
Schmitz, Sigrid & Both, Göde (2021): Gender Studies Digital: Perspektiven, Angebote und Rahmenbedingungen: Ein Positionenportfolio.
Gender Studies beteiligen sich an Digitalisierung und werden durch sie heraus-gefordert: Was macht Digitalisierung mit den Gender Studies? Und umgekehrt, was machen Gender Studies mit Digitalisierung? Während einige Akteur*innen der Gender Studies sich bereits seit geraumer Zeit mit den Möglichkeiten digitaler Angebote auseinandersetzen, sammeln andere zwangsweise anlässlich der Corona-Pandemie Erfahrungen mit der digitalen Lehre. Dieses Positionenportfolio möchte einen Raum eröffnen, um die gegenwärtigen Entwicklungen vielstimmig zu reflektieren. Wir haben dazu eine Reihe von Akteur*innen der Gender Studies eingeladen, ihre Perspektiven auf digitale Gender Studies dar-zulegen, ihre digitalen Angebote rund um die Lehre vorzustellen und deren Rahmenbedingungen zu thematisieren. Herausgekommen ist eine Reihe von Positionspapieren, die die Potenziale und Grenzen digitaler Angebote und Lehre ausleuchten. Welche didaktischen Ansätze und welche Technologien sind für welche Inhalte und Lernziele der Gender Studies1 in welchen Kontexten geeignet? Wie können Austausch und Diskussion in unterschiedlichen blended learning oder rein virtuellen Szenarien ermöglicht werden? Welche Werkzeuge können Reflexion unterstützen? Welche Interaktionsregeln sind notwendig? Wie kann Diskriminierung verhindert werden? Wie barrierearm kann der Zugang gestaltet werden? In: Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien 27(1): 125-130.
Auf einen Blick
Autor:innen & Herausgeber:innen
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Virtuelle Thermoablation und Simulation
VIRTUS – Virtuelle Thermoablation und Simulation ist ein Lehrprojekt der Fachhochschule Südwestfalen, das Studierenden einen praxisnahen Zugang zu moderner bildgestützter Medizin eröffnet. Im Mittelpunkt steht die sogenannte Thermoablation – ein nicht- oder minimalinvasives Verfahren, bei dem krankes Gewebe, etwa Tumoren, gezielt durch Hitze behandelt wird. Im Projekt lernen Studierende, medizinische Bilddaten zu nutzen, Gewebe zu analysieren und zu segmentieren, digitale Modelle zu erstellen und Behandlungen mit Simulationssoftware virtuell zu planen. Anschließend werden die Ergebnisse in praktischen Laborversuchen überprüft. So verbindet VIRTUS Theorie, digitale Methoden und experimentelles Arbeiten. Das Besondere an VIRTUS ist der interdisziplinäre Ansatz: Studierende der Medizintechnik befassen sich mit klinischen Anwendungen, medizinischer Bildanalyse, Segmentierung und Modellierung. Die Elektrotechnik bringt insbesondere Hochfrequenztechnik, physikalische Grundlagen und technische Systeme ein. Die Technische Informatik arbeitet an Bildverarbeitung, Datenanalyse sowie an der Umsetzung leistungsfähiger Simulationsumgebungen, etwa durch verteiltes Rechnen auf Computerclustern. Dadurch entsteht ein innovatives Lehrangebot für den Bachelor- und Masterbereich, das gezielt auf die Medizin der Zukunft vorbereitet.
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Durchführung des Wikis
Die Studierenden nehmen an drei Schreibaktivitäten teil (1 individuelles Schreiben + 2 kollaboratives Schreiben). Dafür nutzen die Teilnehmer die technischen und inhaltlichen Anleitungen (erstellt in Maßnahme 1) um einen konsistenten Aufbau der einzelnen Artikel zu gewährleisten. Fragen werden laufend vom Lehrpersonal beantwortet, sowie Artikel final überprüft. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Schmitz, Sigrid & Both, Göde (2021): Gender Studies Digital: Perspektiven, Angebote und Rahmenbedingungen: Ein Positionenportfolio.
Gender Studies beteiligen sich an Digitalisierung und werden durch sie heraus-gefordert: Was macht Digitalisierung mit den Gender Studies? Und umgekehrt, was machen Gender Studies mit Digitalisierung? Während einige Akteur*innen der Gender Studies sich bereits seit geraumer Zeit mit den Möglichkeiten digitaler Angebote auseinandersetzen, sammeln andere zwangsweise anlässlich der Corona-Pandemie Erfahrungen mit der digitalen Lehre. Dieses Positionenportfolio möchte einen Raum eröffnen, um die gegenwärtigen Entwicklungen vielstimmig zu reflektieren. Wir haben dazu eine Reihe von Akteur*innen der Gender Studies eingeladen, ihre Perspektiven auf digitale Gender Studies dar-zulegen, ihre digitalen Angebote rund um die Lehre vorzustellen und deren Rahmenbedingungen zu thematisieren. Herausgekommen ist eine Reihe von Positionspapieren, die die Potenziale und Grenzen digitaler Angebote und Lehre ausleuchten. Welche didaktischen Ansätze und welche Technologien sind für welche Inhalte und Lernziele der Gender Studies1 in welchen Kontexten geeignet? Wie können Austausch und Diskussion in unterschiedlichen blended learning oder rein virtuellen Szenarien ermöglicht werden? Welche Werkzeuge können Reflexion unterstützen? Welche Interaktionsregeln sind notwendig? Wie kann Diskriminierung verhindert werden? Wie barrierearm kann der Zugang gestaltet werden? In: Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien 27(1): 125-130.
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