
Partizipativ, agil Mathe-Lernangebote entwickeln
Angehende Lehrkräfte technischer Fachrichtungen am Berufskolleg sind in Folge des Lernfeldkonzepts zunehmend gefordert, mathematische Grundlagen in komplexen beruflichen Kontexten zu vermitteln obwohl sie i. d. R. keine mathematikdidaktische universitäre Ausbildung besitzen. In einer Kooperation von Mathematik- und Technikdidaktik wird mit dem Projekt auf diesen Bedarf reagiert, indem mit einem phasenübergreifenden, praxisnahen Lehrformat nach dem Design-Thinking-Ansatz Studierende der technischen Fachrichtungen befähigt werden, mathematische Lernbedarfe zu erkennen, mathematikdidaktisch fundierte Lernmaterialien zu entwickeln und diese in Partnerschulen zu erproben. Eine Grundlage bildet ein an der BUW entwickeltes adaptives tutorielles System, das individuelle Lernvoraussetzungen berücksichtigt. Der Design-Thinking-Ansatz dient als strukturierender Rahmen: Die Studierenden durchlaufen die vollständige Entwicklung von der Analyse realer Lernhürden über die Konzeption bis zur Testung in der schulischen Praxis. Lehrende begleiten den Prozess, schulische Partner bringen ihre Perspektive ein. Die Materialien werden dokumentiert, digital bereitgestellt und iterativ weiterentwickelt. Ziel ist es, ein innovatives Lehr-Lern-Format zu etablieren, das flexibel auf geänderte schulische Anforderungen reagieren kann, studentische Partizipation stärkt und langfristig zur Unterrichtsentwicklung im Berufskolleg beiträgt.
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SOCIAL ONLINE LEARNING COMMUNITY
SOLC - Social Online Learning Community erschafft einen digitalen Gestaltungsraum für zukünftige Fachkräfte in sozialen und gesellschaftlichen Handlungsfeldern. Ziel ist es, mithilfe von sechs Kernelementen die technologiegestützte und digitale Lehre zu stärken und die Entwicklung von Zukunftskompetenzen der Studierenden zu fördern. Bisher sind Digitalisierung und digitale Technologien sowie explizite Entwicklung von Zukunftskompetenzen kaum ein fester Bestandteil der SAGE-Hochschullehre (Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung) in Deutschland. Dabei ist der Bedarf an zukünftigen Absolvent:innen mit digitaler Expertise und essenziellen Zukunftskompetenzen hoch. Die Evaluationen der ersten zwei digitalen Semester (2020) zeigten bei den Studierenden und Lehrenden den hohen Bedarf an Unterstützung und Begleitung bei der Konzeption, didaktischen Gestaltung und Nutzung von digitalen Lern- und Lehrangeboten. SOLC ist passgenau auf diese Bedarfe konzipiert: Check-In, Online Learning Education, Wissensmanagement, Community, Support sowie das hochschulübergreifende Netzwerk Better.Together aktivieren, begleiten und unterstützen die gemeinsame Gestaltung von digitaler Hochschullehre und Entwicklung von Zukunftskompetenzen für Studierende.
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Digitaler Fachbereich: Digitale Studienorganisation
Im Rahmen der Maßnahme „Digitale Studienorganisation“ entwickelten und erprobten die Pilotfachbereiche bauen-kunst-werkstoffe (b-k-w) sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) digitale Lösungen zur Vereinfachung administrativer Abläufe. Ziel war es, die Studienorganisation auf System- und Prozessebene so weiterzuentwickeln, dass ein orts- und zeitunabhängiges Studium möglich wird. Zugleich sollten Studierende ihren Studienverlauf einfacher planen und steuern können. Darüber hinaus galt es, die Transparenz bei Modulwahl, Stundenplanung und Leistungsübersicht deutlich zu erhöhen.
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Lemma ›Open Music Academy‹, in: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Open_Music_Academy
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