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KI-gestützte Professionalisierung von Lehrkräften

Das Projekt „KI-gestützte Professionalisierung von Lehrkräften“ (KePLer) zielt darauf ab, angehende Lehrkräfte durch den Einsatz von generativer Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Entwicklung ihrer professionellen Handlungskompetenz zu unterstützen. Im Fokus steht die Reflexion eigener Erfahrungen und Lernprozesse, die als zentrale Komponente für die Lehrkräftebildung anerkannt ist. Aktuell werden Reflexionen im Lehramtsstudium meist schriftlich und wenig strukturiert durchgeführt, ohne personalisiertes Feedback. Dies führt zu einer eingeschränkten Wirksamkeit im Lernprozess.KePLer entwickelt eine Webanwendung, die es ermöglicht, Reflexionsprozesse mithilfe von KI zu skalieren und individuell anzupassen. Studierende erhalten strukturierte Rückmeldungen zu fachlichen, fachdidaktischen und schulpraktischen Reflexionen. Die Anwendung verknüpft studentische Beiträge miteinander und fördert so den Aufbau von vernetztem Professionswissen. Durch die aktive Mitgestaltung der Studierenden in allen Phasen des Projekts – von der Entwicklung und Gestaltung der Anwendung bis hin zur Evaluation und Präsentation der Ergebnisse – wird eine praxisnahe, studierendenzentrierte Reflexionskultur etabliert.Das Projekt besteht aus 6 Arbeitspaketen, die auf iterative Entwicklung, regelmäßige Evaluation und eine enge Rückkopplung mit Studierenden setzen. Ziel ist es, eine nachhaltige, skalierbare Infrastruktur zu schaffen, die reflexive Lernprozesse für Studierende in der Lehrkräftebildung fördert.

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Ziel des Projektes ist es, für vier literaturgeschichtliche Zeiträume (1100-1600, 1600- 1800, 1800-1900, 1900-2000) je eine Lerneinheit im Umfang eines Seminars zu konzipieren und in eine digitale Lernumgebung zu transformieren, in der Studierende gemeinschaftlich arbeiten. Für diese Segmentierungen lassen sich signifikante Veränderungen in der Literatur erkennen und beschreiben. Erreicht werden soll keine enzyklopädische Übersicht über die deutschsprachige Literaturgeschichte, vielmehr sollen Studierende am Material handlungsorientiert die Erfahrung literaturhistoriographischen Arbeitens machen und sich substantielle Kenntnisse der Literaturgeschichte, aber auch des disziplinären Arbeitens gemeinsam aneignen. Wir reagieren damit auf die beschriebenen zentralen Herausforderungen in unseren Studiengängen und adressieren den gestiegenen Bedarf an der Ausbildung von Selbststeuerungskompetenzen. Denn unsere digitalen Vermittlungsmethoden bieten anleitende Orientierung und fordern studierendenzentriertes Lernen ein. Wir bauen mit dem Projekt auf Erfahrungen auf, die wir aus den Ergebnissen der Evaluation eines zuvor durchgeführten Pilotprojekts um. Alle Kurse werden als OER angeboten. Dafür entwickeln wir eine interaktive und kollaborative Lernumgebung im LMS Moodle.

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