
Empirisches Lernen mit Co-Creation in der Biologie
Biowissenschaftliche Fragestellungen werden immer komplexer und verlangen zunehmend die Verknüpfung experimenteller und computergestützter Methoden genau hier setzt ECOBIO an. Das Projekt entwickelt ein innovatives, interdisziplinäres Lehrformat, das die Lücke zwischen Theorie und Praxis schließt. In einem neu konzipierten Modul analysieren Studierende synthetische mikrobielle Gemeinschaften mithilfe von Metagenomik, Bioinformatik und systembiologischer Modellierung. Ziel ist es, metabolische Nischen zu charakterisieren, mikrobielle Interaktionen zu simulieren und computergestützte Vorhersagen experimentell zu validieren. Der zyklische Lernprozess von der Hypothesenbildung über die Simulation bis zur Laborprüfung fördert forschendes Lernen, kritisches Denken und eigenverantwortliches wissenschaftliches Arbeiten. Zugleich etabliert ECOBIO ein partizipatives Lehrentwicklungsverfahren: Studierende sind aktiv an Planung, Umsetzung und Evaluation beteiligt. Arbeitsgruppen und ein studentischer Beirat sichern die kontinuierliche Mitwirkung über alle Projektphasen hinweg. Inhalte und Materialien entstehen in Co-Creation-Prozessen unterstützt durch modulare Schulungsformate, personalisierte Lernpfade und KI-gestützte Tools. So entsteht nicht nur ein innovativer Kurs, sondern ein strukturelles Modell für nachhaltige, übertragbare Mitgestaltung von Lehre. Skalierbarkeit, curriculare Anschlussfähigkeit sowie offene Materialien und Leitfäden sichern den langfristigen Transfer.
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Erfassung räumlicher Daten für das digitale Bauen
Das Bauwesen steht vor großen Herausforderungen und befindet sich derzeit bereits in einem Umbruch, vor allem hin zur Digitalisierung. An der TU Braunschweig wurde die Digitale Baustelle (DCS) eingerichtet, in der moderne, auf Digitalisierung aufbauende Methoden in Forschungsvorhaben entwickelt und erprobt werden.;Die DCS stellt ein Reallabor da, welches sich auch ideal für die Hochschullehre eignet. Schließlich sind Hochschulabsolvent*innen die Multiplikator*innen, ohne die der Wandel nicht umgesetzt werden kann.Um die Erkenntnisse und Methoden in der Praxis zu etablieren, ist ein durchgreifender, neuer Lehransatz notwendig, welcher alle relevanten Disziplinen vernetzt. In diesem Projekt wird das neue zweisemestrige Modul SpaCeption entwickelt, welches mit modernen Lehr-Lern-Konzepten alle relevanten Aspekte rund um das Thema digitale Objekterfassung auf allen Zeit- und Raumskalen vermitteln soll. Eingebettet in die Masterstudiengänge Bauingenieurwesen und Architektur werden folgende inhaltliche Schwerpunkte gelegt: Digitale Prozesse zur Planung, Ausführung und Qualitätskontrolle, Methoden zur Einbettung von bestehenden Bauten und Materialien in die Prozesse, Nutzen von Robotern und visuellen Hilfen (Augmented Reality) zur Unterstützung der Fachkräfte (Human-Machine-Interfaces). Das Projekt implementiert einen innovativen Ansatz zum forschenden Lernen und bindet Studierende von Anfang an in die Entwicklung und eine prototypische Durchführung im zweiten Projektjahr ein.;
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Vernetzung mit Akteuren der Lehrkräftebildung
Das Zentrum Lehrkräftebildung hat während der Förderphasen und darüber hinaus in der Vernetzung von DigiTeLL-Teilprojekten mit universitären und außeruniversitären Stakeholdern gearbeitet. Durch die fachliche Ausrichtung des Zentrums Lehrkräftebildung hat sich so ein engerer Kontakt mit der Goethe Lehrkräfteakademie, der Hessischen Lehrkräfteakademie und Kontakten in der dritten Phase des Lehrberufs ergeben. Die Vernetzung erfolgte zwecks Transfers der Projektergebnisse und auch deren Weiterentwicklung (durch zusätzliche Anregungen von Dritten).
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Explanatory machine learning for sequential human teaching
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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