
Music Augmentation for Enhanced Silent Teaching
Music Augmentation for Enhanced Silent Teaching (+ Reflection and Optimization) MAESTRODas Projekt zielt auf eine grundlegende Transformation des universitären Partnerunterrichts im Fach Schulpraktisches Klavierspiel (Schupra) im Lehramtsstudium Musik. Zum Einsatz kommen Silent-Klaviere mit MIDI-/Audio-Schnittstelle, Kopfhörer, Tablets und KI-gestützte Musizier-, Analyse- und Feedbacksysteme, die ein paralleles, individualisiertes Lernen im Tandem ermöglichen. Während eine Person hörbar vom Dozenten unterrichtet wird, übt die andere im Silent-Modus mit maschineller Rückmeldung. So entsteht ein kontinuierlicher Wechsel aus Input, Anwendung und Reflexion. Die Technik wird dabei nicht als Zusatz verstanden, sondern als methodisch notwendige Erweiterung. Studierende gestalten Konzeption und Evaluation aktiv mit über Fokusgruppen, Erprobung, Rückmeldung und Veröffentlichungen. Das Projekt fördert adaptive Lernprozesse, differenzsensiblen Unterricht und stärkt die Selbstverantwortung im Übeverhalten. Mittels systematischer Evaluation (qualitativ, quantitativ) werden Wirkung und Übertragbarkeit dokumentiert. Ziel ist ein innovatives Lehrmodell, das digitale Technologien tief in die musikpädagogische Praxis integriert, hochschuldidaktisch anschlussfähig ist und in die Lehrer:innenbildung transferierbar bleibt sowohl lokal als auch global. Zwei identisch ausgestattete Seminarräume ermöglichen eine skalierbare Umsetzung und fundierte Evaluation bei maximaler Studierendenzahl.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Hybride Handlungsräume zur Stärkung sozial-emotionaler Lernprozesse in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften
Digitale Transformationen der Lehre im Sozial- und Gesundheitswesen bieten die Chance einer didaktischen und räumlichen Erweiterung und der Stärkung crossmedialer Kompetenzen. Virtuelle und hybride Lehrformate zeigen während der Pandemie Defizite, insbesondere des sozial-emotionalen Lernens, das sich mit den derzeit gegebenen digitalisierten Lernräumen und -mitteln nur sehr begrenzt abbilden lässt. Akzeptanz und Nutzen virtueller digitaler Lehre und Entwicklungsprozesse wären durch innovativ digitalisierte und partizipativ mit Studierenden entwickelte Lernszenarien zu verbessern. Dieser Prozess ist notwendige Grundlage für erfolgreiche digitale Transformationen in den Sozial- und Gesundheitsberufen. Das Projektvorhaben entwickelt drei ineinandergreifende Handlungsräume: Der Handlungsraum Virtuelle Interaktion und Services stärkt sozial-emotionales Lernen und ermöglicht als virtueller Campus spontane Begegnungen und Kommunikationen. Er ist auch der Raum für die persönlichkeitsbildende und wissensintegrierende Studienbegleitung über den Student-Life-Cycle im Handlungsraum Mentoring und bindet die Erweiterung didaktischer Lernwege durch digitale Lehr- und Lernmaterialen im Handlungsraum Wissen schaffen ein.
Projekt anzeigen
Hybride Lehre ermöglichen
Es wurden vier Lehrräume mit Medientechnik und Infrastruktur ausgestattet, sodass in diesen Räumen zuverlässig hochwertige hybride und digital unterstützte Lehrveranstaltungen stattfinden können. Zwei Räume wurden als Vorlesungsräume, für Frontalunterricht mit Fokus auf hybride Szenarien, und zwei Räume wurden als Gruppenarbeitsräume, mit je vier Tischinseln und einem Fokus auf das dy-namische Anzeigen von Inhalten, sowohl von als auch auf die jeweils ans den Tischinseln platzierten Monitore, konzipiert. In allen Räumen wurde dazu eine Mediensteuerung implementiert, mithilfe derer man mittels eines Touchscreens die entsprechenden Medientechnikgeräte, sowie deren Bildübertragung, intuitiv und dynamisch steuern kann. U.a. wurden Dokumentenkamera, digitale Flipcharts, Zei-chentablets, Tracking Kameras, sowie Clip- und Wurfmikrofone in den Räumen eingerichtet.
Maßnahme anzeigen
Studentische E-Portfolio-Nutzung : Begleitung der Entwicklung und Einführung von Mahara an der Universität Bamberg
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen