
FALUNA
Kein Baum, kein Grashalm sproßt in dem kahlen zerbröckelten Steingeklüft, und in wunderlichen Gebilden, manchmal riesenhaften versteinerten Tieren, manchmal menschlichen Kolossen ähnlich; ragen die zackigen Felsenmassen ringsumher empor. (Die Bergwerke zu Falun, ETA Hoffmann).FALUNA greift das didaktische Konzept des Storytellings auf und möchte mit einem interdisziplinären, Reality-Based Videospiel im geowissenschaftlichen Kontext an der Schnittstelle zum Bauingenieurwesen Game-Based Learning mit Serious Games auf eine völlig neue Ebene heben. In Anlehnung an Erzählungen zu den Bergwerken in Falun mit einer Cross-Over-Handlung zum Bergbau im Ruhrgebiet und der Transformation zur Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien erlangen Spielende durch verschiedene Quests geowissenschaftliche Fachkompetenz, um anwendungsorientierte Probleme im Kontext eines Handlungsverlaufs zu lösen. Durch die immersive Einbettung echter geologischer Formationen in einem Digitalen Lernspiel (Educational Video Game) können Studierende die besonderen dreidimensionalen Aspekte geowissenschaftlicher Fragestellungen im Gelände konkret begreifen und auf fachliche Fragestellungen kreativ anwenden. Dies ermöglicht einen diversitätsoffeneren Zugang zu Kompetenzen, die ansonsten ausschließlich im Rahmen von Geländearbeit erworben werden, wodurch Hürden hinsichtlich finanzieller, soziokultureller und gesundheitlicher Heterogenitäten unter Studieninteressierten und Studierenden weiter abgebaut werden.
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Strategien für Nicht-Maschinen
Menschen haben Computer erfunden, um sie als Werkzeuge zu benutzen. Diese Werkzeuge haben sich jedoch so weit entwickelt, dass das, was vor nicht allzu langer Zeit noch als unvorstellbar galt - z. B. computergenerierte Texte oder Maschinen, die neue Maschinen erschaffen - heute alltäglich ist. Diese Entwicklungen stehen im Spannungsfeld mit »Nicht-Maschinen«: Prozesse, Lebewesen und Umwelten, die noch nicht in das Maschinennetz integriert sind, bzw. die sich einer technologischen Modifikation entziehen. Ziel des Projektes ist die Entwicklung nachhaltiger Methoden in der Lehre und in der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Themenfeld. Wir fragen: Inwiefern schaffen digitale Technologien neue Beziehungen zwischen Künstler*innen und ihren Umwelten? Wie können und sollten sich Maschinen und Nicht-Maschinen zueinander verhalten? Das Programm soll es den Studierenden ermöglichen, Verhältnisse und Abhängigkeiten zwischen Maschinen und Nicht-Maschinen besser zu verstehen und darauf aufbauend ihre individuelle künstlerische Praxis weiterzuentwickeln. Für die Universität wird eine neue Grundlage für nachhaltige Lehr-Lern-Szenarien geschaffen.
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Learning Inclusion by Video (LIV)
Das Forschungsprojekt „Learning Inclusion by Video (LIV)“ an der RWTH Aachen University untersucht, wie inklusiver Unterricht durch Unterrichtsvideografien erfahrbar gemacht und verbessert werden kann. Durch Videoaufzeichnungen in verschiedenen Schulen der Sekundarstufe I und II sollen wertvolle Erkenntnisse über guten inklusiven (Deutsch-)unterricht gewonnen werden.
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