
Mentale Ordnung in Lern- und Entwicklungsprozessen
MODULE Mentale Ordnung durch Dreidimensionale Unterstützung bei Lern- und Entwicklungsprozessen ist ein hybrides Unterstützungssystem für Studierende, insbesondere im neurodiversen Spektrum. Ziel ist es, überfachliche Kompetenzen wie Konzentrationsfähigkeit und Selbstorganisation durch ein personalisierbares Programm von Lernmodulen zu stärken. So sollen Selbstwirksamkeit gefördert und Neurodiversität als Stärke nutzbar gemacht werden.Das System kombiniert haptische und digitale Elemente: Physische Bausteine, die einzelne Aufgaben repräsentieren, helfen, den Alltag zu strukturieren, den Workload sichtbar zu machen und reflektiertes Selbstmanagement zu unterstützen. Diese analogen Methoden (ähnlich LEGO Serious Play oder Kanban) werden durch ausdruckbare Templates und Audio-Anleitungen moderiert.Gleichzeitig fungieren die Bausteine als Ankerpunkte für digitale Inhalte etwa akustisch geführte Methoden wie angeleitete, aber bildschirmarme, Reflexionsübungen über das Smartphone. Die physische Sichtbarkeit der Bausteine erhöht die Adhärenz der Nutzung: man vergisst es nicht so leicht.Das MODULE-System wird durch eine digitale Methodenbibliothek ergänzt, die Lehrenden die didaktische Planung erleichtert: Sie stellt Methoden und Reflexionsangebote bereit, die Lehrende Studierenden empfehlen können. MODULE ermöglicht eine zusätzliche Lernebene, macht Persönlichkeitsentwicklung im Studium sichtbar und stärkt Studierende in ihrer Selbstwahrnehmung und Eigenverantwortung.
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Education Competence Network
Das Projekt EdCoN nutzt die Synergiepotenziale des State University-Modells der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), um die digitale Transformation der Lehre zu beschleunigen. Im Zentrum stehen zehn Themen, die sich aus der Digitalisierungsstrategie ableiten und auf die Bereiche digitale Theorie-Praxis-Verzahnung, Online-Lehre und digitale Studienorganisation beziehen. Dazu werden digitale Lehr-Lern-Konzepte evidenzbasiert für duale Studiengänge weiterentwickelt und das Wissen durch substanzielle Verbesserung der Strukturen des Lehrsupports effektiver zu Lehrenden und Studierenden gebracht. An den zehn DHBW Standorten wird je ein Lehr-Lern-Labor eingerichtet, das themenbezogen innovative Konzepte entwickelt, evaluiert und disseminiert. Die so entstandenen Kompetenzzentren werden im Education Competence Network (EdCoN) vernetzt und deren Know-how wird standortübergreifend zur Verfügung gestellt. Die digitalen Lehr-Lern-Konzepte sind insbesondere für Hochschulen mit dualen Studiengängen nutzbar, die vernetzten Lehrsupport-Strukturen sind interessant für Hochschulen mit mehreren Standorten. Damit innoviert die DHBW eine Studienform, die an vielen Hochschulen eine wachsende Nische darstellt, die individuelle Konzepte benötigt.
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Digitale Lehrkompetenz: Förderung innovativer Lehrkonzepte
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