
ACT: Aktivierung zu co-kreativer Teilhabe
Demokratie braucht Beteiligung und Zukunftskompetenzen besonders an Orten der Zukunftsgestaltung wie Hochschulen. Das Projekt ACT: Aktivierung zu co-kreativer Teilhabe verfolgt das Ziel, Studierende als gleichberechtigte Partner:innen gemäß des Students-as-Partners-Ansatzes in Lehr-/Lernprozessen zu stärken und ihnen echte Mitgestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen.ACT fördert die Zukunftskompetenzen Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und Kritisches Denken durch konkrete Gestaltungserfahrungen. Studierende erleben, dass ihre Perspektiven und Kompetenzen gefordert sind und sie aktiv die Lehre mitgestalten können. Lehrende profitieren von innovativen Impulsen und neuen Formen der Zusammenarbeit.Im Zentrum steht die Entwicklung einer Toolbox für co-kreative Lehrformate, die Studierenden eine aktive Rolle in allen Phasen einer Lehrveranstaltung ermöglicht von der Planung über die Durchführung bis hin zur Prüfung. Drei Pilotveranstaltungen aus den Fachbereichen Gestaltung, Technik und Wirtschaft dienen dabei als Experimentierraum. In einem begleitenden Co-Learning-Barcamp tauschen sich Studierende und Lehrende interdisziplinär aus, lernen voneinander und wachsen über klassische Rollenbilder hinaus.Die erprobte Toolbox wird als Open-Access veröffentlicht und ist so über die Hochschule Mainz hinaus übertragbar. ACT schafft damit ein Modell für partizipative Hochschulbildung, das Engagement und Verantwortung stärkt für ein gelebtes Demokratieverständnis im Hochschulalltag.
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Heterogenität braucht Freiraum in den Lernangeboten
Die Studieneingangsphase gehört zu einer der wichtigsten Phasen im Studium. Hier treffen Studierende (STUD) auf Mitstudierende, die vielleicht schon eine Ausbildung im belegten Studienfach gemacht oder gerade ihre allgemeine Hochschulreife am Gymnasium erworben haben. Die Lernvoraussetzungen beider sind äußerst heterogen, trotzdem studieren sie gemeinsam und sitzen in derselben Vorlesung. Aus den heterogenen Lernvoraussetzungen resultieren jedoch auch unterschiedliche Lernbedürfnisse, die ein individualisiertes Lernen erforderlich machen. Aktuell verwehren aber Vorlesungen häufig verschiedene Eingriffs- und Steuerungsmöglichkeiten innerhalb des Lernprozesses. Deshalb verfolgt das Projektvorhaben das Ziel, STUD in der Vorlesung ein individualisiertes Lernen über digitale Lernangebote zu ermöglichen. Für die Umsetzung ist die Entwicklung von interaktiven Übungen in Gestalt einer Übungsplattform vorgesehen, in die sämtliche digitale Lernangebote integriert sind und die die heterogenen Lernvoraussetzungen der STUD berücksichtigt. Konzeptionell stellt die Übungsumgebung damit ein Learning-on-Demand-Angebot dar, da es den STUD in genau dem Moment Wissenserwerb bzw. Übungsmöglichkeit bietet, in dem diese Unterstützung benötigen. Damit Learning on Demand möglich wird, sollen den STUD multiple Self-Assessment-Möglichkeiten angeboten werden, damit die STUD sowohl ihren eigenen Lernstand als auch ihren Lernfortschritt kontrollieren können. Angebote, die der Selbsteinschätzung dienen und
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Neue digitale Lehr- und Lernmethoden für Technische Mechanik und Dynamik
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