
SchriftEXPRESS am Schulanfang
Das Ziel von SchriftEXPRESS am Schulanfang (SEA) ist die Verankerung der Theorie-Praxis-Verzahnung und des forschungsorientierten Lernens an zentralen Inhalten des Schriftspracherwerbs (SSE). Dabei legt SEA ein Verständnis zu Grunde, das SSE als soziale Praxis begreift, die von Anfang an in literarische Kontexte eingebettet ist. Studierende des Lehramtes Primarstufe der Universität Erfurt unterstützen mit SchriftEXPRESS Erstklässler*innen durch schrift- und literaturbezogene Aktivitäten im Anfangsunterricht (einzeln oder in Kleingruppen). Sie professionalisieren ihr didaktisches Handeln in fachlichen Lehr-Lernprozessen und reflektieren ihre Erfahrungen in fachbezogenen SEA-Seminaren, die zu 50% im Peer-to-Peer Modus mit Beratungen durch geschulte Tutor*innen angeboten werden.Das Innovationspotential des schrift- und literaturbezogenen SEA-Projektes liegt 1. in der hohen Partizipation der Studierenden, inklusive der Bildung eines Kern-Teams mit allen studentischen Tutor*innen, die in alle Projektphasen aktiv eingebunden sind, 2. in der Gewährleistung nachhaltiger Grundstrukturen durch SEA-Materialboxen und eine SEA-Online-Plattform 3. in der Reflexion der Praxiserfahrungen der Studierenden im Seminar und im bewertungsfreien Peer-to-Peer Prozess 4. in Synergien, wenn Studierende zu eigenen Fragen, die in der Schulpraxis mit den Schreibanfänger*innen entstehen, Forschungsfragen für BA-Arbeiten entwickeln, die curricular zu dem Modul gehören, in dem die SEA-Seminare verankert sind.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

AI-Writing-Lab
und Lektorierens, in der automatisierte Textgenese neue Formen der Kreativität hervorbringen wird. Gleichzeitig erfordern schreibende Chat-Bots aber auch ein kritisches Nachdenken über automatisierte Textgenese und -analyse, insbesondere den Umgang mit Biases, Fake News und der Verantwortlichkeit von Urheberschaft. Als universitärer Ausbildungsort für angehende Kulturschaffende, reagiert das Literaturinstitut Hildesheim mit dem Projekt AI-Writing-Lab auf den fundamentalen kulturellen Wandel durch KI: Durch die Einrichtung eines KI-Labors, sollen nachhaltig Kompetenzen vermittelt und praxisorientiert umgesetzt werden. Ziel ist es, Studierenden in experimentellen Lehrformaten (kreative Schreib-)Kompetenzen im Umgang mit KI-Modellen zu vermitteln gemeint sind hier sämtliche Dimensionen des Schreibens (Text, Film, SEO, Gaming). Übergeordnetes Ziel ist es, Schreiben mit KI als notwendige Erweiterung des Modulplans langfristig im Curriculum des Kulturcampus' (Fachbereich 2) der Universität Hildesheim zu verankern. Dazu sollen 1) experimentelle Lehrformate eingeführt, 2) eine technische Infrastruktur geschaffen und 3) Vernetzungsworkshops durchgeführt werden. Projektabschluss bildet ein digitales Manual: Was ist KI-Schreiben? Und welche Weichen müssen wir stellen, um den Umgang mit intelligenten Schreibmodelle in eine produktive und verantwortungsbewusste Zukunft zu lenken?
Projekt anzeigen
Blended Learning und digitale Repräsentationen
Theologiestudierende wurden in Blended-Learning-Settings befähigt, 3D-Repräsentationen von religiösen Gebäuden und Artefakten zu erstellen und diese für VR-Formate zu didaktisieren. Die Effekte dieser neuen digitalen Lernformate wurden begleitend beforscht. Die Lernwerkstatt “TheoWerk” wurde weiterentwickelt: Downloadbereiche (Erklärvideos, VR-Umgebungen), Öffnung für Studierende als VR-Cafe.
Maßnahme anzeigen
Welche Chancen bietet der Einsatz von interaktiven Unterrichtsvideos in der Lehrer:innenbildung aus Studierendensicht?
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen