
Spanische Linguistik und Didaktik
Das Projekt SpLinDid verfolgt das Ziel, zwei Kernbereiche der Lehramtsausbildung, nämlich Fachwissenschaft und Fachdidaktik, curricular kohärenter und lernförderlicher miteinander zu verzahnen. Zu diesem Zweck wird eine Reihe von digitalen Lehr-Lernmodulen entwickelt, die sowohl in der Lehrveranstaltung Einführung in die Fachdidaktik als auch in der Einführung in die spanische Sprachwissenschaft des BA Spanisch eingesetzt werden können. Die Module widmen sich jeweils einem Kernbereich der Sprache (Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik) bzw. einer Forschungsausrichtung der Sprachwissenschaft (Korpuslinguistik, Soziokinguistik, Textlinguistik, Diskursanalyse) und bestehen aus einem Problemfall im Sinne des Problemorientierten Lernens und eines Videovortrags. Ergänzende Materialien veranschaulichen das Thema und seine Relevanz für den schulischen Fremdsprachenunterricht anhand konkreter Beispiele. Zur Lösung der Problemfragestellung müssen die Studierenden das im Modul enthaltene Fachwissen verstehen, verarbeiten und kreativ anwenden. Da die Problemaufgaben konkreten Fällen des Spanischunterrichts entsprechen, werden die Studierenden auf den Transfer von linguistischem Fachwissen in die (zukünftige) Unterrichtspraxis vorbereitet.
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Lehr-Lern-Verbünde in mathematikhaltigen Studiengängen hochschulübergreifend und digital
Für erfolgreiches Lernen von Mathematik gibt es viele Elemente digitaler Lehre, z.B. Erklärvideos, digitale Aufgaben oder digitale Skripte. Herausforderungen bestehen allerdings in der Einbettung digitaler Elemente in kohärente didaktische Konzepte, die hochschulübergreifend entwickelt werden und bei denen Studierende wie Lehrende aktiv mitgestalten. Daher ist das Ziel des Projekts LLV.HD, für Blended-Learning-Formate zum Lernen von Mathematik digitale Lehr-Lern-Verbünde hochschulübergreifend an den Partneruniversitäten für die Studiengänge Mathematik, Lehramt Mathematik, Ingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften in einem agilen Prozess zu entwickeln. Dazu werden hochschulübergreifend gemeinsame Elemente für Veranstaltungen identifiziert und mit digitalen Elementen für Blended-Learning-Formate angereichert, wodurch studiengangsspezifisch differenzierte Lehr-Trajektorien innerhalb eines kohärenten didaktischen Rahmens möglich werden. Studierende sollen hochschulübergreifend in digitalen Lernzentren unterstützt werden und durch Feedback die Entwicklung digitaler Elemente für die Lehr-Lern-Verbünde mitgestalten.
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Kommunikationsstrukturen im Projektteam
In interdisziplinären Hochschulentwicklungsprojekten treffen Mitarbeitende aus unterschiedlichen Arbeitskulturen aufeinander. Lehrstühle, Abteilungen und Fachbereiche haben jeweils eigene Kommunikationsgewohnheiten sozialisiert – von regelmäßigen Jour Fixes bis hin zu rein anlassbezogenen Mail-Abstimmungen. Diese Unterschiede können die Zusammenarbeit belasten, wenn sie nicht bewusst adressiert werden. Die Maßnahme beschreibt, wie Projektkoordinator:innen diese Unterschiede erkennen und darauf aufbauend eine passgenaue Kommunikationsstrategie entwickeln. In kleinen Teams geschieht dies durch aktives Erkunden der Bedürfnisse; in Großprojekten eher durch Fingerspitzengefühl bei der Strukturgestaltung. Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, der möglichst wenig Reibung produziert und gleichzeitig den Projektanforderungen gerecht wird.
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Durchführung hybrider Praktikumsversuche im Bereich der Ingenieurwissenschaften an der HTWK Leipzig
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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