
Berlin Anthropocene Lab
Die Herausforderungen und Krisen des Anthropozäns wie Klimawandel, Artensterben, beschleunigte Technikentwicklung und die Verdichtung politischer Krisen verlangen von den Natur-, Ingenieur- und Geisteswissenschaften ein disziplinübergreifendes, integratives Denken, das kreative Veränderung ermöglicht. Eine hierauf abgestimmte Anthropocene Literacy können Teilnehmende im Berlin Anthropocene Lab erwerben: Be-A-Lab wird über ein ortsbasiertes, transformatives Lernformat eine vertiefte Einsicht in die komplexen gesellschaftlichen und ethischen Implikationen von Wissenschaft und Technik und ihre historischen Dimensionen ermöglichen.Wir konzipieren, erproben und evaluieren im Rahmen des Projekts eine erfahrungsbasierte, partizipative Lehrveranstaltung, die wir im eigenen Studiengang sowie in den Modulplänen von mindestens 10 natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen der TU Berlin verankern. Hierarchiearme Feedbackschleifen sichern die laufende Verbesserung der Inhalte und Didaktik und die Studierbarkeit des Moduls ab.Ein:e wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in und zwei Studentische Hilfskräfte entwickeln das Lab und bündeln die organisatorischen und kommunikativen Aufgaben zur Etablierung des Moduls; die beiden Hilfskräfte befördern die hierarchiearme Partizipation der Studierenden. Zwei Workshops dienen der Vernetzung, Weiterbildung, dem Transfer und der Ergebnissicherung. Eine digitale Abschlussdokumentation erleichtert die Verstetigung des Labs.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Mixed-ReAlity-Selbstreflexion von Unterrichtshandeln Design eines Trainingsmoduls
Professionelles unterrichtliches Handeln von Lehrpersonen erfordert durch die hohe Komplexität des Geschehens im Klassenzimmer neben fachlichen und fachdidaktischen Kompetenzen auch pädagogisch-psychologische Kompetenzen (Berücksichtigung heterogener Lernvoraussetzungen, Umgang mit Störungen etc.). In der Lehrer*innenausbildung bieten praxisnahe Erfahrungen in Micro-Teaching-Situationen wertvolle Lerngelegenheiten; die Reflexion über eigenes Unterrichtshandeln in solchen Situationen fördert die Entwicklung professioneller Kompetenzen angehender Lehrpersonen. Im Projekt Mixed-ReAlity ReflectionS Design eines Trainingsmoduls (MARS-D) wird ein Training für Lehramtsstudierende zur Reflexion von Unterricht auf Basis von Video-Hologrammen entwickelt. Das Training bietet für Studierende die Möglichkeit, das eigene Unterrichtshandeln über Mixed-Reality Hologramme zu analysieren. Die Erstellung der Hologramme (volumetrische Videos) erfolgt in Zusammenarbeit mit dem GameLab der Universität Konstanz. Im Rahmen der Begleitforschung wird mittels eines Mixed-Methods-Ansatzes und in Kooperation mit dem Projekt MARS-IE zusätzlich untersucht, inwieweit Hologramm-Reflexionen klassischen Video-Reflexionen von Unterricht unter- oder überlegen sind bzw. ob sich ein zusätzlicher Nutzen aus Video-Hologrammen für Unterrichtsreflexionen ziehen lässt.
Projekt anzeigen
Der virtuelle Stärkenparcours
5) Der Blick auf die eigenen Stärken und wie diese im Alltag, Studium und späteren Beruf eingesetzt werden können, kommt oft zu kurz im Studienalltag. In diesem Workspace können Studierende ihre eigenen Stärken kennenlernen und erhalten Input zu Themen rund um das Thema Stärkenarbeit. Drei Teilbereiche können durchlaufen werden: Charakterstärken, Fähigkeiten und Bedürfnisse. In Präsenzformaten kann das Thema gemeinsam mit anderen Studierenden angeleitet vertieft werden.
Maßnahme anzeigen
Perspektivwechsel: SoTL und die Rolle von Hochschuldidaktiker:innen
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen