
Landschaftslabor HafenCity Universität Hamburg
Im Rahmen des Landschaftslabors entsteht eine 1:1-Plattform, bei der Studierende gemeinsam mit Lehrenden und Akteur:innen aus Forschung, Praxis und Zivilgesellschaft an der Entwicklung; innerstädtischer Begrünungssysteme sowie nachhaltiger Produktions- und Anbauformen von Pflanzen und Nahrungsmitteln im urbanen Kontext arbeiten. Das Labor fungiert als ko-kreativer Lehr- und Lernraum, der einen reflexiven Landschaftsansatz und ein Learning by Doing ermöglicht. Im Fokus steht das forschungsorientierte Lernen der Studierenden durch die praxisorientierte Befassung mit radikal ressourcenschonenden und klimaangepassten Ansätzen zur Förderung von Grün und Biodiversität im urbanen Raum. Die Studierenden werden befähigt, konzeptionelle und praktische Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung von Metropolen zu leisten, deren Wirkungen in Bezug auf die Verbesserung des Stadtklimas, Wasserhaushalts und Förderung der Biodiversität und die Gestaltung nachhaltiger Lebensräume zu verstehen und zu reflektieren. Die Planung, Realisierung, Bewirtschaftung und Pflege in Verbindung mit empirischen Untersuchungen durch Messungen, Beobachtungen und Interviews, sowie die Durchführung von Aktionen, Workshops und Veranstaltungen, fördern die Einbindung von Studierenden in forschungsorientierte Lernprozesse und verbinden fachliche Lehrinhalte mit gesellschaftlichen Engagement und der Übernahme von Verantwortung (Service-Learning) und die Bearbeitung von echten Problemstellungen (Challenge-based Learning).
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Lehre mit dem Materialarchiv der Zukunft
Zentraler Bestandteile der Architekturlehre ist die Vermittlung von Wissen über Konstruktion und Material. Gerade vor dem Hintergrund knapp werdender Ressourcen kommt der Auseinandersetzung mit den zur Verfügung stehenden Baustoffen und Materialien grundlegende Bedeutung zu. Durch die den Alltag immer stärker bestimmende Digitalisierung wird das Bewusstsein für das Stoffliche jedoch zunehmend in den Hintergrund gedrängt. Doch gerade für die Ausbildung der Architekten ist die physische Auseinandersetzung mit Materialien und Werkstoffen weiterhin zentral und muss, dieser Tendenz begegnend, in der Lehre gefördert werden. Ziel der «Lehre mit dem Materialarchiv der Zukunft» ist es, die Vermittlung des Physischen nachhaltig in der Lehre zu stärken und gleichzeitig den Studierenden den digitalen Zugang zu ganzheitlichem Materialwissen zu ermöglichen. Im Rahmen des Projektes werden spezielle Lehrmodule entwickelt, in denen die Studierenden in verschiedenen Formen die konstruktiven und architektonischen Potentiale der Materialien erkunden und dokumentieren. Dabei stimulieren sich Materialarchiv und Lehre im gegenseitigen Austausch. Das Materialarchiv der Zukunft wird durch seine inhaltliche Erweiterung und die Übertragung in die Digitalität zu einem festen Bestandteil in der Lehre. Es verknüpft die für die Ausbildung essenzielle sinnliche Erfahrbarkeit von Materialien mit den Möglichkeiten digitaler Informationsvermittlung.
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Implementierung des Matlab-Web-App-Servers
In der Konzeptionsphase wurde die Anforderung aufgenommen, den digitalen Zwilling auch im Browser verfügbar zu machen, um eine bessere Integration in Moodle, der Lernplattform der Hochschule, zu ermöglichen. Der Matlab-Web-App-Server bietet die Möglichkeit, Matlab-Apps, die ansonsten nur als eigenständige Installation verfügbar sind, im Browser auszuführen.
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Immersive Erfahrungen im Lernprozess: Zur didaktischen Einbettung von VR am Beispiel eines VR-basierten Kommunikationstrainings
Der Beitrag adressiert zwei zentrale Forschungslücken im Diskurs zu Virtual Reality (VR) in Bildungskontexten. Erstens wird immersives Lernen bislang vorwiegend in kognitionspsychologischen Kategorien beschrieben, während affektive und körperliche Dimensionen weitgehend unberücksichtigt bleiben. Zweitens dominieren Studien, die VR als kurzfristige Intervention in Prä-Post-Designs modellieren und damit die Frage ausblenden, wie immersive Erfahrungen in längere Erfahrungsverläufe eingebettet sind. Der Beitrag entwickelt vor diesem Hintergrund eine medienpädagogische Perspektive, die immersive Lernprozesse als zyklische Erfahrungsbewegungen rekonstruiert, in denen kognitive, affektive und körperliche Reaktionsmuster verschränkt auftreten und durch vorbereitende, immersive und nachbereitende Aktivitäten gerahmt werden. Veranschaulicht wird diese Perspektive am Beispiel eines VR-gestützten Kommunikationstrainings in der Hochschullehre, in dem Studierende Gesprächsführungstechniken mit KI-basierten Avataren erproben. Die Analyse zeigt, dass die pädagogische Bedeutsamkeit immersiver Episoden nicht in der virtuellen Situation selbst liegt, sondern in ihrer didaktischen Einbettung, insbesondere in Reflexions- und Konzeptualisierungsprozesse. Der Beitrag versteht sich als Angebot zur Weiterentwicklung eines erfahrungsorientierten immersiven Lernens im medienpädagogischen Diskurs.
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