengängen an HAWs, in denen das Lernen, Entwickeln, Verinnerlichen und eigenständige Umsetzen durch praktisches Erfahren im Vordergrund steht. Obwohl die HAW Hof bereits vor der Pandemie bezüglich der IT-Infrastruktur und den digitalen Lernwerkzeuge gut aufgestellt war zeigten Ergebnisse eigener Evaluationen eine Unzufriedenheit bei Studierenden und Lehrenden. Ziel des Projektes ist es daher, im vergangenen Jahr bereits erprobte Elemente der angereicherten Präsenzlehre, sowie der hybriden und virtuellen Formate systematisch zu evaluieren und weiterzuentwickeln, um sie flächendeckend und nachhaltig an der Hochschule Hof mit einer verbesserten und nachhaltig digitalen Lehrqualität einzusetzen. Hierzu erfolgen innovative Ansätze im Bereich der internen Weiterbildungsangebote und Übungsbereiche, der Gestaltung der Arbeitsumgebung in rein virtuellen, hybriden und Präsenzformaten und deren Folgen in der Umsetzung. Ein weiterer Fokus besteht in der Umsetzung möglicher alternativer praktischer Lehrformate in Labor- und Praktika Veranstaltungen und dem studierenden- und systemorientierten Ausbau der MINT-Datenbank.
Projekt anzeigen
Laterale Führung in der Projektkoordination
Projektkoordinator:innen in Hochschulentwicklungsprojekten tragen Mitverantwortung für den Projekterfolg, haben aber meist keine formale Weisungsbefugnis gegenüber den Teilprojekten und Projektmitarbeitenden. Diese Maßnahme dokumentiert Strategien für eine wirksame Koordination ohne Hierarchie. Der Ansatz basiert auf drei Säulen: aktive Legitimation durch die Projektleitung, Aufbau tragfähiger Arbeitsbeziehungen zu allen Beteiligten und das Schaffen von erkennbarem Mehrwert für das Gesamtprojekt. Ziel ist es, dass die Koordination als hilfreiche Instanz wahrge-nommen wird, nicht als zusätzliche Kontrollschicht.
Maßnahme anzeigen
Walking in Virtual Shoes: Can Creating Avatars in Social Virtual Reality Enhance Counseling Competence, Presence, Perspective Taking, Embodiment and Engagement?
Research in virtual reality (VR) suggests that avatar customization may enhance user engagement, embodiment, and perspective-taking through increased identification and presence. These processes are considered crucial for experiential learning and the development of interpersonal competencies in simulated environments. 45 undergraduate students participated and were randomly assigned to one of four groups. Participants completed a 20-minute VR counseling session. Individuals in the customizable avatar condition created their own avatar prior to the VR session, while those in the generic avatar condition proceeded directly to the scenario. No significant effects of avatar customization were found on self-efficacy, counseling competence, embodiment, perspective-taking, presence or engagement. However, significant improvements in self-efficacy and counseling competence were observed across the three measurement time points, irrespective of avatar condition. Thus, hypotheses regarding the superiority of customized avatars over generic avatars were not supported. The findings suggest that while avatar customization alone does not significantly impact the measured outcomes, VR scenarios can still effectively improve counseling competence and self-efficacy. This highlights the potential of VR for competence development but also points to the need for further research into the specific mechanisms such as presence or identification that mediate learning effects in virtual environments
Publikation anzeigen