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Kontroversen begleiten mit Argumentlandkarten

Der konstruktive Umgang mit Kontroversen ist eine wichtige Qualifikation für Studierende. Dieses Projekt soll Lehrinhalte und -konzepte entwickeln, mit denen Studierende Kompetenzen in der konstruktiven Begleitung von Kontroversen erwerben und trainieren können. Sie üben sich darin, relevante Argumente und deren Beziehungen zueinander zu analysieren, sie angemessen darzustellen und solche Darstellungen konstruktiv in den weiteren Verständigungs- und Lösungsprozess einzubringen. Dazu soll die Methode der Argumentlandkarten genutzt werden (Argument Mapping): Grafiken mit Aussagen und Argumenten, die durch grüne Pfeile (Begründung) und rote Pfeile (Kritik) vernetzt sind. Die Studierenden sollen einüben, Argumentlandkarten zu entwerfen, im Dialog mit den Beteiligten zu evaluieren und zu überarbeiten und sie schließlich konstruktiv in die Unterstützung der Entscheidungs- und Lösungsfindung einzubringen. Das Projekt soll dazu (1) allgemeine und transferierbare Open Educational Resources (OER) sowie (2) spezifische Konzepte für deren Einsatz in verschiedenen Lehr- und Lernformaten entwickeln und erproben. Dazu gehören fachliche Veranstaltungen in der Philosophie, Veranstaltungen zu interdisziplinären Themen für Studierende aller Fächer sowie Bürger:innenbeteiligungs-Seminare zu öffentlichen Kontroversen, in denen interessierte Personen im Sinne der partizipativen Wissenschaftskommunikation in Diskussionsrunden eingebunden werden, die Studierende konstruktiv begleiten.

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Projekt 101564
Projekt

Multimediale Lehr-Lern-Loop-Methode in der Fertigungsmesstechnik

Fertigungsmesstechnik ist geprägt von vielen Themen, z. B. Messgeräte, Messmethoden und Messdatenauswertung und gleichzeitig auch vom Umgang mit technischen Zeichnungen. Der rasante Wandel in der Ausbildung hin zu digitalen Lehr-Lern-Methoden in den letzten Jahren große brachte Herausforderungen mit sich, u. a. bei der Kommunikation sowie Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel des Projektes die Entwicklung einer multimedialen Lehr-Lern-Loop-Methode in der Fertigungsmesstechnik. Wissenselemente sollen als Blended-Learning-Szenario in einer Lernplattform mit definierten Regelkreisen (Loops) zwischen Wissensstand, Lernerfolg, Kursauswahl, Fortschrittskontrolle sowie Motivation umgesetzt werden. Als innovatives Element wird ein E-Tutor entwickelt, der die Interaktion zwischen den Beteiligten und den Transfer zu nachhaltig anwendbarem Wissen fördert. Der E-Tutor soll als Assistent z. B. den Aufbau des Kurses erklären, Fortschritte melden, mit Minigames motivieren, Videos empfehlen, für Wiederholungen animieren und Punkte für das Erreichen der Qualifikationsziele sammeln. Neben der reinen Wissensvermittlung wird dabei die selbstverantwortliche, gemeinschaftliche und konstruktive Arbeitsweise der Studierenden beim Kompetenzerwerb im Vordergrund stehen. Das Projekt wird als Kooperation zwischen der Professur Fertigungsmesstechnik an der TU Chemnitz und dem Institut für Mittelstandskooperation der Hochschule Mittweida (MIKOMI) realisiert.

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