
ELSI-Lab - HealthTech in Social Science
Die Digitalisierung wird als zentrales Element zur Entschärfung der bestehenden Belastungen im Gesundheitssystem betrachtet, wobei insbesondere die einrichtungs- und sektorenübergreifende Kommunikation, geteilte Dateninfrastrukturen sowie der Einsatz von Gesundheitsapps eine wesentliche Rolle spielen. Im Gesundheitssektor etablieren sich laufend junge Unternehmen (Start-ups), die mit ihren Anwendungen (digitale) Ansätze zur Unterstützung der Behandlung und Betreuung von Patient:innen anbieten. Während der Entwicklung spielen soziale und ethische Fragestellungen oftmals eine nachgeordnete Rolle, obwohl diese für die Usability und somit den Erfolg der Produkte am Markt ebenso von Bedeutung sind wie für die wissenschaftliche Folgenabschätzung und eine mögliche politische Regulation.Hier setzt das explorative Lehrkonzept an, welches Studierenden der Sozialwissenschaft sowie perspektivisch der Medizin die Gelegenheit geben soll, in Zusammenarbeit mit realen Start-ups interdisziplinär aktuelle Problemstellungen zu bearbeiten. Die Studierenden werden hierzu in Kleingruppen mit je einem Health-Tech-Start-up kooperieren, eigenständig Daten zu Konzept und Geschäftsmodell des Praxispartners erheben und daraus eine relevante Fragestellung ableiten, welche mithilfe partizipativer Methoden im Seminarkontext adressiert werden kann. Die dort erhobenen Daten stellen die Grundlage für eine Prüfungsleistung dar, welche die Aufbereitung und Auswertung der Ergebnisse umfasst.
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Freiraum für die Kompetenzentwicklung
Das Medieninformatik-Studium besteht aus unterschiedlichen Inhalten aus der Informatik, Mathematik, Design, Psychologie und Programmierung. Aufgrund der Vielfältigkeit ergeben sich oft Lücken, die spätestens in der Bachelorarbeit sichtbar werden und häufig die praktische Anwendung des Gelernten betreffen (z. B. bei der Konzeption von divergenten Designs oder der Programmierung). Die Beschäftigung mit eigenen kleinen, selbstgewählten Projekten könnte hier helfen, diese Umsetzungskompetenzen auszubauen. Ähnlich zu Start-Ups bieten sie Studierenden die Gelegenheit, sich intrinsisch motiviert mit dem Gegenstand auseinander zu setzen und Fertigkeiten zu trainieren. Das Ziel dieses Projektes besteht darin, einen Rahmen zu finden, in denen Studierende zu eigenen Projekten angeregt und bei der Umsetzung solcher Projekte unterstützt werden können. Dafür werden unterschiedliche Methoden erprobt, z. B. zur Zurverfügungstellung von physischen Räumen und digitaler Technik (analog zu Co-Working Spaces), Zugang zu Expertise (z. B. Workshops, Brownbags), oder Umsetzungs-Monate (analog zum «Academic Writing Month»). Im Gegensatz zu etablierten universitären Veranstaltung finden diese Veranstaltungen auch außerhalb der Semester sowie ohne studiumsrelevante Bewertung statt. Der Erfolg des vorgeschlagenen Projektes wird auf Basis der Nutzung durch Studierende sowie die entstandenen eigenen Projekte der Studierenden evaluiert.
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Umstrukturierung der Software-Architektur
"Durch die Umstrukturierung der Software-Architektur und den Wechsel der Programmiersprache von Matlab® auf den Open-Source-Code Python konnte eine Verringerung des Programmieraufwandes sowie eine Verbesserung der grafischen Oberfläche und der Bedienbarkeit erzielt werden."
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