
AAA. Ein Reallabor für planetarische Raumpraktiken
AAA. Ein Reallabor für planetarische Raumpraktiken ist ein zweijähriges Lehrprojekt an der HCU Hamburg, das Architektur, Kunst (Art) und Anthropologie (AAA) in einem experimentellen Format verbindet. Die Studierenden stehen im Zentrum und gestalten den gesamten Lernprozess aktiv mit forschend, entwerfend, umsetzend und reflektierend. In zwei aufeinanderfolgenden Jahreszyklen widmet sich das Projekt zunächst dem Thema Erdboden, anschließend der Sonne. Beide werden nicht nur als Ressourcen behandelt, sondern als planetarische Akteure verstanden, die materielle, kulturelle und klimatische Ordnungen prägen. In transdisziplinären Lehrmodulen entstehen 1:1-Interventionen an realen Orten, begleitet von Seminaren, Workshops und einer öffentlichen Summerschool. Im Wintersemester erfolgt eine kuratorische Aufarbeitung der Ergebnisse, gefolgt von einer Ausstellung und der Herausgabe einer zweibändigen Publikation unter dem Titel Erde/Sonne Planetarische Architekturen. Ziel ist es, planetare Perspektiven in die Architekturlehre zu integrieren und neue Formen ortsbezogener, verantwortungsvoller Raumgestaltung zu erproben. Das Projekt verbindet Theorie, Praxis und öffentliche Auseinandersetzung und wird qualitativ und quantitativ evaluiert. Es soll langfristig als Wahlpflichtmodul verstetigt und auf weitere Disziplinen übertragen werden. Damit stärkt das Projekt die Position der HCU Hamburg als Ort innovativer, transdisziplinärer Lehre im Kontext planetarischer Transformationen.
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Mobility lab Integrierte Verkehrsplanung
Mit dem Mobility lab Integrierte Verkehrsplanung möchten wir die Lehre intelligent verbessern: Von der sektoralen Lehre zu einer integrierten, ganzheitlichen Entwurfstechnik.Wenn in der Verkehrsplanung Fehler gemacht werden, entstehen Defizite, die man nur schwer, teuer oder fast gar nicht reparieren kann: Der Verkehr fließt zwar, aber die neue Straße schädigt unnötig stark Umwelt und Klima; das Wohngebiet ist erschlossen, aber eine Busanbindung bleibt unmöglich; Radwege wurden zwar gebaut, aber für Kinder und vulnerable Gruppen bleibt der Weg gefährlich.Deshalb wird heute mehr und mehr versucht, integratives Denken zu lehren. Dabei werden alle wichtigen Aspekte aus allen Fachdisziplinen (Ingenieurswesen, Stadtplanung, Design, Psychologie und Umwelt) gleich zur Synthese gebracht. Gleichzeitig vermittelt man Strategien, so dass der besser durchdachte Entwurf einfacher gegenüber Politik und Öffentlichkeit vermittelt werden kann. Diese inter- und transdisziplinäre Sichtweise sollte nicht nacheinander vermittelt werden, denn das frustriert und überfordert Lernende sehr schnell. Sondern in einem integrierten Ansatz. Dazu wollen wir ein lernendes Portal entwickeln, um es dann auch anderen Fachgebieten zur Verfügung stellen, öffentlich vorstellen und im Diskurs weiterentwickelt zu können.
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Mikromodule („MiMos“)
Mikromodule (“MiMos”) sind 90-minütige, multimediale und interaktive Online-Selbstlerneinheiten. Sie enthalten Texte, interaktive Videos, Podcasts, Aufgaben/Quizze etc. Studierende können selbstständig wichtige überfachliche Kompetenzen für Studium und Berufsleben entwickeln, insbesondere in den Bereichen “Selbstorganisation” und “Umgang mit digitalen Medien und künstlicher Intelligenz”. Da sie als OER veröffentlicht werden, können Lehrende MiMos (bzw. einzelne Bestandteile) in ihrer Lehre einsetzen und anpassen, um zentrale fachunabhängige Kompetenzen zu fördern. Sie sind leicht über das Stud.IP-Lernmanagementsystem erreichbar und mit dem Courseware-Plugin bearbeitbar.
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Baula – die digitale Studienplanungsassistentin an der Universität Bamberg
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