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ACT: Aktivierung zu co-kreativer Teilhabe

Demokratie braucht Beteiligung und Zukunftskompetenzen – besonders an Orten der Zukunftsgestaltung wie Hochschulen. Das Projekt ACT: Aktivierung zu co-kreativer Teilhabe verfolgt das Ziel, Studierende als gleichberechtigte Partner:innen gemäß des Students-as-Partners-Ansatzes in Lehr-/Lernprozessen zu stärken und ihnen echte Mitgestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen.ACT fördert die Zukunftskompetenzen Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und Kritisches Denken durch konkrete Gestaltungserfahrungen. Studierende erleben, dass ihre Perspektiven und Kompetenzen gefordert sind und sie aktiv die Lehre mitgestalten können. Lehrende profitieren von innovativen Impulsen und neuen Formen der Zusammenarbeit.Im Zentrum steht die Entwicklung einer Toolbox für co-kreative Lehrformate, die Studierenden eine aktive Rolle in allen Phasen einer Lehrveranstaltung ermöglicht – von der Planung über die Durchführung bis hin zur Prüfung. Drei Pilotveranstaltungen aus den Fachbereichen Gestaltung, Technik und Wirtschaft dienen dabei als Experimentierraum. In einem begleitenden Co-Learning-Barcamp tauschen sich Studierende und Lehrende interdisziplinär aus, lernen voneinander und wachsen über klassische Rollenbilder hinaus.Die erprobte Toolbox wird als Open-Access veröffentlicht und ist so über die Hochschule Mainz hinaus übertragbar. ACT schafft damit ein Modell für partizipative Hochschulbildung, das Engagement und Verantwortung stärkt – für ein gelebtes Demokratieverständnis im Hochschulalltag.

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Projektbeteiligte
Annemarie FreudenbergProjektleiter:in

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Projekt 101028
Projekt

3D-Print 4 Everyone @THM Förderung digitaler Kompetenzen

Studierende und Mitarbeiter:innen der Hochschule sollen direkten Zugang zu 3D-Druckern erhalten, um Erfahrung aus erster Hand zu sammeln. Studierende sollen die Technologie mit klassischem "learning by doing“ erlernen. Die Mitarbeiter:innen können auf dem gleichen Weg ihr Wissen erweitern und dieses in ihre Vorlesungen einbinden, was wiederum den Studierenden zugute kommt. Gemeinsam mit Lehrkräften sollen individuelle didaktische Konzepte erarbeitet werden, die auf den jeweiligen Themenbereich des Dozierenden zugeschnitten sind. Es soll die Möglichkeit geschaffen werden, dass auch eigene Ideen von Studierenden, die sich mit der Technologie 3D-Druck realisieren lassen, im Rahmen problembasierten oder forschenden Lernens umgesetzt werden. Der Lerneffekt ist umso höher, je mehr eigene Initiative hinter einem Vorhaben steckt.

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Maßnahme 100652
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Evaluation des Wikis

Nach Abschluss des Wikis (vor der Klausur) wurde eine Umfrage durchgeführt. Die Rücklaufrate liegt bei 84% (107 von 128). Ergänzt werden diese Daten mit semi-strukturierten Interviews (n = 16) um tiefere qualitative Daten zu gewinnen. Ziel der Evaluation ist die Analyse der Auswirkung des Wikis auf die studentische Leistung in der Klausur. Zusätzlich wollen wir die Kurswahrnehmung hinschlich des Wikis evaluieren. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

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Schütze, Judith & Gerlach, Jana (2026). Gender- und intersektionale Perspektiven für eine diskriminierungssensible Lehrgestaltung.

Eine diskriminierungssensible Lehre birgt nicht nur das Potenzial, institutionalisierte Ungleichheitsdynamiken zu unterbrechen, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, neue (Selbst-)Erkenntnisse zu gewinnen. Gender- und intersektionale Perspektiven unterstützen Lehrende dabei, ihre Rolle als Lehrperson sowie ihre Lehrpraxis kritisch zu reflektieren, strukturelle Ungleichheiten und Barrieren in Lehr- und Lernprozessen zu erkennen und abzubauen sowie Lernräume so zu gestalten, dass sich alle respektiert und repräsentiert fühlen.

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