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Sustainable Alloy Navigator

Die Vermittlung von Nachhaltigkeitskonzepten in der Ingenieurausbildung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Heutige IngenieurInnen sollen auch die ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen ihrer Entscheidungen berücksichtigen. Nachhaltigkeit vermittelt dabei ein ganzheitliches Denken, indem den ressourcenschonenden Einsatz von Materialien und Energie sowie den verantwortungsvollen Umgang mit Umweltauswirkungen thematisiert wird. Bisher werden Vorlesungen zu Nachhaltigkeit oder Ressourceneffizienz unzureichend in Ingenieur-Curricula berücksichtigt, da hier interdisziplinäre Lehr-Lernangebote zu Querschnittsthemen notwendig sind, die über die fachsystematische Struktur von MINT-Curricula hinausgehen. Dieses Vorhaben schließt diese Lücke durch die Erarbeitung einer innovativen, interdisziplinären, lernendenzentrierten und digitalen Lernplattform, dem „Sustainable Alloy Navigator (SAlly)“. Mit Hilfe von SAlly werden die wesentlichen Grundlagen der Themen „Nachhaltigkeit“, „10R-Strategien“, „Life-Cycle-Assessment“, „Eco-Audit“ in Form von Wissensbausteinen den Studierenden bereitgestellt und in die Lehre integriert. Die Lernmotivation wird über die Bearbeitung konkreter Themenstellungen aus der Industrie gesteigert werden. Für die praktische Bearbeitung der Themen wird ein physisches Nachhaltigkeitslabor SAlly+, welches als Ergänzung der digitalen Lernplattform fungiert, aufgebaut. Die Entwicklung wird empirisch begleitet bzw. evaluiert.

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Projekt 101961
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Partizipativ, agil Mathe-Lernangebote entwickeln

Angehende Lehrkräfte technischer Fachrichtungen am Berufskolleg sind in Folge des Lernfeldkonzepts zunehmend gefordert, mathematische Grundlagen in komplexen beruflichen Kontexten zu vermitteln – obwohl sie i. d. R. keine mathematikdidaktische universitäre Ausbildung besitzen. In einer Kooperation von Mathematik- und Technikdidaktik wird mit dem Projekt auf diesen Bedarf reagiert, indem mit einem phasenübergreifenden, praxisnahen Lehrformat nach dem Design-Thinking-Ansatz Studierende der technischen Fachrichtungen befähigt werden, mathematische Lernbedarfe zu erkennen, mathematikdidaktisch fundierte Lernmaterialien zu entwickeln und diese in Partnerschulen zu erproben. Eine Grundlage bildet ein an der BUW entwickeltes adaptives tutorielles System, das individuelle Lernvoraussetzungen berücksichtigt. Der Design-Thinking-Ansatz dient als strukturierender Rahmen: Die Studierenden durchlaufen die vollständige Entwicklung – von der Analyse realer Lernhürden über die Konzeption bis zur Testung in der schulischen Praxis. Lehrende begleiten den Prozess, schulische Partner bringen ihre Perspektive ein. Die Materialien werden dokumentiert, digital bereitgestellt und iterativ weiterentwickelt. Ziel ist es, ein innovatives Lehr-Lern-Format zu etablieren, das flexibel auf geänderte schulische Anforderungen reagieren kann, studentische Partizipation stärkt und langfristig zur Unterrichtsentwicklung im Berufskolleg beiträgt.

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