
Aufbau eines Redaktionsnetzwerks für eine kollaborative, multimediale Online-Enzyklopädie für Akustik- und Audiothemen
Die Idee einer Web-Enzyklopädie für Audiothemen entstand mit dem Aufruf des Verband Deutscher Tonmeister (VDT), inspiriert von den umfangreichen Webveröffentlichungen der Lehrinhalte des 2014 verstorbenen Tonmeister-Dozenten Eberhard Sengpiel. Aus dem Aufruf formierte sich ein Netzwerk mit dem gemeinsamen Ziel, eine zeitgemäße, kollaborative Lehr-Webseite zu erschaffen: Wiki.Audio. Dem wachsenden Netzwerk gehören mittlerweile Hochschul-/TU-Mitglieder (Berlin, Darmstadt, Detmold, Düsseldorf, München) & Fachverbände (AES, DEGA, EAA, VDT) an. Besonderes Merkmal dieses kollaborativen Projekts ist, gegenüber der bekannten wikipedia, dass Wiki.Audio eine lektorierte Enzyklopädie darstellt. Jede:r kann Inhalte erstellen, jedoch werden diese von Fachexperten begutachtet und als begutachtete Inhalte deutlich sichtbar gekennzeichnet. Ziel der Förderung ist es, das bislang bestehende Netzwerk strukturell zu konsolidieren. Für die dezentrale, inhaltliche Arbeit müssen geeignete Redaktions-Workflows entwickelt und gefestigt werden. So wird eine aktive, qualitätvolle Kooperation von Netzwerkern verschiedener Qualifikationsniveaus möglich, die Wiki.Audio als Lern- & Austauschplattform etabliert.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Realitätsnahe Erprobung von Sicherheit für ICS
Ziel von RealistICS ist es Studierenden begleitend zur theoretischen Ausbildung im Bereich industrielle Netzwerksicherheit die Möglichkeit zur praktischen und realitätsnahen Erprobung der erlernten Kenntnisse zu geben. Dadurch soll nicht nur die Motivation gesteigert werden, sondern auch wichtige Fähigkeiten für den Praxiseinsatz vermittelt werden.Dazu soll Studierenden ein Verständnis dafür vermittelt werden, dass industrielle Netzwerke ein komplexes Gesamtsystem sind, dessen Absicherung neben dem theoretischen Wissen aus einer Vorlesung auch signifikante praktische Fähigkeiten benötigt. Zur Erreichung dieses Ziels soll eine Lernumgebung entwickelt werden, in der die Studierenden semesterbegleitend die jeweils theoretisch erlernten Konzepte direkt praktisch anwenden können. Dabei werden die Studierenden zu Beginn des Semesters zunächst das industrielle Netzwerk konfigurieren und programmieren, bevor sie im Laufe des Semesters verschiedene Möglichkeiten zur Absicherung des Netzwerkes in dieser Umgebung praktisch umsetzen.Um einen hohen Realitätsgrad und somit hohe Studierendenmotivation zu erreichen, wird auf umfangreiche Vorarbeiten zur Schaffung von Simulationsumgebungen für industrielle Netzwerke zurückgegriffen. Diese sollen im Rahmen von RealistICS für den Einsatz in der Lehre angepasst sowie entsprechende praktische Aufgaben zum kontinuierlichen Aufbau und Absicherung des industriellen Netzwerkes entworfen werden.
Projekt anzeigen
Durchführung des Wikis
Die Studierenden nehmen an drei Schreibaktivitäten teil (1 individuelles Schreiben + 2 kollaboratives Schreiben). Dafür nutzen die Teilnehmer die technischen und inhaltlichen Anleitungen (erstellt in Maßnahme 1) um einen konsistenten Aufbau der einzelnen Artikel zu gewährleisten. Fragen werden laufend vom Lehrpersonal beantwortet, sowie Artikel final überprüft. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Maßnahme anzeigen
Praxisleitfaden für den kombinierten Key-Feature-Ansatz der VAN
Diese Praxis-Handreichung der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit (VAN) stellt den kombinierten Key-Feature-Ansatz (kKF-Ansatz) als Methode für kompetenzorientierte digitale Lehr- und Prüfungsformate im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vor. Ziel des Ansatzes ist es, über reine Wissensabfragen hinauszugehen und insbesondere die Entscheidungs- und Handlungskompetenz von Studierenden zu fördern und sichtbar zu machen. Der Ansatz basiert auf dem aus der medizinischen Ausbildung bekannten Key-Feature-Verfahren, das standardisierte Prüfungsszenarien auf kritische Entscheidungssituationen in Problemlösungsprozessen fokussiert. Im Rahmen des von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) geförderten Projekts KeNobi wurde der Ansatz für den Einsatz in Nachhaltigkeitskontexten adaptiert und weiterentwickelt. Zentrale Elemente sind fallbasierte kKF-Threads, in denen ein Szenario geschildert wird, auf das zunächst Wissens- und Analysefragen folgen, bevor Studierende Entscheidungen treffen müssen. Ergänzt wird dies durch einen vorab klar definierten Erwartungshorizont sowie Feedback-Loops für nicht vollständig korrekte Antworten.
Publikation anzeigen