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Interaktive Visualisierung der Wissensvernetzung

Wie gelingt es Studierenden, die Verbindung zwischen Lehrinhalten über Modul- und Semestergrenzen hinweg aufzuzeigen? Wie können Studierende Verbindungen zwischen Themen, auch über verschiedene Fachbereiche hinweg, unmittelbar identifizieren?Hier setzt das Projekt InViWis mit der Idee der interaktiven Wissensvisualisierung an. Ziel ist es, Lehrmaterialien so aufzubereiten, dass inhaltliche Zusammenhänge durch netzwerkartige Visualisierungen deutlich werden. Durch den Einsatz von Technologien wie Linked Data, Natural Language Processing und offenen Webstandards entstehen interaktive Grafiken, die verdeutlichen, wie Themen, Begriffe und Konzepte miteinander in Beziehung stehen. Studierende haben die Möglichkeit, diese Strukturen zu erforschen und durch einen einfachen Klick direkt zu der entsprechenden Stelle im Lehr-Lern-Material zu gelangen.InViWis will Lehrende unterstützen, ihre Unterrichtsmaterialien systematisch zu ordnen, versteckte Verbindungen aufzudecken und die Entwicklung vernetzten Denkens bei Studierenden gezielt zu unterstützen – auch über den Rahmen einzelner Module hinaus. Entwickelt wird eine plattformunabhängige Lösung, die explizit Open Educational Resources einbezieht und einfach in verschiedenen Lernmanagement-Systemen integriert werden kann. Das Konzept wird zu nächst im Bereich der Technischen Chemie und Informatik umgesetzt und erprobt. Der Einfluss auf das Lehr-Lern-Erlebnis sowie auf Wissensvernetzung und -erhalt werden untersucht.

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Projektbeteiligte
Ines AubelProjektleiter:in

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Programm Kooperationsgruppen Digitale Lehre

Im Programm für Kooperationsgruppen für digitale Lehre (PROKODIL) haben Lehrende im Rahmen von Faculty Learning Communities (FLCs) strukturiert ihre Lehre weiterentwickelt und Open Educational Resources erstellt und publiziert. FLCs sind ein aus den USA adaptiertes Konzept: Mit dem Ziel, ihre Lehrveranstaltungen im kollegialen Austausch weiterzuentwickeln, arbeiten Lehrende in interdisziplinären, statusübergreifenden Gruppen über ein Jahr hinweg gemeinsam an einem Thema, z.B. der Umstellung auf Blended Learning oder dem Umgang mit KI-Tools in der Lehre. Die Teilnahme wird gefördert, etwa durch Deputatsumwidmungen, Sachkostenbudgets oder die Einstellung studentischer Hilfskräfte. Begleitet werden die Gruppen von Facilitators, die aus Lehr- und Lernzentren kommen oder aus dem Kreis der Lehrenden stammen. Im Projektzeitraum fanden 9 FLCs statt. Während der Teilnahme haben die Lehrenden studentisches Feedback auf ihre Innovationsideen bekommen. Die Wirkungen des Programms wurden begleitend beforscht, um Gelingensbedingungen und Herausforderungen von FLCs zu eruieren. In der Verlängerungsphase wurden im Sinne der Nachhaltigkeit des Programms Lehrende als Facilitators von FLCs weitergebildet, die dann eigene FLCs initiierten und durchführten. Zusätzlich wurden 11 Teilnehmende bei der Erstellung von Lehrvideos begleitet und durch einen Moodle-Wettbewerb entstanden bessere digitale Lernumgebungen. Ergebnisse der Begleitforschung liegen im Buchformat als Open Access-Publikation vor.

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