
Interaktive Visualisierung der Wissensvernetzung
Wie gelingt es Studierenden, die Verbindung zwischen Lehrinhalten über Modul- und Semestergrenzen hinweg aufzuzeigen? Wie können Studierende Verbindungen zwischen Themen, auch über verschiedene Fachbereiche hinweg, unmittelbar identifizieren?Hier setzt das Projekt InViWis mit der Idee der interaktiven Wissensvisualisierung an. Ziel ist es, Lehrmaterialien so aufzubereiten, dass inhaltliche Zusammenhänge durch netzwerkartige Visualisierungen deutlich werden. Durch den Einsatz von Technologien wie Linked Data, Natural Language Processing und offenen Webstandards entstehen interaktive Grafiken, die verdeutlichen, wie Themen, Begriffe und Konzepte miteinander in Beziehung stehen. Studierende haben die Möglichkeit, diese Strukturen zu erforschen und durch einen einfachen Klick direkt zu der entsprechenden Stelle im Lehr-Lern-Material zu gelangen.InViWis will Lehrende unterstützen, ihre Unterrichtsmaterialien systematisch zu ordnen, versteckte Verbindungen aufzudecken und die Entwicklung vernetzten Denkens bei Studierenden gezielt zu unterstützen auch über den Rahmen einzelner Module hinaus. Entwickelt wird eine plattformunabhängige Lösung, die explizit Open Educational Resources einbezieht und einfach in verschiedenen Lernmanagement-Systemen integriert werden kann. Das Konzept wird zu nächst im Bereich der Technischen Chemie und Informatik umgesetzt und erprobt. Der Einfluss auf das Lehr-Lern-Erlebnis sowie auf Wissensvernetzung und -erhalt werden untersucht.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Lost in Translation? Studierende produzieren wissenschaftskommunikative Videos über das Lehren und Lernen von Sprachen
Französisch- und Spanischstudierende mit Lehramtsoption belegen an der Universität Bremen im Laufe ihres Studiums verschiedene Module in der Fremdsprachendidaktik, dem wissenschaftlichen Fach vom Lehren und Lernen fremder Sprachen. Im Rahmen fachdidaktischer Veranstaltungen erfolgt eine Reflexion über die Inhalte und Relevanz des Faches und über die Anforderungen an Fremdsprachenlehrkräfte bislang auf einseitig theoretischer Ebene. Es mangelt an einer Praxisperspektive, die für eine Vorbereitung auf die spätere Berufsausübung notwendig ist. Im Rahmen des Projekts werden die Studierenden daher in einen direkten Austausch mit den verschiedenen Akteur:innen aus ihrem zukünftigen Berufsfeld (z.B. Schüler:innen, Eltern) und der erweiterten Öffentlichkeit (z.B. Medienvertreter:innen, Bildungsakteur:innen) gebracht. Sie sollen die verschiedenen Sichtweisen auf die Fremdsprachendidaktik sowie die Erwartungen an sie als zukünftige Fremdsprachenlehrkräfte kennenlernen und ihre eigene Perspektive in den Dialog mit einbringen. Zur Verarbeitung und Präsentation der Ergebnisse aus diesen Austauschprozessen produzieren die Studierenden wissenschaftskommunikative Videos und werden dabei von einem:r Wissenschaftskommunikator:in und Fachexpert:innen der Fremdsprachendidaktik unterstützt. Die Videos werden auf einem neuen Wissenschaftskanal auf YouTube zur Verfügung gestellt, um auf diese Weise den Dialog mit der Öffentlichkeit fortzuführen.
Projekt anzeigen
Virtuelle Realitäten zur Kompetenzentwicklung
Das Projekt greift die zunehmende Anwendung von Virtual Reality im Hochschulkontext auf und verfolgt die nachhaltige Implementation und Weiterentwicklung der Technologie. Den Studierenden wurde es mittels VR ermöglicht, in einem geschützten Rahmen in kontrollierte, interaktive Umwelten einzutauchen. Hier konnten sie ihr deklaratives Wissen um Elemente prozeduralen Wissens realitätsnah erweitern und theoriegeleitet praktische Kompetenzen erwerben. Als interdisziplinäres Projekt wurden hinsichtlich der Anwendung von VR zwei thematische Zugänge verfolgt. Studierende sollten in ihren angewandten Kompetenzen und Fertigkeiten als beratende Personen im Schulkontext und ihren Verhandlungsfähigkeiten als Bewerber:innen in Bewerbungssituationen trainiert werden. Durch die Immersion in der VR-Umgebung und dem damit einhergehenden erhöhten Realismus der erlebten Situation konnten die Studierenden eigene Erfahrungen in praxisnahen Anwendungsfällen sammeln und werden somit besser auf reale Zukunfts
Maßnahme anzeigen
Virtual Reality und Flipped Classroom in religionspädagogischen Bildungsprozessen
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen