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Systemisches Denken: Transformation, Resilienz, KI

Angesichts ökologischer, sozialer und technologischer Krisen wird systemisches Denken (Systems Thinking, ST) zu einer Schlüsselkompetenz für nachhaltige Entwicklung. Besonders im Kontext Künstlicher Intelligenz (KI) stößt das verbreitete reduktionistische Paradigma des Computational Thinking (CT) an seine Grenzen. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines zweiteiligen Lehrformats, das ST als reflexive und gestalterische Kompetenz erfahrbar macht. In einer ersten Lehrveranstaltung (LV1) gestalten Studierende gemeinsam mit Lehrenden in einem co-kreativen Prozess ein Modul (LV2), das systemisches Denken auf KI-Anwendungen und Fragen der Nachhaltigkeit anwendet. Der Prozess orientiert sich an Prinzipien systemischer Didaktik und fördert sowohl individuelles als auch kollektives Lernen als dynamischen, kontextgebundenen Prozess. Das Projekt verläuft von April 2026 bis März 2028 und umfasst sieben Arbeitspakete von Konzeption und Durchführung über Evaluation bis zur Dissemination. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch formative Evaluationen, Portfolioanalysen, Pre-/Post-Erhebungen und Interviews. Die Ergebnisse fließen in Open Educational Resources (OER), didaktische Toolkits und Transferformate ein, um eine institutionenübergreifende Verstetigung zu ermöglichen. Langfristig soll die transformative Resilienz der Studierenden gestärkt und ein Beitrag zur verantwortungsvollen Gestaltung von KI in komplexen Systemzusammenhängen geleistet werden.

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