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Strategic Management in Learning Healthsystems

Im Projekt wird ein innovatives Lehrformat entwickelt, das Studierende gezielt auf strategische Managementaufgaben in einem datenbasierten, dynamischen Gesundheitssystem vorbereitet. Grundlage der Lehrgestaltung ist das Leitbild des Lernenden Gesundheitssystems (LGS), das eine kontinuierliche Verbesserung des Gesundheitswesen durch die Nutzung von Daten zur Entscheidungsfindung verfolgt. Das webbasierte Planspiel "Healthtopia – Baue ein lernendes Gesundheitssystem" macht zentrale Prinzipien des LGS – wie datenbasiertes Entscheiden, sektorübergreifendes Denken und strategische Anpassungsfähigkeit – erfahrbar. Anders als klassische Lehrformate nutzt Healthtopia eine generative KI, die dynamisch Akteursreaktionen, gesetzliche Rahmenbedingungen und Einrichtungsdaten simuliert. Studierende erleben so reale Entscheidungsunssituationen in komplexen, sich wandelnden Szenarien und stärken ihre praxisrelevanten Steuerungskompetenzen. Didaktisch folgt das Format dem Prinzip des Constructive Alignment und adressiert zentrale Lernziele wie strategische Entscheidungsfindung unter Unsicherheit, den Umgang mit Zielkonflikten sowie interdisziplinäre Kommunikation. Moderierte Reflexionsphasen fördern ein handlungsorientiertes und adaptives Lernen. Die Entwicklung des Planspiels erfolgt partizipativ unter Einbezug von Studierenden, Lehrenden und Expert:innen aus der Praxis. Ein mehrstufiges Evaluationskonzept stellt die Wirksamkeit und das Transferpotenzial des Lehrformats sicher.

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Projektbeteiligte
Annika HeringProjektleiter:in

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Projekt 101393
Projekt

Deutsches Zentrum für digitale Aufgaben

Revolutionär. So werden häufig die durch Digitalisierung getriebenen Entwicklungen bezeichnet, die sich in allen Bereichen der akademischen Bildung niederschlagen. In allen Bereichen? Nein! Im Bereich der digitalen Aufgaben klafft eine riesige Lücke zwischen vorhandenem und genutztem Potenzial im Hinblick auf den Einsatz und die Verbreitung der besten verfügbaren Technologie. Dies bindet personelle Ressourcen, bremst eine stärkere Individualisierung des Lernens, auch und gerade unter Berücksichtigung von Diversität und Bildungsgerechtigkeit, und wirkt sich erschwerend auf den Lernerfolg aus. Die Lücke führt dazu, dass Möglichkeiten zur Senkung der Studienabbruchquoten in erheblichem Maße ungenutzt bleiben. Ziel des Projekts ist es daher, ein Deutsches Zentrum für digitale Aufgaben in der Hochschullehre (DZdA) zu etablieren. Dieses soll erstmals allen Hochschulen den Zugang zu qualitätsgeprüften, mehrsprachigen digitalen Aufgaben der besten verfügbaren Technologie ermöglichen und damit die Entwicklung und den Einsatz digitaler Aufgaben in den WiMINT-Fächern bei allen Lehrenden fördern, beides über die Projektlaufzeit hinaus verstetigen und so seine Wirkung auf die Lehrarchitektur aller Hochschulen nachhaltig entfalten. Die Strahlkraft dieses Innovations- und Erneuerungsprozesses entwickelt sich dabei bottom-up aus der Community über die Verbundhochschulen und die landes- und bundesweit agierenden Partner des Projektvorhabens mit bereits über 170 AkteurInnen in Deutschland.

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Maßnahme 100188
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Sensibilisierung für Barrierefreiheit in der Lehre

Die heutige Studierendenschaft ist vielfältig – zum Glück! Deutsche Hochschulen sind dazu verpflichtet, dieser Vielfalt gerecht zu werden und allen Interessierten die Teilhabe an einem Studium zu ermöglichen. Dafür fehlt es aber häufig noch an Bewusstsein für verschiedenste (digitale) Barrieren, auf die Studierende stoßen und die ein chancengerechtes Studium be- oder sogar verhindern können. Um für die Bedarfe von Studierenden mit Beeinträchtigungen zu sensibilisieren, wurde "BlindDate" entwickelt. "BlindDate" ist eine digitale Plattform, die Lehrenden eine Begegnung mit virtuellen Studierenden mit verschiedenen studienerschwerenden Beeinträchtigungen ermöglicht. Die "Personas" zeigen typische Barrieren in ihrem Studienalltag, sowie Strategien zur Bewältigung derselben, auf und steigern so das Bewusstsein der Nutzenden. Zusätzlich sollen konkrete Handlungsempfehlungen Lehrpersonen helfen, Barrieren in der eigenen Lehre abzubauen oder - besser - gar nicht entstehen zu lassen.

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Publikation 100084

Simulationsbasiert beraten erproben und reflektieren: Drei Einsatzszenarien von virtual gaming simulations (VGS) zum Lerncoaching im schulischen Kontext

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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