
Future(s) Anatomy meets Social Entrepreneurship
Future(s)' Anatomy meets Social Entrepreneurship Zukunftsgestaltungskompetenz für gesellschaftlichen WandelAngesichts von Klimakrise, sozialer Ungleichheit und technologischen Umbrüchen braucht es neue Wege des Lernens. Das Projekt FUTURA an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) verbindet Zukunftsdenken mit künstlerischer Forschung und Körperarbeit (Embodiment) und erweitert damit die Lehre im Studiengang Sustainable Entrepreneurship and Social Innovation.Ziel ist es, Studierende zu befähigen, alternative Zukünfte nicht nur zu analysieren, sondern körperlich zu spüren, kritisch zu reflektieren und selbst mitzugestalten. Dafür kommen Methoden aus Theater, Malerei, Musik, Literatur und Achtsamkeit und immersive Technologie wie Virtual Reality zum Einsatz kombiniert mit Ansätzen wie Futures Literacy (UNESCO) und der Theory U (Otto Scharmer).In einem interdisziplinären Team entwickeln wir ein neues Wahlpflichtmodul und Open-Source-Lehrmaterialien. Studierende sind aktiv an Konzeption, Umsetzung und Reflexion beteiligt. Dabei lernen Studierende, mit Ungewissheit, Komplexität, Ambiguität und Equivokalität produktiv umzugehen zentrale Fähigkeiten für Social Entrepreneurs.Langfristig wird mit dem Projekt FUTURA eine gesellschaftliche Wirkung angestrebt, indem Studierende als transformative Akteur:innen für nachhaltige und gerechte Zukünfte agieren. Dafür ist ein Wissenstransfer an Lehrende weiterer Disziplinen in die breite Hochschullandschaft geplant.
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Digitale Souveränität für Kunsthochschulen
Ziel des Projekts Digitale Souveränität für Kunsthochschulen ist der Aufbau einer hochschulübergreifenden digitalen Lehrinfrastruktur für Kunsthochschulen. Die Pionierleistung besteht darin, eine über Einzelinitiativen hinausgehende, bedarfsgerechte digitale Infrastruktur mit gemeinsamer Steuerung an den drei großen Kunsthochschulen in Baden-Württemberg (ABK Stuttgart, Kunstakademie Karlsruhe, HfG Karlsruhe) zu entwickeln und zu implementieren. Der Fokus liegt auf den spezifischen Anforderungen für Lehre und Forschung im kreativen Bereich: projektbasiertes Arbeiten und Synchronisierung von Produktions-, Dokumentations- und Publikationsprozessen; Heterogenität und Interdisziplinarität der Projekte; besondere Formate der (Forschungs-)Daten. Die digitale Lehrinfrastruktur orientiert sich an den Prinzipien Souveränität, Offenheit, Mündigkeit und Nachhaltigkeit im Kontext der künstlerischen Praxis. Ihr Aufbau ist mit einem Lehr- und Schulungsprogramm zur Entwicklung einer Kultur der Datensouveränität und digitalen Mündigkeit verbunden, die sich an die gesamte Hochschulgemeinschaft richtet.Die entwickelten Strukturen werden nach Projektende an den Partnerhochschulen verstetigt. Das Projekt ist modellhaft und skalierbar angelegt, so dass weitere Partner integriert werden können. Langfristiges Ziel ist der Aufbau eines Ateliers Digitale Souveränität, das Kunsthochschulen unterschiedlicher Größe digitalstrategisch berät und maßgeschneiderte bewährte Praxismodelle transferiert.
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Mit Transfer auf verschiedenen Ebenen nachhaltig
Mit dem an der TH Köln entwickelten Ebenen-Modell begegnen wir der Frage, wie Projektergebnisse in Hochschule und Scientific Community wirksam und nachhaltig transferiert werden können. Ziel ist es, mit Transfermaßnahmen aus dem Projekt REDiEE eine möglichst breite Wirkung zu erreichen. So sollen nicht nur einzelne Lehrende/Personen erreicht werden, sondern bewusst gesteuerte Impulse für die Hochschulentwicklung gesetzt und Erkenntnisse im wissenschaftlichen Diskurs geteilt werden. Dazu strukturieren wir Transfer auf drei Wirkungsebenen: Individuum, Hochschule und Scientific Community. Anhand dieser Ebenen erkennen wir, wen wir mit Impulsen aus dem Projekt erreichen können, welche Kanäle und Formate sich dafür jeweils eignen und wie wir diese füllen möchten. Transfer denken wir dabei als kontinuierlichen Prozess, der projektbegleitend geplant, in Maßnahmen realisiert und regelmäßig reflektiert wird.
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Digitale Lehr- und Lernlabore zur Förderung digitalitätsbezogener Professionskompetenzen in der Lehrkräftebildung
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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