
Erfassung räumlicher Daten für das digitale Bauen
Das Bauwesen steht vor großen Herausforderungen und befindet sich derzeit bereits in einem Umbruch, vor allem hin zur Digitalisierung. An der TU Braunschweig wurde die Digitale Baustelle (DCS) eingerichtet, in der moderne, auf Digitalisierung aufbauende Methoden in Forschungsvorhaben entwickelt und erprobt werden.;Die DCS stellt ein Reallabor da, welches sich auch ideal für die Hochschullehre eignet. Schließlich sind Hochschulabsolvent*innen die Multiplikator*innen, ohne die der Wandel nicht umgesetzt werden kann.Um die Erkenntnisse und Methoden in der Praxis zu etablieren, ist ein durchgreifender, neuer Lehransatz notwendig, welcher alle relevanten Disziplinen vernetzt. In diesem Projekt wird das neue zweisemestrige Modul SpaCeption entwickelt, welches mit modernen Lehr-Lern-Konzepten alle relevanten Aspekte rund um das Thema digitale Objekterfassung auf allen Zeit- und Raumskalen vermitteln soll. Eingebettet in die Masterstudiengänge Bauingenieurwesen und Architektur werden folgende inhaltliche Schwerpunkte gelegt: Digitale Prozesse zur Planung, Ausführung und Qualitätskontrolle, Methoden zur Einbettung von bestehenden Bauten und Materialien in die Prozesse, Nutzen von Robotern und visuellen Hilfen (Augmented Reality) zur Unterstützung der Fachkräfte (Human-Machine-Interfaces). Das Projekt implementiert einen innovativen Ansatz zum forschenden Lernen und bindet Studierende von Anfang an in die Entwicklung und eine prototypische Durchführung im zweiten Projektjahr ein.;
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Basisstudium Gesundheitswissenschaften: digital individuell interprofessionell
An der HS Gesundheit werden in differenzierten und innovativen Studiengängen Grundlagen für die Kompetenzausbildung in Berufen gelegt, die zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung beitragen und den zukünftigen Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht werden. Studierende sollen mit ihren individuellen Voraussetzungen durch ihr Studium zur professionellen Gestaltung und Bewältigung von komplexen Versorgungsanforderungen in transdisziplinären, zunehmend digitalisierten Arbeitskontexten befähigt werden. Ziel des Projektvorhabens ist daher ein am individuellen Lernprozess orientiertes und motivierendes Grundlagenstudium, das Flexibilität und Durchlässigkeit ermöglicht und durch die Etablierung eines studiengangübergreifenden, gesundheitswissenschaftlichen Basisstudiums im Blended Learning-Format erreicht werden soll. Dazu werden in fünf Themenbereichen Module weiterentwickelt, deren didaktische Konzeption konsequent am Kompetenzerwerb ausgerichtet ist und damit den Anforderungen vertiefender fachspezifischer Studieninhalte und der künftigen Arbeitskontexte gerecht wird. Das curricular verankerte Basisstudium soll somit die Grundlage für ein Kompetenzprofil schaffen, durch das sich die Absolvent*innen der Hochschule auszeichnen.
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Erwartungsabfrage zur Planung dig. Lehreinheiten
Zu Beginn der Entwicklungsphase konnten keine statistisch relevanten Erhebungen durchgeführt werden, da die digitalen Aufbauten erst entwickelt wurden. In Gesprächen wurde das Evaluationspotenzial ermittelt. Ziel: praxisnahe Erkenntnisse zu Aufbau, Integration in Vorlesungen und Teamarbeit unter Studierenden. Es entstanden bedarfsgerechte Erwartungsabfragen zur Entwicklung digitaler Lerneinheiten.
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Students as Partners - Umsetzung des Ansatzes in einem Forschungsprojekt
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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