
Systemisches Denken: Transformation, Resilienz, KI
Angesichts ökologischer, sozialer und technologischer Krisen wird systemisches Denken (Systems Thinking, ST) zu einer Schlüsselkompetenz für nachhaltige Entwicklung. Besonders im Kontext Künstlicher Intelligenz (KI) stößt das verbreitete reduktionistische Paradigma des Computational Thinking (CT) an seine Grenzen. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines zweiteiligen Lehrformats, das ST als reflexive und gestalterische Kompetenz erfahrbar macht. In einer ersten Lehrveranstaltung (LV1) gestalten Studierende gemeinsam mit Lehrenden in einem co-kreativen Prozess ein Modul (LV2), das systemisches Denken auf KI-Anwendungen und Fragen der Nachhaltigkeit anwendet. Der Prozess orientiert sich an Prinzipien systemischer Didaktik und fördert sowohl individuelles als auch kollektives Lernen als dynamischen, kontextgebundenen Prozess. Das Projekt verläuft von April 2026 bis März 2028 und umfasst sieben Arbeitspakete von Konzeption und Durchführung über Evaluation bis zur Dissemination. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch formative Evaluationen, Portfolioanalysen, Pre-/Post-Erhebungen und Interviews. Die Ergebnisse fließen in Open Educational Resources (OER), didaktische Toolkits und Transferformate ein, um eine institutionenübergreifende Verstetigung zu ermöglichen. Langfristig soll die transformative Resilienz der Studierenden gestärkt und ein Beitrag zur verantwortungsvollen Gestaltung von KI in komplexen Systemzusammenhängen geleistet werden.
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Qualität digital gestützter Lehre an bayerischen Hochschulen steigern
Für das Projekt QUADIS haben sich alle bayerischen Universitäten, das DiZ-Zentrum für Hochschuldidaktik der bayerischen HAWs und die Virtuelle Hochschule Bayern zusammengeschlossen, um in drei Projektsäulen die Qualität digital gestützter Lehre an bayerischen Hochschulen zu steigern. In der ersten Säule soll die hochschuldidaktische Weiterbildung um Blended Learning Seminare ergänzt werden. So soll Lehrenden ein Lernen am Modell ermöglicht und die Kapazität der Weiterbildung erhöht werden. Die Materialien sollen arbeitsteilig zweisprachig erstellt, als OER veröffentlicht und so über den Verbund hinaus nutzbar werden. In der zweiten Säule sollen bereits etablierte Formate zur Förderung des Diskurses zu digital gestützter Lehre intensiviert und auf alle Verbundpartner skaliert werden, um Lehrende zu inspirieren und Lehrinnovationen zu generieren. Dazu sollen Themenwochen durchgeführt und Fach-und Arbeitsgruppen Lehrender initiiert und begleitet werden. In der dritten Säule soll der Transfer von Lehrinnovationen in die Lehre durch Lehrwerkstätten unterstützt werden. Deren methodische Ausgestaltungen sollen miteinander verglichen und evaluiert werden, um nach Projektende eine Auswahl für zukünftige Transfermaßnahmen treffen zu können.
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Communitybuilding für Lehrende
Die Maßnahme richtet sich an Lehrende mit hohem Workload, die dennoch einen praxisorientierten Austausch zu digitalen Lehr- und Lernwerkzeugen suchen. In locker gestalteten Workshops werden Hierarchien bewusst aufgehoben und eine greifbare, weniger akademische Ansprache gewählt. Ziel ist es, keinen zusätzlichen Zeitaufwand zu erzeugen, sondern tatsächlichen Mehrwert zu bieten: Dazu zählen individuelle 1:1-Gespräche, Anerkennung ausgezeichneter Lehre sowie ein asynchrones Social-Network (Academic Cloud Hub) für Publikationen, Ankündigungen und informellen Austausch. Ergänzend ermöglichen Kontakte über LinkedIn und ähnliche Netzwerke gezielt Unterstützung einzuholen. Durch fach- und institutsübergreifende Vernetzung werden didaktische und technische Herausforderungen – etwa der Einsatz von KI-Tools – gemeinsam adressiert. Als Impuls dienen eine gemeinsame Lehr-Lern-Plattform und Academic Cloud Tools.
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Students as Partners: Potenziale und Grenzen der Umsetzung in einem sächsischen Verbundprojekt
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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