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DiKoLAN-KI
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Zertifikat für KI-Kompetenzen von NW-Studierende

Ziel des Projekts sind Konzeption, Implementierung, Evaluation eines Zertifikatsprogramms „DiKoLAN-KI“ zu KI-bezogenen Kompetenzen von NW-Studierenden - zunächst exemplarisch für Lehramtsstudierende mit naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächern. Das Zertifikatsprogramm basiert dabei auf dem Orientierungsrahmen DiKoLAN KI (Huwer et al., 2024). So sollen zukünftig alle Studierenden der Naturwissenschaften dazu befähigen werden, KI-Systeme fachgerecht zu nutzen, kritisch zu reflektieren und die Potenziale und Herausforderungen dieser Technologie im Bereich der Naturwissenschaften sowie im NW-Unterricht kompetent in ihre zukünftige berufliche Praxis zu integrieren.;Das Zertifikatsprogramm enthält Basis- und Erweiterungszertifikate welche jeweils die individuelle berufliche Relevanz der Zielgruppen berücksichtigt. Diese setzen sich aus den Kursmodulen mit Schwerpunkten auf Typen und Funktionsweise von KI-Systemen (Grundlagen) sowie den Erweiterungsmodulen “Lehren und Lernen mit KI” , “Lehren und Lernen über KI in Naturwissenschaften”, “Fachdidaktische Forschung mit KI” sowie “Fachwissenschaftliche Forschung mit KI” zusammen. Durch Ko-Konstruktion mit einem Studierendenrat werden die Bedürfnisse der Zielgruppen explizit konzeptionell berücksichtigt.

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Projektbeteiligte
Johannes HuwerProjektleiter:in

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Curriculare Innovationen für die Veterinärmedizin

Die Ausbildung von Tierärztinnen und Tierärzten erfolgt in Deutschland an fünf tiermedizinischen Bildungsstätten. Das Curriculum folgt europäischen Vorgaben und der Verordnung zur Approbation von Tierärztinnen und Tierärzten (TAppV). Die zu erwartenden Änderungen der TAppV sowie aktuelle Standards der die tiermedizinischen Bildungsstätten akkreditierenden European Association of Establishments for Veterinary Education erfordern ebenso umfangreiche wie notwendige Anpassungen des Curriculums, um das Tiermedizinstudium zukunftsfähig aufzustellen. Mit VETCURR soll eine Stärkung der Studierenden in ihren professionellen Kompetenzen, ihrer Resilienz und in ihrem Umgang mit Zukunftsthemen erzielt werden. Um besonderen Belastungen, welche sich im Studium und in der Berufstätigkeit ergeben, zu begegnen, werden Begleitmaßnahmen etabliert, die ihren Fokus auf Praktika, tutorielle Betreuung und Coaching legen. Etliche Anpassungen des Curriculums sowie die Verankerung zukunftsweisender Lehrkonzepte sollen die praktische Ausbildung stärken. Im Sinne des Tierwohls dient die Ausweitung der Pflichtlehre im Clinical Skills Lab der Umsetzung des „Never-the-first-time-on-a-live-animal“-Konzeptes, sodass Studierende praktische Fertigkeiten nicht zuerst am Tier ausführen, sondern eine vorgeschaltete Lehre an Modellen, über Simulationen und digitalen Lehrmaterialien stattfindet. Die Wirksamkeitsüberprüfung erfolgt über die begleitende Evaluation der Maßnahmen sowie über den Progress Test Tiermedizin.

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