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Professionalisierung des hochschulübergreifenden Netzwerks Orientierungs(studien)programme (OSP)

Im OSP-Netzwerk haben sich deutschlandweit Standorte mit Orientierungs(studien)programmen (OSP) zusammengeschlossen, um sich bezüglich Einführung, Organisation, didaktischer Gestaltung und Qualitätssicherung dieser Programme auszutauschen, voneinander zu lernen und neuen Programmen den Einstieg zu erleichtern. Die Diversität der Rahmenbedingungen, z.B. durch unterschiedliche rechtliche Vorgaben im föderalen Deutschland oder der Fächerspezifika des Studienangebots, spiegelt sich in der vielfältigen Ausgestaltung der OSP wider. Bestehen und Fortentwicklung des wachsenden OSP-Netzwerks bedürfen einer strukturierten Koordination und einheitlichen Kommunikation nach außen. Für die Professionalisierung des Netzwerks sollen im Projekt „PrOSPero“ die künftige Organisationsform des Netzwerks entwickelt, eine Plattform für den Austausch aufgebaut sowie die bestehende Webseite überarbeitet werden. Weiteres Ziel ist die Sichtbarmachung der in den OSP entwickelten, innovativen Lehrformate (Propädeutika, Einführungsmodule, Praxisprojekte, Orientierungs- und Coaching-Angebote), die in der Hochschulöffentlichkeit wichtige Impulse für die Studieneingangsphase geben können.

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Projekt 101991
Projekt

Kontroversen begleiten mit Argumentlandkarten

Der konstruktive Umgang mit Kontroversen ist eine wichtige Qualifikation für Studierende. Dieses Projekt soll Lehrinhalte und -konzepte entwickeln, mit denen Studierende Kompetenzen in der konstruktiven Begleitung von Kontroversen erwerben und trainieren können. Sie üben sich darin, relevante Argumente und deren Beziehungen zueinander zu analysieren, sie angemessen darzustellen und solche Darstellungen konstruktiv in den weiteren Verständigungs- und Lösungsprozess einzubringen. Dazu soll die Methode der Argumentlandkarten genutzt werden (Argument Mapping): Grafiken mit Aussagen und Argumenten, die durch grüne Pfeile (Begründung) und rote Pfeile (Kritik) vernetzt sind. Die Studierenden sollen einüben, Argumentlandkarten zu entwerfen, im Dialog mit den Beteiligten zu evaluieren und zu überarbeiten und sie schließlich konstruktiv in die Unterstützung der Entscheidungs- und Lösungsfindung einzubringen. Das Projekt soll dazu (1) allgemeine und transferierbare Open Educational Resources (OER) sowie (2) spezifische Konzepte für deren Einsatz in verschiedenen Lehr- und Lernformaten entwickeln und erproben. Dazu gehören fachliche Veranstaltungen in der Philosophie, Veranstaltungen zu interdisziplinären Themen für Studierende aller Fächer sowie Bürger:innenbeteiligungs-Seminare zu öffentlichen Kontroversen, in denen interessierte Personen im Sinne der partizipativen Wissenschaftskommunikation in Diskussionsrunden eingebunden werden, die Studierende konstruktiv begleiten.

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Publikation 100421

How do different goals affect students’ internal collaboration script configurations? Results of an epistemic network analysis study

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