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Advanced Mastery Learning in der Telemedizin

Telemedizinische und digitale Interaktionen nehmen im ärztlichen Berufsfeld an Bedeutung zu, sind jedoch bisher wenig im Fokus des Medizinstudiums. Ziel des Projektes ist die Unterstützung von Medizinstudierenden im Erwerb von Kompetenzen in Bezug auf telemedizinische ärztliche Kommunikation mit Patient:innen, digital unterstützte klinische Entscheidungsfindungsprozesse sowie digitalen fachlichen Austausch mit Peers und Vorgesetzten über Diagnostik und Behandlung in unbekannten medizinischen Situationen. Die professionelle Weiterentwicklung der Studierenden erfolgt auf Basis von Feedback. Diese Art des Lernens wird als ‚Adaptive Mastery Learning‘ bezeichnet. Ergänzt wird dieser Lernprozess durch Selbsteinschätzung der Studierenden zum Umgang mit Unsicherheit. Unter Mitarbeit von Studierenden, die an einer validierten, formativen telemedizinischen Kompetenzprüfung eines simulierten ersten Arbeitstags im Krankenhaus (TelKomP) teilgenommen haben, werden für die drei digitalen Kompetenzbereiche spezifische Lernmodule und Feedbackinstrumente auf Basis des ‚Adaptive Mastery Learning‘ entwickelt und in ein digitales Kurskonzept integriert. Medizinstudierende im Praktischen Jahr (PJ) erhalten die Möglichkeit, diese Module zu durchlaufen. Nach Teilnahme an dem Kurs nehmen die PJ-Studierenden an TelKomP teil, um ihre Kompetenzentwicklung überprüfen zu können. Die digitale Durchführung des Kurses und der Wirksamkeitsüberprüfung ermöglicht langfristig einen standortunabhängigen Einsatz.

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Hochschule und Engagement als Resonanzraum

Über 100.000 junge Menschen engagieren sich jedes Jahr freiwillig für die Zivilgesellschaft. An den Hochschulen bleibt dieses Engagement weitgehend unsichtbar. Zwischen der gelebten Erfahrung im Engagement und der akademischen Bildung besteht bislang kaum Verbindung – und damit gehen wertvolle Chancen für junge Menschen, Wissenschaft und Demokratie verloren. HERO – Hochschule und freiwilliges Engagement als gemeinsamer Resonanzraum für Orientierung – schließt diese Lücke auf zwei Pfaden: HERO@Start richtet sich an junge Menschen in Freiwilligendiensten (FSJ, FÖJ, ÖBFD). Unabhängig von einer Hochschulzugangsberechtigung können sie ihr Engagement als Lernort nutzen, Micro-Credentials erwerben und sich wissenschaftlich orientieren. Das Programm entsteht in enger Kooperation mit den Trägern der Freiwilligendienste.HERO@University spricht Studierende an, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen – etwa als Peer-Coaches für HERO@Start, im Campusleben oder durch Engagement in der Gesellschaft. Dieses Engagement wird curricular verankert, reflexiv begleitet und mit ECTS zertifiziert.HERO wird von der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm) und der Technischen Hochschule Augsburg (THA) gemeinsam entwickelt, curricular verankert und qualitätsgesichert umgesetzt – mit begleitender Evaluation, kompetenzorientierten Micro-Credentials und einem Transferpaket. So entsteht ein Modellprogramm, das Studierende, Wissenschaft und Gesellschaft miteinander verbindet.

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Agile Methoden in Entwicklungsprojekten zur Innovation digitaler Hochschullehre

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