
E-Learning-Marktplatz@uni-jena
Die Universität Jena besitzt ein leistungsstarkes Portfolio digitaler Dienste für das Lehren und Lernen, das von zahlreichen Angeboten für Austausch, Qualifizierung und Support begleitet wird. Durch die Erneuerung unseres Portals möchten wir einen universitären Online-Marktplatz schaffen und die Orientierung der Lehrenden und Studierenden erleichtern. Jedes Angebot soll zielgruppenspezifisch beschrieben und mit wichtigen Kontextinformationen angereichert werden: Wo sind didaktische Qualifizierung und Unterstützung zu finden, wo sind technische Anleitungen hinterlegt, wer kann kontaktiert werden und welche relevanten Angebote werden zusätzlich empfohlen? Zum Auffinden des richtigen Angebots werden wir eine elaborierte Kategorisierung und Verschlagwortung sowie eine Suche mit flexiblen Filtermöglichkeiten entwickeln. Die Zusammenstellung von Informationen soll durch Nutzerinnen und Nutzer individualisiert werden können, sodass ein effizienter Zugriff ermöglicht wird. Dazu sind ein abteilungsübergreifender digitaler Redaktionsprozess zu entwickeln, die Neustrukturierung aller Inhalte zu konzipieren und wiederverwendbare, webbasierte Portalkomponenten zu implementieren.
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LEERstand: Relearn, Rethink, Redesign, Reuse
Leerstand entgegenwirken!Der angespannte Wohnungsmarkt und die Klimakrise sind für Studierende der Architektur und Planung fachliche Herausforderungen, und zugleich betreffen sie ihren Lebensalltag.In diesem Zusammenhang rückt Leerstand in den Fokus: Leerstehende Häuser, nicht genutzte Räume und die Perspektive, diese zu reaktivieren, umzunutzen und umzubauen. Mit Studierendeninitiativen wie less:on oder Why So Empty? an der Universität Kassel arbeitet LERR:RRR an neuen Lehrinhalten und -methoden, die dem Paradigmenwechsel von Neu- zu Umbau entsprechen. Gemeinsam mit studentischen Peers und Ambassadors entwickelt unser Fachgebiet einen innovativen Experimentier- und Freiraum für forschendes und entwerferisches Lernen des Umbaus. Ein von studentischer Seite ko-geleitetes Leerstands-Lab erforscht die gesellschaftlichen Folgen von Leerstand theoretisch und empirisch. In Exkursionen besuchen wir erfolgreiche Praxisbeispiele transformierter Leerstände. In Assemblies steht Interaktion mit betroffener Zivilgesellschaft im Mittelpunkt, um Auswirkungen von Leerstand und Raumnot zu verstehen, Alternativen zu diskutieren. Freie Umbaustudios sind ein praxisbezogenes Lehrformat, in dem Studierende didaktisch auf das neue Entwurfsdenken im Redesign selbst gewählter Leerstände vorbereitet werden für die Aufgabe des Umbaus, die in ihrer Berufspraxis einen deutlich größeren Anteil haben wird als bisher. Webformate, Podcasts und Publikationen bereiten das erarbeitete Wissen auf.
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Die Rahmenbedingungen für eine empirische Evaluation sind in der Praxis nicht immer gegeben, gerade in kleinen Studiengängen oder Wahlpflichtfächern, die nur im jährlichen Turnus angeboten werden, können nicht immer Best-Practice-Ansätze verfolgt werden. Um den damit verbundenen Nachteilen entgegenzuwirken, wurden zusätzlich Prototypen-Tests mit Fachexperten aus dem Kollegium durchgeführt.
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