
Insightful Educators
Im Projekt Insightful Educators" (INFER-IE) werden Verfahren der KI genutzt, um (1) den Kompetenzaufbau von Lehramtsstudierenden mit Blick auf zentrale Aspekte von Unterrichtsqualität systematisch zu fördern und (2) die Reflexion zu Chancen und Grenzen dieser neuen Technologien mit Blick auf die Digitalisierungsprozesse beim Unterrichten anzuregen und somit auch eine grundsätzliche Offenheit für die Verwendung neuer Lerntechnologien zu unterstützen. Dafür wird im Projekt in ko-konstruktiver Erarbeitung mit Lehramtsstudierenden ein KI-basiertes, skalierbares und lernwirksames Feedbacksystem entwickelt werden, das eine automatisierte Analyse und Rückmeldung zu schriftlichen Reflexionen von Studierenden über Unterrichtsszenarien ermöglicht. Diese Analysen erfolgen in Form videobasierter Unterrichtsreflexionen, welche zentrale Aspekte professioneller Unterrichtswahrnehmung abbilden. Weiter werden lernwirksame Lehransätze zur curricularen Verwendung des Feedbacks gemeinsam mit Studierenden erprobt. Zu Projektende wird ein intelligentes, adaptives System vorliegen, das nicht nur automatisiertes Feedback bereitstellt, sondern flexibel in bestehende Lehrveranstaltungen und Curricula der Lehramtsausbildung in ganz Deutschland integrierbar ist.
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Künstlerische Forschung im urbanen Raum Zeit Raum Archiv
Mit filmischen Mitteln und künstlerischen Interventionen soll die Wirkmächtigkeit von Orten erforscht werden. Auf Exkursionen in Berlin und ausserhalb sollen Räume und Orte gesucht werden, die von aktiven Merkwürdigkeiten geprägt sind bzw. die vital ihr Umfeld prägen. Dabei sollen sich die Studierenden auf unkonnotierte, ihnen unbekannte räumliche Situationen und Orte einlassen und ein Wissen aus dem Prozess des eigenen/kollektiven Exponiert-Seins und der praktischen Beobachtung generieren. Als theoretisches Fundament werden Methoden der Raumtheorie und des Neuen Materialismus zum Verständnis von künstlerischer Bestandsaufnahme vermittelt. Zum einen kann so die Gesamtheit der Sinneseindrücke vor Ort eingefangen werden, zum anderen können Resonanzen und Korrespondenzen einer Vielzahl von nicht-menschlichen Aktanten spürbar werden. Im Sinne des Neuen Materialismus wird Material als aktiv und eigensinnig verstanden, Raum und sozialer Raum werden als eigenständige Protagonisten und Akteure begriffen. Die Studierenden werden dafür sensibilisiert und ermächtigt, mit mediopassiven Handlungsformaten Raum zu erschließen und komplexe Korrespondenzen zwischen Material, Raum und sozialem Raum zu begreifen. Wir verstehen den Film nicht als Mittel zum Zweck, sondern als künstlerische Kraft. Es findet ein Empowerment der Studierenden statt, die durch ihre praktische Beobachtung Wissen generieren, mit dem andere Studierende weiterarbeiten können.
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XR bezeichnet einen Sammelbegriff für Technologien, die die physische Realität ergänzen oder ersetzen. Dabei wird zwischen Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR) unterschieden. XR-Anwendungen werden verstärkt in der Hochschullehre eingesetzt. Studierende erleben ihre Studieninhalte in immersiven XR-Lernumgebungen und möchten eigene XR-Inhalte entwickeln. Dafür haben wir in Partnerlaboren XR-Entwicklungsstationen mit Software, XR-Headsets und physischer Arbeitsfläche eingerichtet, gekennzeichnet und in den Fachbereichen über Poster beworben.
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„Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ umsetzen: Competencies Connected“ : Einblick in den Schwerpunkt „Didaktik in (teil-)digitalisierten Werkstätten und Laboren“.
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