
FALUNA
Kein Baum, kein Grashalm sproßt in dem kahlen zerbröckelten Steingeklüft, und in wunderlichen Gebilden, manchmal riesenhaften versteinerten Tieren, manchmal menschlichen Kolossen ähnlich; ragen die zackigen Felsenmassen ringsumher empor. (Die Bergwerke zu Falun, ETA Hoffmann).FALUNA greift das didaktische Konzept des Storytellings auf und möchte mit einem interdisziplinären, Reality-Based Videospiel im geowissenschaftlichen Kontext an der Schnittstelle zum Bauingenieurwesen Game-Based Learning mit Serious Games auf eine völlig neue Ebene heben. In Anlehnung an Erzählungen zu den Bergwerken in Falun mit einer Cross-Over-Handlung zum Bergbau im Ruhrgebiet und der Transformation zur Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien erlangen Spielende durch verschiedene Quests geowissenschaftliche Fachkompetenz, um anwendungsorientierte Probleme im Kontext eines Handlungsverlaufs zu lösen. Durch die immersive Einbettung echter geologischer Formationen in einem Digitalen Lernspiel (Educational Video Game) können Studierende die besonderen dreidimensionalen Aspekte geowissenschaftlicher Fragestellungen im Gelände konkret begreifen und auf fachliche Fragestellungen kreativ anwenden. Dies ermöglicht einen diversitätsoffeneren Zugang zu Kompetenzen, die ansonsten ausschließlich im Rahmen von Geländearbeit erworben werden, wodurch Hürden hinsichtlich finanzieller, soziokultureller und gesundheitlicher Heterogenitäten unter Studieninteressierten und Studierenden weiter abgebaut werden.
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Lernkultur 4.0: studierendenzentriert - flexibel - gemeinsam
Lernkultur 4.0 ist eine experimentelle und studierendenzentrierte Antwort auf die Chancen zur Flexibilisierung von Lernwegen aufgrund von Digitalisierung sowie auf die Herausforderung, die durch den Verlust von sozialem Austausch, insbesondere in digitalen Lernorten, entstanden ist. Aufbauend auf unseren langjährigen Erfahrungen in der Etablierung eines Wandels der Lehrkultur an unserer Hochschule nehmen wir jetzt die Lernkultur der Studierenden in den Blick. Diese Lernkultur ist aktuell gekennzeichnet durch zunehmend digitale Lernwege mit neuen zeitlichen und örtlichen Freiheitsgraden, veränderten, zum Teil ungewöhnlichen und spannenden Zugängen zum Lernen und in der Kollaboration. Diese Flexibilisierung von Lernwegen gilt es zusammen mit Studierenden in innovativen Formaten aufzuspüren und experimentell in Fachbereichen aufzugreifen, zu erproben und zu implementieren. Ein begleitender und unterstützender Prozess für Studierende und Lehrende hilft bei der Weiterentwicklung digitaler Lernwege und dabei, die Hochschule in digitalen, hybriden und physischen Lernorten wieder stärker als lebendigen, gemeinsamen Ort des fruchtbaren Austauschs erfahrbar werden zu lassen.
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Vernetzung mit Akteuren der Lehrkräftebildung
Das Zentrum Lehrkräftebildung hat während der Förderphasen und darüber hinaus in der Vernetzung von DigiTeLL-Teilprojekten mit universitären und außeruniversitären Stakeholdern gearbeitet. Durch die fachliche Ausrichtung des Zentrums Lehrkräftebildung hat sich so ein engerer Kontakt mit der Goethe Lehrkräfteakademie, der Hessischen Lehrkräfteakademie und Kontakten in der dritten Phase des Lehrberufs ergeben. Die Vernetzung erfolgte zwecks Transfers der Projektergebnisse und auch deren Weiterentwicklung (durch zusätzliche Anregungen von Dritten).
Maßnahme anzeigen
XR_Bildungs- und Beteiligungs-Metaverse. Virtuelle Lehr- und Lernzukünfte für die Stadt- und Raumplanung [1]
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