
KI-gestützte Analyse bestehender Tragstrukturen
Die Brückeninfrastruktur ist essenziell für den Personen- und Warenverkehr. Der Einsturz der Carolabrücke verdeutlichte den kritischen Zustand vieler Bauwerke einer breiten Öffentlichkeit. Da der Fachkräftemangel eine schnelle Erneuerung erschwert, sind innovative Überwachungsmethoden notwendig. Dennoch werden entsprechende Kompetenzen in der Bauingenieurausbildung bislang kaum vermittelt. Das interdisziplinäre Projekt KI-gestützte Analyse bestehender Tragstrukturen vermittelt Studierenden wichtige Kompetenzen im Bereich des modernen Bauwerksmonitorings. Durch praktische Übungen lernen sie alle relevanten Schritte kennen: Installation verschiedener Sensoren, systematische Datenerfassung, KI-basierte Datenanalyse sowie Anpassung und Bewertung digitaler Modelle. Mithilfe einer speziell entwickelten Versuchsanlage simulieren die Studierenden gezielt strukturelle Veränderungen und trainieren, datengetriebene Entscheidungen zu treffen. Ziel ist es, durch praxisnahe Ausbildung dringend benötigte Kompetenzen für ein nachhaltiges und zuverlässiges Infrastrukturmonitoring zu schaffen.
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Manuskripte digital lesen lernen
Um Studierende philologischer und historischer Fächer in die Handschriftenkunde einführen zu können, fehlt es an digitalen Werkzeugen. Zum einen müssen die erheblichen fachwissenschaftlichen Barrieren zum kulturell bedeutsamen Material, das bislang nur für Expert:innen nachvollziehbar erschlossen ist, gemindert werden. Zum anderen sollen die Studierenden digitale Tools an die Hand bekommen, um das Quellenmaterial digital auswerten und für ihre Fragestellung nutzbar machen zu können. Denn das große Potenzial der unzähligen, im interoperablen IIIF-Format verfügbaren Scans konnte bisher in der Lehre kaum ausgeschöpft werden. Deshalb möchten wir zusammen mit den Studierenden in begleitenden Lehrveranstaltungen eine Reihe digitaler Werkzeuge entwickeln. Dazu gehören u.a. eine digitale Federkiel-App, eine Schriften-App, eine Maße-App und eine Einband-App. Außerdem sollen Tools weiterentwickelt werden, die die multispektrale Erfassung und Auswertung, das digitale Editieren und Annotieren sowie Formen des Storytelling ermöglichen. Die Studierenden sollen so angeleitet werden, wissenschaftliche Ansprüche an Tools anwendungsorientiert formulieren zu können, die Entwicklung zu begleiten und die Tools schließlich für ihr Studium und die eigene Forschung zu nutzen.
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Online Selbstlerntool für die Programmiersprache R
R wird in vielen angewandten Studienfächern mit dem Schwerpunkt auf statistischen Auswertungen gelehrt. Dabei fehlt es häufig an ausreichend Zeit im Lehrplan, um die Programmiersprache R mit all ihren relevanten Grundlagen umfassend zu vermitteln. Zudem stehen oft nicht genügend Ressourcen zur Verfügung, um den Studierenden individuelles Feedback zu geben. Hinzu kommt ein sehr heterogenes Vorwissen im Umgang mit Programmiersprachen. Ein Selbstlerntool wie Otter, das automatisiertes Feedback bietet, kann hier eine wertvolle, skalierbare und kostengünstige Unterstützung darstellen, um diese Herausforderungen gezielt anzugehen.
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Zwischen Wunsch nach Austausch und Präferenz von Einzelarbeit in videobasierten Blended-Learning-Settings: Annäherung an ein ambivalentes Verhältnis.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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