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Future(s) Anatomy meets Social Entrepreneurship

Future(s)' Anatomy meets Social Entrepreneurship: Zukunftsgestaltungskompetenz für gesellschaftlichen Wandel. Angesichts von Klimakrise, sozialer Ungleichheit und technologischen Umbrüchen braucht es neue Wege des Lernens. Das Projekt FUTURA an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) verbindet Zukunftsdenken mit künstlerischer Forschung und Körperarbeit (Embodiment) und erweitert damit die Lehre im Studiengang Sustainable Entrepreneurship and Social Innovation. Ziel ist es, Studierende zu befähigen, alternative Zukünfte nicht nur zu analysieren, sondern körperlich zu spüren, kritisch zu reflektieren und selbst mitzugestalten. Dafür kommen Methoden aus Theater, Malerei, Musik, Literatur und Achtsamkeit und immersive Technologie wie Virtual Reality zum Einsatz – kombiniert mit Ansätzen wie Futures Literacy (UNESCO) und der Theory U. In einem interdisziplinären Team entwickeln wir ein neues Wahlpflichtmodul und Open-Source-Lehrmaterialien. Studierende sind aktiv an Konzeption, Umsetzung und Reflexion beteiligt. Dabei lernen Studierende, mit Ungewissheit, Komplexität, Ambiguität und Equivokalität produktiv umzugehen - zentrale Fähigkeiten für Social Entrepreneurs. Langfristig wird mit dem Projekt FUTURA eine gesellschaftliche Wirkung angestrebt, indem Studierende als transformative Akteur:innen für nachhaltige und gerechte Zukünfte agieren. Dafür ist ein Wissenstransfer an Lehrende weiterer Disziplinen in die breite Hochschullandschaft geplant.

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Projekt 101073
Projekt

Learn to Challenge – Learn by Challenge: Wettbewerbe als Mittel zur Förderung von Kreativität, Kooperation und Teamfähigkeit

Internationale wissenschaftliche Wettbewerbe, sogenannte Challenges oder Competitions, sind in zahlreichen Forschungsgebieten eine wesentliche Triebfeder für die Entwicklung und Verbesserung von Algorithmen geworden. Solche Challenges liefern eine relevante Problemstellung, reale Daten zur Bearbeitung der Problemstellung sowie quantifizierbare Zielvorgaben und haben die faire und reproduzierbare Bewertung der Leistung von Algorithmen zum Ziel. Unser Antrag „Learn to Challenge – Learn by Challenge“ will internationale Challenges in der Hochschullehre nutzen und Studierenden somit ermöglichen eigene kreative Lösungen für relevante Problemstellungen auf realen Daten zu erarbeiten und ihre Ergebnisse untereinander und mit dem Stand der wissenschaftlichen Forschung zu vergleichen. Hierfür soll eine geeignete flexible und erweiterbare Lernumgebung geschaffen werden, die den Studierenden eine kooperative, teambasierte Zusammenarbeit und einen niedrigschwelligen Einstieg in die Problembearbeitung erlaubt sowie die Integration in bestehende Lehrkonzepte (z.B. Projektpraktika und vorlesungsbegleitende Übungen) ermöglicht. Ziel dieses Ansatzes ist einerseits die Auseinandersetzung mit realen Problemstellungen und eine anwendungsbezogene Vertiefung der Lehrinhalte sowie ein Verständnis von deren Grenzen und Möglichkeiten. Insbesondere soll aber Motivation, Kreativität, Teamfähigkeit, Arbeits- und Projektorganisation und Kooperationsvermögen bei den Studierenden gefördert werden.

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