
KI gestütztes Planspiel: Nachhaltige Stadtplanung
Die Entwicklung smarter, nachhaltiger Städte verlangt von künftigen Fachkräften mehr als reines Fachwissen: Sie müssen Daten kritisch auswerten, in interdisziplinären Teams unter Unsicherheit entscheiden und die Dynamiken realer urbaner Ziel- und Interessenkonflikte verstehen.In der Hochschullehre werden diese Spannungsfelder bislang meist nur theoretisch behandelt; klassische Lehrveranstaltungen bilden diese in der Realität vorkommenden Unvorhersehbarkeiten und Wechselwirkungen kaum ab.Hier setzt KIPlan an und entwickelt ein KI-gestütztes Planspiel, das Studierenden ermöglicht, urbanen Herausforderungen durch adaptive Problemlösung zu begegnen, datenbasierte Entscheidungen zu treffen, systemisch zu denken und Aushandlungsprozesse zwischen städtischen Akteuren verantwortungsvoll zu gestalten.Mit Unterstützung einer generativen KI (GPT) werden dynamische Szenarien erzeugt. Diese liefern multidimensionales Feedback (ökonomisch, ökologisch, sozial, politisch) aus mehreren Akteursperspektiven (z.?B. Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft). Entwickelt wird das Format in Co-Design mit Studierenden; ein Mixed-Methods-Design vergleicht Lernerfolge mit und ohne KI-Feedback. Die modulare Struktur erlaubt es, das Planspiel auf weitere Themen anzupassen.KIPlan verbindet damit didaktische Planspieltradition, Gamification und Generative AI zu einem skalierbaren Lehrinstrument, das Studierende befähigt, urbane Transformation verantwortungsvoll, dateninformiert und kreativ zu gestalten
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Kompetenzzentrum Innovation in Studium und Lehre
Das Antragsvorhaben greift die Idee auf, die Organisationseinheiten Medien & Lehre, Open Library und Learning Lab zu einem hochschulweiten Kompetenzzentrum Innovation in Studium und Lehre zusammenzuführen und die bestehende Fragmentierung von Organisationen und Kompetenzen im Bereich von Studium und Lehre zu beenden. Das Kompetenzzentrum wird in der Hochschule strukturell als zentrale Einrichtung verankert, um Serviceangebote für alle Fachbereiche zur Verfügung zu stellen. Zugleich werden auf bestehenden Angebote aufsetzende Kompetenzfelder um fehlende bzw. integrierende Kompetenzfelder ergänzt. Dazu zählen Innovative Technologien, Digital & Information Kompetenz sowie eine Curriculumswerkstatt. Ziel ist es, insbesondere auf Digitalisierung basierende Innovationen in Studium und Lehre zu fördern, um Studierende gemäß Vision und Leitbild der Hochschule Mainz für zukünftige Herausforderungen herausragend zu qualifizieren. Mit dem Aufbau des Kompetenzzentrums will die Hochschule Mainz bis 2024 vor allem die Bündelung und Vernetzung aller Kompetenzen im Bereich Support von Studium und Lehre sowie eine kontinuierliche Qualifizierung und sukzessiven Kompetenzaufbau bei Studierenden und Lehrenden erreichen.
Projekt anzeigen
Entwicklung des Stud.IP-Plugins „getFeedback!“
Insbesondere in Großveranstaltungen ist es häufig schwierig, allen Studierenden prozessbezogenes Feedback auf ihre Lernprodukte (z.B. Aufgabenblätter) zu geben. Eine potenzielle Lösung liegt darin, tutorielles und/oder peer-basiertes Feedback umzusetzen. Wie die empirische Lehr-Lernforschung zeigt, muss dieser Feedbackprozess jedoch gut angeleitet werden, um erfolgreich zu sein. Wir haben daher das Stud.IP-Plugin „getFeedback!“ entwickelt, das es Lehrenden erlaubt, strukturierte tutorielle und/oder peer-basierte Lehr-Lernszenarien für ihre Lehrveranstaltungen zu entwickeln und diese entweder synchron oder asynchron (in jedem Fall aber anonymisiert) umzusetzen.
Maßnahme anzeigen
Besser gemeinsam!: Digitale Zusammenarbeit in der Hochschullehre - Tools, Strategien & Good Practices
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen