
Creative Action for Resilient Education
Die gesundheitlichen Herausforderungen von Studierenden haben spürbar zugenommen, etwa durch die Pandemiefolgen, steigenden Leistungsdruck oder digitale Überlastung. Universitäre Strukturen können meist nur die Rahmenbedingungen anpassen, nicht aber die individuellen Fähigkeiten der Studierenden verbessern. Hier schafft CARE Raum für neue Wege: Im 2.000?m² großen Makerspace der Universität werden Studierende zu aktiven Gestalter*innen ihres eigenen Wohlbefindens im Studium. In interdisziplinären Teams entwickeln sie praxisnahe Lösungen zu Themen wie Stressreduktion, Selbstwirksamkeit und Kohärenzgefühl. Der Makerspace wird dabei zum offenen Lernlabor: hier wird experimentiert, iteriert und neu gedacht explorativ, konstruktivistisch und mit echtem Praxisbezug. CARE kombiniert challengebasierte Lehre mit Making-Methoden und Mitgestaltung: Studierende übernehmen Verantwortung, entwickeln sowohl Verständnis- als auch Handlungskompetenzen und gestalten die Projektprozesse mit. In Kooperation mit relevanten Stakeholder*innen entstehen greifbare Ergebnisse, wie Kampagnen, Produkte oder digitale Anwendungen, die zur Stärkung einer gesundheitsfördernden Hochschulkultur beitragen. Die Umsetzung erfolgt in konkreten; Implementierungsphasen mit Raum für studentisches Ownership, Realbezug und Anbindung an Entrepreneurship Education. CARE steht damit für ein innovatives, partizipatives Lehrformat, das auf eine nachhaltige Wirkung für Studierende zielt im Projekt und darüber hinaus.
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Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ Umsetzen :: Competencies Connected
Das Projekt D2C2 adressiert vier Herausforderungen von zehn sächsischen Hochschulen sowie der BA Sachsen: (1) digitale Kompetenzen von Studierenden in der grundständigen Lehre entwickeln, (2) didaktisch fundierte digitalisierte Werkstatt- und Laborarbeit ermöglichen, (3) den didaktisch fundierten Einsatz eines OER-Aufgabenpool für Mathematik als Grundlagenfach etablieren und (4) ein gemeinsames didaktisches, technisches und rechtliches Verständnis für digitale Prüfungen schaffen. Dies wird in sechs "fachspezifischen Professional-Learning-Communities" umgesetzt: Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Psychologie (Psychotherapie), Gesundheits-/Sozialwesen und Kunst/Gestaltung. Um die Digitalisierung des Lehrens und Lernens in den Disziplinen zu realisieren, wird konsequent und umfassend auf die Ansätze "Students as Partners" und "Scholarship of Teaching and Learning" gesetzt. Die Gesamtkoordination liegt beim Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS). Die Prorektor:innen der HDS-Leitung bilden den Lenkungskreis. Der Wissenschaftliche Beirat des HDS und der Arbeitskreis E-Learning der Landesrektorenkonferenz Sachsen bilden den Projektbeirat.
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Arbeitsstruktur-/Prozessanalysen im Verbund
Im Rahmen der Qualitätssicherung und -entwicklung im Verbundprojekt D2C2 soll auch sicherge-stellt werden, dass die Mitarbeitenden im Verbund gut zusammenarbeiten. Hierfür werden geeignete Arbeitsstrukturen und Prozessabläufe benötigt, die den unterschiedlichen Projektphasen gerecht werden. Als Maßnahme wurde regelmäßig erfasst, wie die Strukturen und Prozesse genutzt bzw. um-gesetzt werden. Dies erfolgt über regelmäßige interne Online-Befragungen mit den Verbundmitarbei1. Projektkoordinationtenden, qualitativen Feedbacks während der Treffen.
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„Die Audio-Feedbacks waren eine totale Bereicherung.“: Direktes Feedback bei Unterrichtsvideoanalysen in der asynchronen Online-Lehre.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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