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Creative Action for Resilient Education

Die gesundheitlichen Herausforderungen von Studierenden haben spürbar zugenommen, etwa durch die Pandemiefolgen, steigenden Leistungsdruck oder digitale Überlastung. Universitäre Strukturen können meist nur die Rahmenbedingungen anpassen, nicht aber die individuellen Fähigkeiten der Studierenden verbessern. Hier schafft CARE Raum für neue Wege: Im 2.000?m² großen Makerspace der Universität werden Studierende zu aktiven Gestalter*innen ihres eigenen Wohlbefindens im Studium. In interdisziplinären Teams entwickeln sie praxisnahe Lösungen zu Themen wie Stressreduktion, Selbstwirksamkeit und Kohärenzgefühl. Der Makerspace wird dabei zum offenen Lernlabor: hier wird experimentiert, iteriert und neu gedacht – explorativ, konstruktivistisch und mit echtem Praxisbezug. CARE kombiniert challengebasierte Lehre mit Making-Methoden und Mitgestaltung: Studierende übernehmen Verantwortung, entwickeln sowohl Verständnis- als auch Handlungskompetenzen und gestalten die Projektprozesse mit. In Kooperation mit relevanten Stakeholder*innen entstehen greifbare Ergebnisse, wie Kampagnen, Produkte oder digitale Anwendungen, die zur Stärkung einer gesundheitsfördernden Hochschulkultur beitragen. Die Umsetzung erfolgt in konkreten; Implementierungsphasen – mit Raum für studentisches Ownership, Realbezug und Anbindung an Entrepreneurship Education. CARE steht damit für ein innovatives, partizipatives Lehrformat, das auf eine nachhaltige Wirkung für Studierende zielt – im Projekt und darüber hinaus.

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Projekt 101982
Projekt

Pop-Up-Newsroom für WissKomm in der Lehre

Das Projekt bringt Wissenschaftskommunikation direkt in die Fachlehre – mit einem mobilen Newsroom, der in 30 Minuten in jedem Raum einsatzbereit ist. Der Pop-Up-Newsroom integriert sich in bestehende Lehrveranstaltungen und verwandelt diese temporär in lebendige Redaktionen.Unter simuliertem Zeitdruck arbeiten Studierende an kompakten Formaten wie 60-Sekunden-Statements oder Faktenchecks. Diese Verdichtung fördert ein tieferes Fachverständnis, denn nur wer ein Thema durchdrungen hat, kann es auf seinen Kern reduzieren. Die Ergebnisse können später zu Formaten wie Wissenschaftsblogs oder Podcasts weiterentwickelt werden.Lehrende werden in Workshops darauf vorbereitet, den Pop-Up-Newsroom selbst einzusetzen und bei der Durchführung begleitet. Sie lernen, wissenschaftliche Inhalte verständlich zu vermitteln und Studierende durch den Einsatz des Formats zu fördern.Besonders engagierte Studierende können als "SciComm-Fellows" Teil des Teams werden und ihre Kommilitonen unterstützen. Ein comic-basierter "Guerilla Guide to Science Communication" liefert praktische Anleitungen und Checklisten für alle Teilnehmenden.Ziel ist es, Lehrenden praktische Methoden zu zeigen, wie sie Wissenschaftskommunikation in ihre Lehre einbinden können. Studierende stärken dabei ihre Vermittlungsfähigkeiten und kritische Medienkompetenz. Der Ansatz kombiniert journalistische Techniken mit akademischer Lehre und erweitert das Kompetenzprofil der Studierenden – unabhängig von ihrem Fachgebiet.

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Maßnahme 100464
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Konzept

Es wurde ein Konzept gesucht, mit dem "Critical & Creative Thinking (CCT) Skills" Studierenden im 5. Semester Bachelor (BWL-Managementstudiengänge) effektiv vermittelt werden können. Folgende Merkmale beschreiben das letztlich in zwei Semestern mit kleinen Studierendengruppen (ca. 10-12 Personen) eingesetzte Konzept: - Definition der konkreten CCT-Inhalte und benötigter Materialien - Lehr-Grundmodell (Kombination aus "Inverted Classroom" und Seminar) - Definition fachlicher Rahmenszenarien, innerhalb derer die CCT-Skills angewendet werden - Konkrete Aktivitäten in den Lehrveranstaltungen - Definition und Organisation von ergänzenden "Specials" wie thematisch passenden Seminaren mit externen Expertinnen/Experten und Exkursionen - Zeitliche Abfolge / logischer Aufbau aller Aktivitäten - Charakter Leistungsnachweis und Form der Erbringung (sukzessive Projektarbeit) - Erhebung von Studierenden-Feedback - Rückkopplung mit Fachbereichsverantwortlichen.

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Publikation 100131

Evaluation von Studium und Lehre ko-kreativ gestalten

Der Begriff Ko-Kreation ist trotz seiner bis in die 60er Jahre zurückgehenden Historie im Hochschulkontext noch relativ neu. Um aufzuzeigen, wo ko-kreative Ansätze in der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre bereits Anwendung finden oder worin die Potentiale und Risiken liegen, versammelt die Publikation zentrale Beiträge einer Jahrestagung des Arbeitskreises Evaluation der HAW in NRW in 2024. Auf ihr wurden ko-kreative Projekte vorgestellt, die aktuelle Praxis in Evaluation und Qualitätsentwicklung reflektiert sowie neue Anwendungsbezüge aufgezeigt und gemeinsam mit Teilnehmenden aus den Bereichen Evaluation, QM und Hochschuldidaktik sowie Studierenden und Lehrenden diskutiert. Einleitend führen die Herausgeber:innen in Konzept, Herkunft, Trends und konkrete Praxisbeispiele für Ko-Kreation in Lehre, Curriculums- und Organisationsentwicklung ein und diskutieren Implikationen, Chancen und Herausforderungen für das Feld. In den folgenden 14 Beiträgen (begutachtet im Double-Blind-Peer-Review-Verfahren) werden ko-kreativ angelegte Evaluations- und Entwicklungsprojekte an Hochschulen sowie Praxisbeispiele, die partizipative bis ko-kreative Elemente in die Prozesse der Qualitäts- und Studiengangsentwicklung systematisch integrieren, vorgestellt und reflektiert, sowie das Feld der Lehrveranstaltungsevaluation teils anhand von Interviewstudien beleuchtet und mit Blick auf die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Instrumentariums diskutiert.

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