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KI-gestützte Professionalisierung von Lehrkräften

Das Projekt „KI-gestützte Professionalisierung von Lehrkräften“ (KePLer) zielt darauf ab, angehende Lehrkräfte durch den Einsatz von generativer Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Entwicklung ihrer professionellen Handlungskompetenz zu unterstützen. Im Fokus steht die Reflexion eigener Erfahrungen und Lernprozesse, die als zentrale Komponente für die Lehrkräftebildung anerkannt ist. Aktuell werden Reflexionen im Lehramtsstudium meist schriftlich und wenig strukturiert durchgeführt, ohne personalisiertes Feedback. Dies führt zu einer eingeschränkten Wirksamkeit im Lernprozess.KePLer entwickelt eine Webanwendung, die es ermöglicht, Reflexionsprozesse mithilfe von KI zu skalieren und individuell anzupassen. Studierende erhalten strukturierte Rückmeldungen zu fachlichen, fachdidaktischen und schulpraktischen Reflexionen. Die Anwendung verknüpft studentische Beiträge miteinander und fördert so den Aufbau von vernetztem Professionswissen. Durch die aktive Mitgestaltung der Studierenden in allen Phasen des Projekts – von der Entwicklung und Gestaltung der Anwendung bis hin zur Evaluation und Präsentation der Ergebnisse – wird eine praxisnahe, studierendenzentrierte Reflexionskultur etabliert.Das Projekt besteht aus 6 Arbeitspaketen, die auf iterative Entwicklung, regelmäßige Evaluation und eine enge Rückkopplung mit Studierenden setzen. Ziel ist es, eine nachhaltige, skalierbare Infrastruktur zu schaffen, die reflexive Lernprozesse für Studierende in der Lehrkräftebildung fördert.

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Die üblicherweise als Events genutzten Escape Rooms, in denen eine Gruppe von Menschen ein Rätsel lösen muss, um wieder freizukommen, werden zunehmend auch in der medizinischen Lehre eingesetzt. Während die studentische Zufriedenheit mit dieser spielerischen Vermittlungsmethode hoch ist, fehlen Daten zur Effektivität des Ansatzes bezüglich des Lernerfolgs. Zudem ist die Organisation eines Escape Room-Spiels in Präsenz mit einem hohen personellen Aufwand verbunden, der im Verhältnis zur kleinen Zahl der profitierenden Studierenden unverhältnismäßig erscheint. In diesem Projekt wird ein Online-Template für Escape Rooms erstellt, das mit unterschiedlichen medizinischen Fragestellungen und Inhalten gefüllt werden kann. Die Studierenden arbeiten über digitale Kommunikationskanäle miteinander zusammen und können dabei unabhängig vom aktuellen Fall immer ähnliche Features nutzen (z.B. Untersuchungsbefunde, gefilmte Zusatzinformationen, Leitlinien, „Joker“). Lehrende können diese Features gezielt nutzen, um auch einmal falsche Fährten zu legen. In dem Projekt werden die Expertisen zweier Standorte synergistisch genutzt: Tübingen ist hauptverantwortlich für kommunikative Funktionen und psychosomatische Inhalte; Bonn trägt eigene Expertise im Game Design, der Rheumatologie und der Medizininformatik (Programmierung) bei. In einer abschließenden Wirksamkeitsstudie, die an beiden Standorten durchgeführt wird, soll die Effektivität dieses skalierbaren Ansatzes untersucht werden.

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