
Ressourcenorientierung praxisnah lernen und lehren
Im geplanten Projekt sollen anhand des Aufbaus einer Skillshare-Plattform für Bewohner*innen von Erstaufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete sowie einer studentischen Begleitforschung Ansätze für eine praxisnahe Lehre ressourcenorientierter Sozialer Arbeit entwickelt und erprobt werden. Die als SaaS-Software entworfene Skillshare-Plattform bietet barrierearme Nutzung und KI-gestützte Übersetzungen. Parallel werden Freiwillige geschult, als Multiplikator*innen die Plattform zu verankern und Geflüchtete ressourcenorientiert zu begleiten. Im Rahmen des geplanten Projekts werden drei neue Theorie-Praxis-Seminare an der HAW Hamburg gestaltet und durchgeführt. Durch das Projekt sollen Erkenntnisse über praxisnahe Lehre ressourcenorientierter Ansätze im Studium der Sozialen Arbeit sowie zu Möglichkeiten und Grenzen ressourcenorientierter sozialarbeiterischer Praxis in erschwerten Lebenslagen generiert werden. Studierenden bietet das Projekt Erfahrungen im Einsatz digitaler Werkzeuge, die Sensibilisierung für erschwerte Lebenslagen sowie Reflexionsmöglichkeiten in Bezug auf die Verschiebung von einer Defizit- zu einer Ressourcenorientierung. EAE-Bewohner*innen können durch die Entwicklung und Erprobung sozialarbeiterischer Ansätze in einem Praxisfeld, das für Sozialarbeiter*innen nur schwer zugänglich ist und in dem etablierte Ansätze der Sozialen Arbeit nicht umgesetzt werden können, profitieren.
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Online-Escape Rooms in der Medizinischen Lehre
Die üblicherweise als Events genutzten Escape Rooms, in denen eine Gruppe von Menschen ein Rätsel lösen muss, um wieder freizukommen, werden zunehmend auch in der medizinischen Lehre eingesetzt. Während die studentische Zufriedenheit mit dieser spielerischen Vermittlungsmethode hoch ist, fehlen Daten zur Effektivität des Ansatzes bezüglich des Lernerfolgs. Zudem ist die Organisation eines Escape Room-Spiels in Präsenz mit einem hohen personellen Aufwand verbunden, der im Verhältnis zur kleinen Zahl der profitierenden Studierenden unverhältnismäßig erscheint. In diesem Projekt wird ein Online-Template für Escape Rooms erstellt, das mit unterschiedlichen medizinischen Fragestellungen und Inhalten gefüllt werden kann. Die Studierenden arbeiten über digitale Kommunikationskanäle miteinander zusammen und können dabei unabhängig vom aktuellen Fall immer ähnliche Features nutzen (z.B. Untersuchungsbefunde, gefilmte Zusatzinformationen, Leitlinien, Joker). Lehrende können diese Features gezielt nutzen, um auch einmal falsche Fährten zu legen. In dem Projekt werden die Expertisen zweier Standorte synergistisch genutzt: Tübingen ist hauptverantwortlich für kommunikative Funktionen und psychosomatische Inhalte; Bonn trägt eigene Expertise im Game Design, der Rheumatologie und der Medizininformatik (Programmierung) bei. In einer abschließenden Wirksamkeitsstudie, die an beiden Standorten durchgeführt wird, soll die Effektivität dieses skalierbaren Ansatzes untersucht werden.
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Workshops in der Lehre für einen vielfältigen Kompetenzerwerb
Workshops als Arbeitsumfeld für Studierende, um in der unmittelbaren Anwendung Praxiswissen zu vertiefen und Kompetenzen, wie Teamarbeit, Kommunikation, kreatives Denken und Problemlösungsfähigkeiten zu stärken. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Automatisierte Durchführung und Auswertung von ingenieurwissenschaftlichen Online-Praktika in der Messtechnik
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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