
VR KidsScan - Simulation kindlicher Untersuchungen
Die medizinische Ausbildung befindet sich im Wandel Digitalisierung, technologische Innovationen und ein wachsender Anspruch an Praxisnähe erfordern neue Lehrkonzepte. Gerade in der Kinderradiologie besteht eine große Lücke zwischen theoretischem Wissen und praktischer Anwendung. Die Durchführung pädiatrischer Untersuchungen stellt Studierende oft vor große Herausforderungen: Geringe Verfügbarkeit pädiatrischer Patient*innen zu Ausbildungszwecken, stressreiche Untersuchungssituationen und fehlende Übungsmöglichkeiten führen dazu, dass wichtige Kompetenzen erst spät und unter Unsicherheit entwickelt werden.;;Das Projekt VR KidsScan zielt darauf ab, diese Lücke durch ein innovatives, praxisnahes Schulungskonzept zu schließen. Mittels Virtual Reality (VR) oder Augmented Reality (AR) werden Medizinstudierende in realitätsnahen Szenarien speziell für radiologische Untersuchungen bei Kindern ausgebildet. Die Kombination aus digitalen Fallstudien und physischen Simulationsmodellen (z.?B. eine Dummy-Puppe) ermöglicht ein tiefgreifendes, angst- und risikofreies Lernen. Langfristig soll das Projekt zu einer besseren Vorbereitung auf klinische Situationen beitragen, die Qualität der Versorgung verbessern und Ängste vor alltäglichen pädiatrischen Untersuchungen reduzieren.;
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Innovatives chirurgisches Nahttraining mit AR
Die am häufigsten auftretende geburtshilfliche Komplikation stellt der Dammriss dar. Diese Art der Verletzung wird chrirurgisch mit Nähten behandelt.Um die Fähigkeiten zur Durchführung einer korrekten Wundversorgung durch chirurgische Nähte zu erreichen, bedarf es einer ausreichenden Übung auch um den Patient*innen keine Schmerzen zu bereiten und eine schnelle Wundheilung ohne weitere Komplikationen zu ermöglichen. Während heutzutage hauptsächlich an Materialien wie Obst (z.B. Bananen), Tafelschwämmen oder Tierbestandteilen (Schweinefüße, Rinderzungen etc.) das Nähen geübt wird, verfolgen wir das Ziel das Üben an anatomisch korrekten und realistischen Modellen unterstützt durch modernste Technik wie Augmented Reality (AR) zu ermöglichen. Die Vorteile dieses Ansatzes liegen auf der Hand:1. Modelle sind hygienisch und desinfizierbar2. Modelle lassen sich nachhaltig mehrfach "benähen"3. Durch AR lassen sich verschiedene Szenarien an einem einzigen Modell verwirklichen (z.B. auftretende Blutungen)4.Durch den hohen Realitätsbezug fällt der Übergang auf das natürliche Vorbild viel leichter d.h. mögliche Verunsicherungen im realen Einsatz werden vermindert.5. Das Modell läßt sich durch entsprechende Modfikation auch auf andere Situationen d.h. Verletzungen übertragen und findet somit eine breite Anwendung. Der unschlagbare Vorteil unserer Simulationen ist Ihre Wiederholbarkeit gepaart mit Realitätsnähe und der Möglichkeit Szenarien für verschiedene Berufsgruppen zu trainieren.
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Digitaler Kerbschlagbiegeversuch
Im Maschinenbau werden Praktika zur Vertiefung der Vorlesungsinhalte angeboten, in denen die Studieren-den anhand von Anwendungsfällen ihr theoretisches Wissen und die teilweise komplexen Inhalte anwenden lernen. Aktuell werden die theoretischen Grundlagen dazu nur anhand von Skripten in Textform vermittelt, was zu einer gewissen Skepsis im Umgang mit den Prüfmaschinen und -geräten führt.
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Evaluation von Studium und Lehre ko-kreativ gestalten
Der Begriff Ko-Kreation ist trotz seiner bis in die 60er Jahre zurückgehenden Historie im Hochschulkontext noch relativ neu. Um aufzuzeigen, wo ko-kreative Ansätze in der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre bereits Anwendung finden oder worin die Potentiale und Risiken liegen, versammelt die Publikation zentrale Beiträge einer Jahrestagung des Arbeitskreises Evaluation der HAW in NRW in 2024. Auf ihr wurden ko-kreative Projekte vorgestellt, die aktuelle Praxis in Evaluation und Qualitätsentwicklung reflektiert sowie neue Anwendungsbezüge aufgezeigt und gemeinsam mit Teilnehmenden aus den Bereichen Evaluation, QM und Hochschuldidaktik sowie Studierenden und Lehrenden diskutiert. Einleitend führen die Herausgeber:innen in Konzept, Herkunft, Trends und konkrete Praxisbeispiele für Ko-Kreation in Lehre, Curriculums- und Organisationsentwicklung ein und diskutieren Implikationen, Chancen und Herausforderungen für das Feld. In den folgenden 14 Beiträgen (begutachtet im Double-Blind-Peer-Review-Verfahren) werden ko-kreativ angelegte Evaluations- und Entwicklungsprojekte an Hochschulen sowie Praxisbeispiele, die partizipative bis ko-kreative Elemente in die Prozesse der Qualitäts- und Studiengangsentwicklung systematisch integrieren, vorgestellt und reflektiert, sowie das Feld der Lehrveranstaltungsevaluation teils anhand von Interviewstudien beleuchtet und mit Blick auf die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Instrumentariums diskutiert.
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